Sonntag, 28. Mai 2017

Was ist das?

Beim Ausräumen einer Wohnung sind drei "Bänder" aufgetaucht. 


Gestrickt, zwischen 12 und 13 cm breit und ca 200 cm lang.
 

An einem Ende schmal zulaufend am anderen stumpf. Ohne Knopflöcher und Knöpfe.


Es sind drei Bänder mit schönen Strickmustern.

Was haben unsere Altvorderen damit gemacht?
Wir haben schon auf Bruchbänder getippt, aber wie wurden die "befestigt".

Vielleicht kann mir/uns jemand weiterhelfen.

Ich überlege schon was ich daraus machen könnte..........


Sets around the year - ich kann auch rosa

Es gab schöne Mai-Sets zu sehen, viele verschiedene "Macharten" und die Farbe grün war nicht nur bei mir angesagt.

Für den Juni hatte ich gleich ein Mini-Panel mit einem Kirschzweig im Sinn. Es war ein Geschenk bei einem Stoffkauf und lag von da an in meiner Restekiste. 
Aber dann hatte ich doch Schwierigkeiten farblich passende Stoffe zu finden. Kein Grün wollte so richtig passen. Eine Decke, die meine Tochter in der Schule "gebatikt" hat, war die Rettung. Dieser grüne, ehemals weiße, Stoff hat jetzt ein drittes Leben. Angefangen als Bettlaken, dann Mitteldecke, jetzt Streifen im Juni-Set.


Dann habe ich sämtliche rosa Stoffe zusammengesucht, nicht meine Lieblingsfarbe. Bis auf den Schweinchenstoff sind das alles Reste von den Krabbeldecken der Enkeltöchter. 


Ich habe dieses mal mit einem Schrägstreifen eingefasst. Ging ganz gut aber an einer Stelle traf genau eine Naht vom Zusammennähen des Streifens auf die Ecke (oben links). Da ist es etwas knubbelig geworden.


Obwohl rosa nicht zu meinen Lieblingsfarben zählt gefällt mir das Set doch sehr gut.



 So sah der Haselnussstrauch noch vor einem Monat aus.

Verlinkt bei:

Freitag, 26. Mai 2017

Die Sonne zeigt die Zeit

Von meiner Schwester habe ich mir zum "runden" Geburtstag etwas für den Garten gewünscht.

Ich weiß, dass sie gerne handwerkert und habe auf etwas Selbstgemachtes gehofft.

Allerdings hatte ich nie damit gerechnet, dass sie mir eine Sonnenuhr macht.


Alles selber gemacht, auch die "Scheibe". Ist aus Beton, selber von meiner Schwester gegossen.
Erst mal steht die Sonnenuhr so auf dem Rasen.
Ich bekomme aber noch einen Steinsockel (von meinem Mann gemacht).


Besonders schön finde ich die Katzen mit ihren gekreuzten Schwänzen. Die schwarzen für die Nacht und die weiße für die Mittagszeit. Alles mit Lack überzogen damit es länger hält.

Ich bin ganz verliebt in meine Sonnenuhr.


Eine Kugel im Korb habe ich auch noch bekommen - allerdings gekauft bei der örtlichen Delme-Werkstatt.

Beides, Sonnenuhr und Kugel, sind so aufgestellt, dass ich sie aus dem Stubenfenster (rechts von der Kugel) und aus dem Schlafzimmerfenster (links von der Kugel) sehen kann.

Ab damit zum Freutag.

Sonntag, 21. Mai 2017

Nestbesetzer

Warum ein eigenes Nest bauen wenn man eines besetzen kann.
Das hat sich bei uns ein Hausrotschwanzpaar gedacht und ein altes Rauchschwalbennest für eigene Zwecke ausgepolstert.


Heute morgen sind die Küken ausgeflogen und ich habe einen Nachzügler noch im Nest fotografieren können.

Das Nest ist in einem Stallvorbau in der Nähe der Treppe zum Strohboden. Dort, auf der Treppe, habe ich mich zum Fotografieren postiert.
 Plötzlich ein Schwirren und eines der Küken saß auf meinem rausgestrecktem Po, begleitet vom Geschimpfe der Elternvögel.
Schade, dass ich meinen eigenen Rücken nicht fotografieren kann. 
Bei meiner ersten leichten Bewegung hat das Vögelchen seinen Platz verlassen. 

Ich habe nur ein Foto gemacht um die armen aufgeregten Eltern nicht noch mehr zu stressen.

Freitag, 19. Mai 2017

Klapperstorch und Glücksklee

Nein, ich bin nicht vom Klapperstorch gebissen worden aber gesehen habe ich gleich zwei!
 
Gestern habe ich auf Nachbars Weide ein Storchenpaar entdeckt.

Leider hatte ich die "gute" Kamera nicht zur Hand und so sind die Bilder etwas unscharf geworden.


Die Weide ist gerade gemäht worden und die Störche haben scheinbar Beute machen können.


Guckt Euch mal die Kuh links an, da läuft das Schwarz aus. 
Sieht lustig aus.


Dieses Glückskleeblatt hat mir mein Mann von draußen mitgebracht.
Etwas angeknabbert aber ich habe ich trotzdem zum Pressen in ein Buch gesteckt.
Oft finde ich beim Lesen Glückskleeblätter in meinen Bücher denn mein Mann hat ein Auge für die Glücksbringer.
Man darf ja nicht danach suchen, dann bringen sie kein Glück.

Sein Kuckucksgeld hat er auch schon in der Tasche. 
Laut altem Brauch muss man mit Geld in der Tasche klimpern wenn der Kuckuck zum ersten mal ruft. Dann hat man das ganze Jahr Geld in der Tasche. 
Ich verweigere mich dem Brauch und habe trotzdem Geld. 

Glücksklee und Störche dürfen zum Freutag.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Mein Leseeindruck: Besser Gärtnern mit Strohballen


Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten
 ISBN: 978-3-8094-3660-7 
 Erschienen: 27.03.2017 
 
Besser Gärtnern mit Strohballen - der Titel hat mich neugierig gemacht.

Eine Einleitung hilft beim Planen, vorbereiten und düngen der Strohballen.
Ob nun die Strohballen mit einem kleinen Treibhaus, Marke Eigenbau, oder als Hochbeet auf Paletten genommen werden – das Buch beschreibt ausführlich alle Schritte. Auch ein mobiles Strohballenbeet wird vorgestellt.

Gärtnern auf und mit Strohballen ist fast überall möglich, sogar auf dem Balkon. Aber zu bedenken ist, dass die Strohballen täglich gewässert werden müssen.
Unkraut kann höchstens durch Wind eingetragen werden und Insektenbefall wird durch die Zersetzungshitze des Strohes gemindert.
Zusätzlich zum Strohballen benötigt man Humuserde oder Pflanz-Kompost und es muss gedüngt werden. Außerdem zersetzen sich die Strohballen recht schnell und fallen zusammen. Man benötigt nach 6 bis 8 Wochen eine Einfassung.

Das Gärtner mit Strohballen ist doch nicht so einfach wie ich dachte. Neben den Strohballen wird allerhand zusätzliches Material gebraucht. Auch muss man auf die Qualität des Strohes achten. Herbizid- und Pestizidrückstände können den Erfolg mindern. Auch auf Glyphosat wird im Buch eingegangen.

Was ich auf jeden Fall probieren werde ist das Frühbeet, ein Strohballen mit einem kleinen Treibhaus.

Auch die mobilen Strohballenbeete, z.B. in einer Obstkiste, haben es mir angetan.

Ein Problem wird die Beschaffung von „kleinen“ Strohballen sein. Heutzutage wird das Stroh größtenteils in Quaderballen gepresst und die sind einfach zu groß.

Mein Fazit:
Wer auf und mit Strohballen gärtnern möchte ist mit diesem Buch gut beraten. Bilder und Zeichnungen ergänzen die Kapitel und ich habe jetzt einige Ideen im Kopf, die ich gerne umsetzen würde.



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Mein Leseeindruck: Hohes Tier




Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten
ISBN: 978-3-442-71524-4  
Erschienen: 10.04.2017
 Verlag: btb



 
Auf Rügen wird ein Fall von Tierhortung angezeigt. Die Polizei findet in Haus und Garten eines ehemaligem Ministers nicht nur unzählige Katzen sondern auch eine Frauenleiche. Es ist zwar ein Selbstmord aber die ehemalige Polizistin Lilo Gondorf vermutet ein Verbrechen.

Mein Leseeindruck:
Der zweite Fall für Lilo Gondorf, die auf Rügen eine Ferienpension betreibt. Früher hat sie bei der Polizei gearbeitet und das Aufklären von Verbrechen liegt ihr im Blut. Sie würde am liebsten gleich in die Ermittlung einsteigen. Ihre Tochter, die bei der Kriminalpolizei arbeitet, greift gerne auf die Erfahrung der Mutter zurück.
In diesem Fall versucht Lilo über das Tierheim, das die Katzen aus der Razzia aufgenommen hat, an Beweise zu kommen.

Für mich ist es unglaubwürdig, dass die Polizei mit Hobbyermittlern zusammenarbeitet. Hier geht es sogar so weit, dass ein Beweisstück welches Lilo findet, in die Ermittlungen aufgenommen wird. Das geht gar nicht! Auch, dass die Tochter einen laufenden Fall so intensiv mit ihrer Mutter bespricht, ist für mich unrealistisch. Das hat mich doch sehr gestört.
Die Protagonisten sind ansonsten durchaus glaubwürdig aber die Geschichte (für mich) nicht.

Der Schreibstil war etwas unrund, zum Teil abgehakt. Ich habe das Buch nicht in einem Rutsch lesen können.

Was mir gut gefallen hat war das Rügen-Flair. Das ist so richtig gut rübergekommen.

ACHTUNG: für Tierfreunde ist dieser Krimi nicht so geeignet. Es werden nicht nur Katzen schlecht gehalten/behandelt.

Mein Fazit:
Gute, spannende Geschichte mit Schwächen. Als Sommerlektüre für Rügenfans.



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde