Dienstag, 19. Februar 2013

Leinen + Toilettenpapier + Serviette

Im Frühling treffen sich bei mir die 14 Uhr Maler, eine lockere Gruppe von Frauen die Spaß am Arbeiten mit Farbe und Pinsel hat. Unser Thema für 2013: Collagen.

Angefangen mit einfachen Streifencollagen aus Kalenderblättern haben wir an den beiden letzten Montagnachmittagen Kopien mit Binder eingestrichen, in Wasser eingeweicht und das Papier abgerubbelt. Übrig bleibt das Bild/die Zeichnung. Damit können wieder neue Bilder gestaltet werden.

Ich habe mir einen kleinen Keilrahmen für mein Nähzimmer gestaltet.


Kopie einer Schneiderbüste auf einen rot gestrichenen und mit Stoff beklebten Keilrahmen aufgeleimt.


 Serviettentechnik auf einen im letzten Jahr entstandenen "Untergrund". 

Im Frühjahr 2012 ist diese "Arbeit" aus einem Stück Leinen, Toilettenpapier und Wasser entstanden. Lag seitdem im Schrank weil mir der letzte Pfiff fehlte. 
Gestern sind Serviette und Leinen-Klopapier zusammengekommen. 


Hier ist die schöne Struktur des Leinentuches gut zu sehen

Kommentare:

  1. Ich bastel unheimlich gerne ab und an in der Serviettentechnik, aber die Sache mit der Schneiderbüste habe ich nicht begriffen. Kannst Du das nochmal Schritt-für-Michas erklären? ;)

    Und ... schicke Sachen habt ihr da gezaubert.

    Liebe Grüsse,
    der Micha

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    1. Hallo Micha,
      die Schneiderbüste ist keine Serviettentechnik sondern ein Ausdruck (Tintenstrahldrucker). Diesen mit Binder 6 x einpinseln (auf der Vorderseite. Die einzelnen Schichten vor dem nächsten Schritt trocknen lassen. Jeweils im Wechsel senk- und waagerecht arbeiten.
      Das "Bild" in handwarmem Wasser einweichen und die Papierschicht abrubbeln. Übrig bleibt der Druck auf einer Leimschicht.
      Ist ziemlich langwierig durch das Trocknen. Deshalb bin ich auf Serviettentechnik ausgewichen.
      Liebe Grüße Inge

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    2. Moin Inge.
      Vielen Dank für die detaillierte Erklärung.
      Weil ich diese Technik spannend finde, werde ich es zumindest einmal ausprobieren.

      Eine gute Zeit wünschend,
      der Micha

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