Montag, 29. Dezember 2014

Wilder Fluss (Thriller) - mein Leseeindruck

Wilder Fluss



von



Cheryl Kaye Tardif



Taschenbuch, 350 Seiten

Luzifer-Verlag (11. Dezember 2014)

ISBN:  978-3958350069



Inhalt:
Dels Vater und seine Freunde verschwanden vor 7 Jahren am Nahanni River in Kanada und wurden für tot erklärt. Del glaubt aber, dass ihr Vater noch lebt da seine Leiche nie gefunden wurde.
Nachdem einer der für tot erklärten Männer wieder auftaucht macht sich Del mit einer Gruppe auf den Weg zum Nahanno River um ihren Vater zu suchen.

Mein Leseeindruck:
Del, die Hauptprotagonistin, glaubt nicht an den Tod ihres Vaters. Einer der Männer, die mit Dels Vater am Nahanni River verschwanden, taucht plötzlich wieder auf. Bevor er zusammenbricht kann er Del noch mitteilen, dass ihr Vater noch lebt. Del macht sich zusammen mit ein Gruppe Freiwilliger auf zum Nahanni River. Sie leidet an Multiple Sklerose, was sie der Gruppe verschweigt.
Dels Vater hat in der Stammzellenforschung gearbeitet und das ist der Grund für sein spurlose Verschwinden. Er wird von machtbesessenen Männer gefangen gehalten und zur Mitarbeit an einem geheimen Projekt gezwungen. Del und ihre Gruppe gelangen auf abenteuerliche Weise zu den Vermisstem.
Das Thema Stammzellenforschung und deren Missbrauch ist ein gutes Thema für einen Thriller. Aber für meinen Geschmack nimmt die Sex-Besessenheit der „Bösen“ zu viel Platz in der Geschichte ein. Ebenso das Liebesleben der Hauptprotagonistin Del ist überpräsent.
Das eigentliche Thema der Geschichte kommt mir einfach zu kurz.
Laut Klappentext inspiriert Steven King die Autorin – der Stil ist sehr ähnlich.
Das Buch ist flüssig zu lesen aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen. Ich war froh, als das Ende geschafft war.

2 von 5 Punkten.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Samstag, 27. Dezember 2014

365-Tage-Quilt und die höhere Mathematik.

Mein Top ist ja schon fertig und ich wolltw es mir mit dem Quilten einfach machen.
Jede zweite Reihe, also immer 4 Quadrate, im Nahtschatten quilten - hatte ich mir gedacht.

N U R 

Mein Top hat 11 x 16 Reihen und alles hin- und herrechnen machte es nicht besser: 

das geht nicht auf!

Also habe ich heute eine zusätzliche senkrechte Reihe genäht um die Symmetrie herzustellen.


Jetzt habe auch die Stoffe von den beiden "Waschdenwillys" ihren Platz in meiner Patchworkdecke.

Volumenvlies und Rückseitenstoff reichen für die zusätzliche Weite (zum Glück).

Verschenktes

Zu Weihnachten habe ich auch wieder Selbstgenähtes verschenkt.

Für meine Tochter eine Waschdenwilly.




Außen Baumwollstoffe, innen beschichtete Baumwolle.


Ofenhandschuhe für meine jüngste Enkelin - damit sie sich in ihren Kinderküche die Finger nicht mehr "verbrennt".



Eine Patience-Tasche (farbenmix) - innen und außen Baumwollstoff.


Eine Teetassen-Tasche aus Baumwollstoffen.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Ich hänge hinterher......

Alle sind schon fertig und ich noch nicht. Die Weihnachtsgeschenke sind abgearbeitet aber die Jahresprojekt, bzw. Adventskalender liegen danieder.

Mein 365-Tage-Quilt wartet aufs Quilten und die entgültige Fertigstellung.


 Meine stoffmix-Adventskalendertasche liegt unter meinem Zuschneidetisch.

Meine Tochter hat ihr Stoffschätzchen schon fertig - guck hier.

Mal schnell zwischendurch habe ich eine Minibörse nach dieser Anleitung genäht.



Jetzt warte ich bis nach Weihnachten und starte dann voll durch!




Mittwoch, 17. Dezember 2014

Mein Leseindruck zum Krimi "Fronleichnamsmord"

Fronleichnamsmord

von

Bea Rauenthal


Taschenbuch Broschur
352 Seiten
ISBN-13 9783548611846


Inhalt: Kommissarin Jo Weber und ihr Kollege Lutz Jäger werden zur Klärung eines Mordfalles in das Jahr 1974 versetzt. Jo Weber muss sich mit gestrigen Polizeimethoden und spießigen Kollegen herumschlagen. Lutz Jäger landet in einer Hippie-Kommune und ist gar nicht so unglücklich darüber. Die Fußballweltmeisterschaft von 1974 kann es so live miterleben. Es bleibt nicht bei einem Mordopfer und die beiden Ermittler müssen trotz privater Probleme eng zusammenarbeiten.

Mein Leseeindruck:
Jo Weber und Lutz Jäger, in der Zeit zurückversetzt in das Jahr 1974, ermitteln in einem Mordfall der als Unfall eingestuft wurde.
Lutz ist in einer Kommune gelandet der Jos Mutter angehört. Neben ihr wacht er am Morgen auf, ohne eine Erinnerung an die vergangene Nacht. Die Mitglieder der Kommune sind dem Rauschgift zugetan und auch Lutz probiert den „Stoff“ gerne.
Jo muss sich mit Machos in ihrer Dienststelle herumschlagen. Zu allem Überfluss ist ihr Vater ihr Vorgesetzter und sie macht sich Sorgen um die aufkeimende Beziehung zwischen ihren (zuküftigen) Eltern. Ihr Vater der Polizist und ihre Mutter ein Hippie passen so gar nicht zusammen.

Sehr gut hat mir die Schilderung der 70er Jahre gefallen (meine Jugend). Es wird im Büro geraucht was das Zeug hält, Drogen sind „in“ und werden in Kommunen angebaut, gehandelt und verbraucht. Jo ist die einzige Frau zwischen einem Haufen Männer, die nicht unbedingt von der weiblichen Kollegin begeistert sind. Heutige Ermittlungsmethoden fehlen und das mit dem Wissen von heute. Schwierig für Jo und Lutz.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Spannung wird das ganze Buch über erhalten.

Das Buch beginnt mit einer Zeitreise – warum und wie wird nicht erklärt und das finde ich schade. Auch wer die Zeitreise veranlasst wird nicht beschrieben. Auch wird mir zu oft auf die Handlungen der ersten beiden Bände dieser Reihe zurückgegriffen. Ich habe diese nicht gelesen und musste mir einiges „zusammenreimen“. Dieses hat meinen Lesegenuss etwas beeinträchtigt. Deshalb auch einen Punkt „Abzug“.

Das Cover gefällt mir, die Gestaltung passt zum Inhalt des Buches.

Ich gebe 4 von 5 Punkten.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Samstag, 13. Dezember 2014

Buch-Flop

Achtung Familienfeier
Betreten auf eigene Gefahr

von

Danny R. Wood

 Taschenbuch: 320 Seiten 
Verlag: Arturo Verlag
 ISBN-13: 978-3981701609


Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen und kann daher keinen kompletten Leseeindruck verfassen.

Die Handlung und die Personen sind für meinen Geschmack zu überzogen dargestellt.
Ich habe immer nur ein Kapitel gelesen und dann reichte es für den Rest des Tages. Der Humor wäre (meine Meinung) in Kurzgeschichten besser aufgehoben.

Es gibt viele Leser/innen, die von diesem Buch begeistert sind - also trifft es einfach nicht meinen Lesegeschmack.

So kann sich unsere ehrenamtliche geführte Bücherei vor Ort über ein Geschenk von mir freuen.



365-Tage-Quilt: Endspurt

Ich bin immer noch dabei - das hätte ich Anfang des Jahres nicht gedacht.
Ich kenne mich, alles anfangen und nur wenig (in der vorgegebenen Zeit) fertig bekommen.
Das Top war schon länger fertig und heute habe ich mich an die Endarbeiten gemacht.

Zuerst das Top auf dem großen Eßzimmertisch ausbreiten - ne, muss noch mal übergebügelt werden.
Bügeln - mache ich nicht gerne, aber bei solchen Arbeiten muss man einfach (oft) bügeln .
Dann Volumenvlies raussuchen. Hat im Karton gelagert und auch einige "Falten".
Jetzt dürfen Top und Vlies einen Tag den Tisch blockieren.



Das Top ist etwas breiter als der Tisch.

Ich habe schon mal Stoffstreifen zusammengenäht. Die möchte ich für den Rand nehmen. Dafür gibt es einen "Fachausdruck", aber solche kann ich mir einfach nicht merken. Bei mir ist es der Randstreifen, mit dem ich den Quilt einfasse.

Und ja, die Streifen bügle ich noch!


Hier meine zweite "Baustelle". Die Adventskalendertasche von Farbenmix.


Das ist die Reißverschlussinnentasche. 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Kirschkernkissen für den verspannten Nacken

Mein verspannter Nacken hat mich wieder an meinen Plan erinnert ein Kirschkernkissen zu nähen.


Hier ist mein Kirschkernkissen.
50 x 18 cm.


Auf der Rückseite ein Hotelverschluss, damit der Kissenbezug aus Baumwollflanell gewaschen werden kann.


Das eigentliche Kirschkernkissen hat 4 Kammern. Jede Kammer habe ich mit 150 g Kirschkernen gefüllt. Genäht habe ich das Kissen aus einem alten Kopfkissenbezug aus dem Aussteuerschrank meiner Schwiegermutter.

Das Kissen läßt sich wunderbar bei 600 Watt in der Microwelle aufwärmen (1 Minute).

Ab damit zu RUMS.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Eine Herzgarage für meine Brille

Ich durfte wieder für Moni (Nähoma Moni) probenähen.

Eine Herzgarage für die Brille.

Ich bin eigentlich immer auf der Suche nach (m)einer Brille. Zum Autofahren und Fernsehgucken brauche ich eine Fernbrille. Beim Nähen und Lesen (kleiner Schrift) brauche ich eine Lesebrille. Der normale Alltag ist noch ohne Brille zu bewältigen.

Jetzt hängt ein Herz an der Wand und da ist dann (hoffentlich) die Brille drin die ich gerade suche.........


Mein Brillenherz ohne Schnickschnack.


Hier die "Garage" mit meiner Lesebrille drin.

Ich habe anstatt Volumenvlies und Vlieseline ein Vliesputztuch genommen. Bei der Raute vorn gefällt mir das auch, aber das Herz ist mit nur einer Lage Putzvlies etwas fuddelig geworden.
Also, merke, beim nächsten Mal zumindest nicht auf die Vlieseline verzichten.




Sonntag, 7. Dezember 2014

Ein "Resti" für mich

Der Nikolaus, bzw. meine Tochter, hat auch an mich gedacht.
Ich habe ein "Resti" genäht bekommen.


Die Vorderseite.


Die Rückseite mit Kleingeldfach (Reißverschluss).


Innen Fächer für Karten, Ausweise etc. Hinten ein Fach für Geldscheine.

Das/Der Resti ist so klein, dass es/er in die Hosentasche paßt.

Vielen Dank, liebe Dorit, für das schöne Nikolausgeschenk.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Guckloch anders als geplant

Ich nähe dieses Jahr beim farbenmix-Adventskalender mit.

Heute sollte ein Motivstoff für ein "Guckloch" vernäht werden. Der von mir dafür vorgesehene Stoff hat ein zu großes Muster und ich habe schon am 4. Tag meine Planungen über den Haufen geworfen.


Hier mein kleines Guckloch - wird wahrscheinlich eine Außentasche zum Reingreifen.

Jetzt wird aus dem geplantem grünen "Innenleben" ein rotes. Reißverschluss und Webband in rot habe ich auch gleich bestellt. Nur gut, dass mein Stoffschrank genug Ausweichware hergibt.



Montag, 1. Dezember 2014

Cornwallkrimi - mein Leseindruck

Die Tote von Higher Barton

von

Rebecca Michéle



Inhalt:
Mabel Clarence, eine ältere Dame aus London, ist von ihrer Cousine nach Higher Barton (Cornwall) zur Geburtstagsfeier eingeladen und findet in der Bibliothek des Herrenhauses eine Leiche. Nur ist die junge tote Frau kurz danach spurlos verschwunden und niemand glaubt Mabel. Also ermittelt sie auf eigene Faust und gerät damit in Lebensgefahr.

Mein Leseeindruck:
Zitat: „ Sonst ist das Leben in Lower Barton nämlich ziemlich öde und langweilig.“
Ja, bis Mabel auftaucht und gleich eine Leiche findet. Niemand glaubt ihr und sie wird als ältliche, schon etwas tüddelige Dame gesehen. Nur der örtliche Tierarzt, Dr. Victor Daniels, ist auf ihrer Seite.
Mabel und Victor raufen sich im Laufe des Buches zu einem guten Team zusammen. Eigentlich sind Victor Tiere lieber als Menschen und die Unterhaltungen mit Mabel enden oft in Unstimmigkeiten.
Mabels Cousine, Lady Abigail Tremaine, hat vor über 40 Jahren den Mann geheiratet, den Mabel als ihren zukünftigen Ehemann gesehen hat. Lange hatten die beiden Cousinen keinen Kontakt mehr. Abigail Tremaine ist eine typische englische Lady, der das Ansehen sehr wichtig ist.

Ich habe das Buch verschlungen und bin begeistert. Flüssig zu lesen und spannend bis zur letzten Seite. Ich freue mich schon auf die folgenden Abenteuer von Mabel Clarence und Dr. Victor Daniels.

5 von 5 Sternen.

Sonntag, 30. November 2014

Hose "Dortje"

Draußen ist es so ungemütlich, dass ich mich lieber an die Nähmaschine gesetzt habe.

Meine Enkelin hat sich eine "nicht so enge" Hose gewünscht und sich einen Feincord ausgesucht.
Das Schnittmuster habe ich zum ersten mal genäht und deshalb so einfach wie möglich gehalten. Ohne Taschen vorne und hinten, ohne Ziernähte - einfach 4 Hosenteile und den Bund.


Damit die Lütte vorne und hinten unterscheiden kann hat sie sich einen kleinen Aufnäher für die Vorderseite ausgesucht.


Schnittmuster: Dortje von Farbenmix in Gr. 134/140 (Beine unten begradigt und 10 cm gekürzt).



Schon vor einige Tagen entstanden:
Zwei Sets aus einem weihnachtlichen Wachstuchrest mit Schrägband eingefaßt.
Wachstuch aus der Bastelkiste.

Das Muster hat schon für Verwirrung gesorgt. Die Rentiere laufen mit dem Schlitten davon und der Weihnachtsmann ist nicht zu sehen (auch auf dem Rest des Wachstuches nicht). WO ist der Weihnachtsmann? Und wissen die Rentiere wo sie hinlaufen sollen?
MIR war nicht aufgefallen, dass der Schlitten herrenlos, bzw. ohne Weihnachtsmann unterwegs ist.
Jetzt grübbeln hier alle wo der Weihnachstmann geblieben ist.

Montag, 24. November 2014

Kulturbeutel "Alfred"

Für meinen fußballbegeisterten Enkel habe ich zu Nikolaus einen Waschbeutel genäht.


Ausgelaufenes Duschgel in der Trainingstasche muss ja nicht sein.
Deshalb ist der Waschbeutel innen und außen aus Wachstuch.


Ich habe das Schnittmuster aus 80% verkleinert.


Außen Wachstuch aus der Bastelkiste - siehe diesen Post.
Innen ein Rest aus meinem Fundus.
Die Griffschlaufe ist aus Baumwollstoff.


Der Waschbeutel hat einen breiten Boden und steht so sehr gut.

Das kostenlose Schnittmuster für den Kulturbeutel "Alfred" habe ich hier gefunden.

Änderungen: auf 80 % verkleinert, Wendeöffnung in der Bodennaht des Innenbeutels, keine Innentaschen, Reißverschluss nach dem Einnähen nicht abgesteppt, Schlaufe länger, ohne Vlieseline (2 Schichten Wachstuch sind "steif" genug).

Freitag, 21. November 2014

Zwei Haargedönse

Bald kommt der Nikolaus und da habe ich mir gedacht, dass Haargedönse für kleine Mädels genau das richtige sind.


Damit es keine Tränen und Streit gibt für beide Enkelinnen identische Haargedönse.

Ich hatte keine passenden Webbänder und habe deshalb nur Stoffstreifen verarbeitet. Die drehen sich etwas - vielleicht muss ich doch noch Webbänder besorgen und nachträglich aufnähen.

Genäht nach dieser Anleitung von MUDDIs.

Die Applikationen habe ich hier gekauft.

Wachstuchrest (Sterne), Reißverschlüsse und Baumwollstoff aus meinem Fundus.


Donnerstag, 20. November 2014

RUMS - ein Waschdenwilly für mich

Endlich ist meine neue Waschtasche fertig!


Waschdenwilly von  Pattililly.

Eigentlich ein Männer-Kulturbeutel aber für mich, von der Größe her, gerade passend.


Innen mit beschichteter Baumwolle.


Die beiden Außenstoffe hat meine Schwägerin mir vor Jahren von einer USA-Reise mitgebracht.


Jetzt habe ich endlich das richtige Projekt für die beiden Schätzchen gefunden.

Aber, die Näherei hat mich Nerven gekostet! Ich habe anstatt Thermolan Vliesbodentücher genommen.

Ganz böser Fehler!

Dadurch mussten meine Maschine und ich uns ganz schön quälen. 

Dann noch das Schrägband annähen, dabei eine Stecknadel im eigenen Daumen versenkt.

Ich bin richtig stolz, dass ich es doch noch geschafft habe und deshalb ab damit zu RUMS.

Dienstag, 18. November 2014

Monster-Nackenkissen

Ein Monster-Nackenkissen.

Ich durfte für Moni probenähen.
Dies ist MONAKI (Monsternackenkissen).



Leider wollte das freundliche Monster nicht bei mir bleiben. 

Meine kleine Ekeltochter hat es gleich mitgenommen.  

Die (lt. Anleitung) Hände habe ich falsch plaziert - so ist Monaki ein Kopffüßler geworden.

Damit ein Nackenkissen nicht von Enkelkindern entführt wird, muss es anders aussehen.
So zumindest mein Plan.

Also ein zweites Nackenkissen ohne Applikationen.



Der Stoff schlummerte schon sehr lange bei mir.
Den Laden, in dem ich ihn gekauft habe, gibt es schon gar nicht mehr.
Weshalb ich ihn damals gekauft habe? Ich weiß es nicht mehr! 

Inzwischen habe ich eine Rückmeldung von meiner Tochter, die das Monsterkissen auf dem Sofa (vorm Fernseher) ausprobiert hat.
Sie findet es superbequem.

Ich kann dem nur zustimmen.

Nachtrag: Das Freebook gibt es hier.


Freitag, 14. November 2014

Oxford-Krimi: Die Toten vom Magdalen College

Die Toten vom Magdalen College

von

Katharina M. Mylius

Taschenbuch, 256 Seiten
ISBN-13: 978-3940258397

 

Inhalt: 
In Oxford wird bei einem Dinner im Magdalen College ein Gast ermordet. Keiner der anderen Gäste will etwas bemerkt haben.
Inspector Heidi Green und Insepctor Frederick Collins versuchen trotz einer Wand des Schweigens den Mörder zu ermitteln.

Mein Leseeindruck:
Inspector Heidi Green, junge Mutter von Zwillingen, ermittelt mit ihrem neuen Kollegen Inspector Frederick Collins. Frederick hat sich wegen einer gescheiterten Beziehung nach Oxford versetzen lassen.
Der Mord, der zuerst wie ein Unglücksfall aussieht, hat scheinbar keine Zeugen. Die ehemaligen Studienfreunde hüten ein Geheimnis, welches Grund für den Mord zu sein scheint.
Am Anfang des Buches wird Oxford sehr detailliert geschildert. Eine Karte ist hinten ins Buch eingefügt – ich hätte mir die Karte vorn im Buch gewünscht, da wären die ganzen Namen nicht so verwirrend gewesen.
Mit dem Ermittlerteam bin ich nicht so recht warm geworden. Schnell waren sie (immer mal wieder) überzeugt den Mörder zu haben.
Die Geschichte / der Mordfall hat mir gefallen. Auch die Lösung war nicht gleich vorhersehbar. Eigentlich alles was ein Krimi haben muss. Für mich war es nicht direkt eine Enttäuschung aber ich werde das Buch kein zweites mal lesen.
Deshalb 3 von 5 Punkten.

Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel beim goldfinch verlag "ergattert" und es ist in einem handschriftlich adressiertem Umschlag angekommen. DAS ist mal was anders und war mir ein Foto wert.


Donnerstag, 13. November 2014

RUMS - Premiere

Bis jetzt habe ich nur bei RUMS geguckt aber jetzt möchte ich auch mal mitRUMSen.

 

Eine Amelia für mich (Größe M).

Aus Fleeceresten - muss erst mal prüfen ob mir die Tunika im Alltag gefällt.
Die Brustabnäher habe ich weggelassen und die Seitennähte begradigt.
Brustabnäher sitzen bei mir nie da wo sie eigentlich hingehören.........

Für die Vorderseite reichte der karierte Fleece nicht ganz, deshalb das schwarze Dreieck unten links.
Rückseite schlicht rot. Die Säume mit Jerseystreifen eingefaßt und ein kleines Stück Webband zum Verdecken des unschönen Zusammentreffens des Jerseystreifens.



Ab damit zu  RUMS 46-14.

Samstag, 8. November 2014

Wachstuchkörbchen für Haselnüsse

Ich habe meine Bastelkiste mit Wachstuchresten sortiert, aufgerollt und eingelagert - gestern.
Heute habe ich gleich wieder darauf zurückgegriffen um etwas zu nähen.

Weihnachten steht vor der Tür und ein Stück Wachstuch mit Weihnachtsmotiven schrie nach Verarbeitung. Zwei ovale Tischsets waren schnell ausgeschnitten und warten jetzt auf ein passendes Schrägband für die Einfassung.
Ein Korb für die gesammelten Haselnüsse fehlt mir noch und so habe ich auf die Nähanleitung eines Stoffkörbchens bei Lillesol und Pelle zurückgegriffen.



Außen und innen aus Wachstuch.

Ich habe Außen- und Innenkorb oben gesäumt und dann zusammengenäht. Zwei Lagen Wachstuch durch eine Wendeöffung zu stopfen und dann wieder glatt zu bekommen war mir zu fummelig. Jetzt habe ich zwei Nähte am Rand aber damit kann ich leben.


Freitag, 7. November 2014

Bastelkiste - und was für eine!

Ich hatte mich hier für eine Bastelkiste mit Wachstuchresten beworben

Heute ist das Paket von www.tischdecke-net.de gekommen.

Mein Sohn hat mir den Karton in die Küche "geschleppt" und ich durfte auspacken.

35, in Worten fünfunddreißg, verschiedene Wachstuchreste geschenkt.

Es sind unterschiedliche Qualitäten, mal dicker mal dünner. Streifen und größere Rechtecke - alles dabei.

Guckt selber:


Die einfarbigen, bzw. marmorierten Stücke. 


Die gemusterten Stücke.

Reste von rundgeschnittenen Wachstuchdecken und oben links Tischfolie (nennt man die so?) 

Aus dem silbernen und goldenen Wachstuch werde ich (so plane ich zumindest) Weihnachtsdeko nähen.
 Der blaue Rest wird zu einem Waschbeutel für meinen Enkel (HSV-Fan) und aus dem Weihnachtsmuster (viertes von links auf dem mittleren Bild) werde ich Sets und Untersetzer schneiden.


Montag, 3. November 2014

Wachstuch, damals und heute

Schon aus meiner Kinderzeit sind mir Wachstücher ein Begriff. An unseren Küchentisch kann ich mich nicht mehr erinnern aber an die immer mal wieder wechselnden Wachstischtücher. Nicht nur bei uns zu Hause waren diese praktischen Tischtücher angesagt. Wenn Beuch kam wurde das gute Leinentischtuch aus dem Schrank geholt aber für den Alltag gab es das abwischbare Tischtuch. Da war es auch nicht so tragisch wenn mal was daneben ging. 
Aber irgendwann hat auch mal das beste Wachstuch ausgedient. Entweder waren die Ecken abgestoßen oder es hatte doch jemand mit dem Messer einen Schnitt reingemacht. Dann wurde aus dem Tischtuch eine Schutzdecke für den Kofferraum oder es wurden Stücke herausgeschnitten die dann als Schubladeneinlage dienten.

Unsere (alten) Tische in Küche und Esszimmer haben etwas ungewöhnliche Maße aber es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel, bzw. für jeden Tisch eine passende Decke -
 bei www.tischdecke-net.de.
Die erste dort bestellte Küchentischdecke dient jetzt noch als Unterlage für meine Malgruppe. Inzwischen zieren abstrakte Klecksereien diese Decke.

Geliefert wurden die Wachstücher aufgerollt auf einer Papprolle, die meine erwachsenen Kinder als Didgeridoo  umfunktioniert haben. Kinder sind doch nie zu alt zum Spielen. 

Diese Decke ist mein momentaner "Liebling" - erinnert mich an meine Jugend in den 70ern.


Jetzt habe ich mich auf eine Wachstuch-Bastelkiste beworben.
Diese Bastelkiste bekommt man doch tatsächlich geschenkt
Es gibt allerdings eine Warteliste. 

Ideen für Nähen und Basteln mit Wachstuch gibt es ja genug. 
Bis meine Bastelkiste kommt kann ich ja weitere Ideen sammeln.





Sonntag, 2. November 2014

Aus alt mach anders

Jetzt habe ich mich lange genug über ein "geerbtes" Sweatshirt geärgert. Es hatte ein Saumbündchen und jedes Mal wenn ich die Arme gehoben habe blieb dies Bündchen überm Bauchnabel hängen. Ein ewiges Gezuppel.

Mein Sohn hat ein Sweatshirt wegen Überbreite und Unterlänge aussortiert.

Aus diesen beiden "ungeliebten" Teilen habe ich mir ein neues Sweatshirt genäht.



Die Bündchen für die Ärmel habe ich von meinem alten Sweatshirt original übernommen.
Für das Halsbündchen ist ein Stück vom Saumbündchen wiederverwertet worden.

Die Asymmethrie zwischen rechts und links, vorn und hinten, ist beabsichtigt.

Die Katze (Fleecerest) verdeckt einen Versuch, mit Stofffarbe von einem Kaffeeröster das Vorderteil zu verzieren. Diese Farbe, satt aufgetragen, klebt nach dem Trocknen. Bevor ich mich darüber ärgere habe ich den Schandfleck mit einer grinsenden Katze verdeckt.

Schnitt: Ottobre 5/2007 (Kapuzenjacke) mit Änderungen.



Mittwoch, 29. Oktober 2014

DAS Haargedöns

Auf dies "Haargedöns" habe ich gewartet.

Danke Muddi für diese tolle Anleitung.

Allein schon der Name - genau so reden wir hier.


Dieses Haargedöns hat seinen Platz zukünftig in unserem Badezimmer.

Für meine beiden Enkeltöchter werde ich auch noch welche nähen.
Nicht gerade aus diesem Wachstuch sondern etwas kindgerechter.
 Ist ein passendes Geschenk für Nikolaus.
Ein paar Spangen dazu und die Mädels sind glücklich.

Ach ja, nur so nebenbei, dieses Mal hat es auch mit den KAM Snaps geklappt!
Der Druckknopf läßt sich wunderbar leicht öffnen und schließen.