Sonntag, 27. Juli 2014

"Der Klang der Lüge" Buchrezension

Der Klang der Lüge 

von 

Liv Winterberg

erschienen im dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag)

ISBN 978-3-423-26018-3


Ein historischer Roman von Liv Winterberg.
Die junge Alissende findet auf der Flucht Unterschlupf bei einer Familie in einem Pyrenäendorf. Viele der Dorfbewohner gehören der Religionsgemeinschaft der Katharer an, auch die Familie die Alissende und ihre Begleiter aufnimmt. Alissende findet nicht nur eine neue Heimat sondern verliebt sich auch in den Hirten Simon. Bischof Durand aus Pamiers mißfällt, dass die Dorfbewohner vom wahren Glauben abfallen und er läßt Verdächtige festnehmen. Alissende ist plötzlich mit den Kindern des Dorfes allein und muss sich der neuen Situation stellen.

Das Cover:
Ein Kartenausschnitt der Pyrenäen im Hintergrund und ein Zweig mit einem Vogel, sowie Brombeeren an den Rändern. Die Brombeeren kommen nur im ersten Satz des Buches vor. Mir hätte es besser gefallen wenn Lavendelpflanzen/blüten abgebildet wären.

Mein Eindruck:
Ein historischer Roman der mir wieder einen Teil der Geschichte näher gebracht hat: die Katharer.
Leider kommt der geschichtliche Teil etwas zu kurz (mehr Hintergrundwissen in der Geschichte hätte mir gefallen).
Die Geschichte der Alissende kommt auch etwas kurz. Gerade noch ist sie die Magd, die immer Hunger hat, sich verliebt und zufrieden ist und dann übernimmt sie die Verantwortung für die Kinder des Dorfes. Dieser "Wechsel" hätte mehr Beachtung verdient.
Ein Buch mit Höhen und Tiefen aber lesenswert bis zum letzten Satz. Mein geschichtlicher Wissensdurst wurde im Anhang gestillt.
Ich würde das Buch nicht gerade als Strandlektüre empfehlen aber durchaus für (mehrere) Winterabende vor dem warmen Ofen/Kamin.
--

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen