Dienstag, 23. September 2014

Ich werde älter und brauche außer Haus einen neuen Begleiter.

Bis jetzt brauchte ich eine Fernbrille zum Fernsehgucken und Autofahren. 
Meine Lesebrille lag fast immer im Nähzimmer, weil ich sie nur beim Nähen auf der Nase habe (und dann manchmal noch oben drüber gucke). 
Es sei denn, ich suche sie weil ich sie wieder irgendwo hab liegenlassen.

Aber auch ich, bzw. meine Augen, werden älter.

Bei den wöchentlichen Chorproben habe ich immer mehr Probleme beim Lesen der Liedtexte.
Meine Sitznachbarin trägt schon länger ihre Lesebrille - meine liegt zu Hause im Nähzimmer und so muss ich die Augen zusammenkneifen oder das Notenblatt weit weg halten. 
Dafür sind die Buchstaben dann wieder zu klein.....
Ich lerne Texte schnell auswenig, auch um beide Augen auf unsere Chorleiterin richten zu können.
Jetzt steht Weihnachten an und das heißt neue Lieder mit neuen Texten.

Meine Lesebrille muss also mit und hat kein passendes Reisebehältnis.

Bei Pinterest habe ein einfach zu nähendes Brillenentui gefunden.
Hier der Link zu Mauerblümchens tollen Anleitung.

Und das ist das Reisebehältnis für meine Lesebrille.



Außenstoff: ein sehr gut abgelagerter Patchwork-Baumwollstoff.


Innen ein Flanellstoff. 
Mein Gedanke dabei: der putzt die Brille gleich beim Rausziehen und Reinstecken. 
Mal sehen ob das so klappt wie ich es mir vorstelle.

Ein KAM-Snap zum Verschließen.
Und ja, ich stehe immer noch auf Kriegsfuß mit diesen Plastikdruckknöpfen.
 Läßt sich wieder nur sehr schwer schließen.

Ab damit zu "One pin a week" bei Lillesol und Pelle


Montag, 22. September 2014

Tomatenflut

Heute nachmittag habe 7,5 Liter pürierte Tomaten in Flaschen/Gläser gefüllt, aus 1 kg Tomaten eine Chili-Tomaten-Sauce und 6 Gläser Aronia-Birnen-Gelee für die "Marmelade-ohne-Stücke-Liebhaber" in der Familie gekocht.

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Vorne links und dahinter die Chili-Tomaten-Sauce.
Das dunkelrote Gelee und rechts die pürierten Tomaten.

Das Rezept für die Chili-Tomaten-Sauce:
1 kg Tomaten häuten und in kleine Stücke schneiden.
5 Chilischoten ohne Kerne in schmale Streifen schneiden
5 Knoblauchzehen klein hacken
2 mittelgroße Zwiebeln würfeln
2 TL Chili-con-Carne-Gewürz vom Bremer Gewürzhandel
4 EL Rohrzucker 
Chilischoten, Knoblauchzehen und Zwiebelwürfel in einem EL Öl ca. 1 Minute anrösten lassen.
Tomatenstücke, Chili-con-Carne-Gewürz und Rohrzucker dazugeben und 1 Stunde köcheln lassen, pürieren (damit die Chilistücke sich besser verteilen), in Gläser füllen - fertig.
Auf Zugabe von Salz verzichte ich.
Die Sauce ist ein leckere Grundlage für ein selbstgemachtes Chili.

Heute gab es bei uns ein "Eintopfgericht" aus vorgegarten Kartoffelwürfeln, den letzten Feuerbohnen aus dem Garten (extra vorgekocht), Mais, pürierten Tomaten und Chili-Tomaten-Sauce.
Ein typisches "Quer durch Garten und Keller"-Gericht.

Alles was sich nicht wehrt kommt in den Topf.




Donnerstag, 18. September 2014

Die dunkle Jahreszeit kommt (jedes Jahr wieder)

Bei pinterest sammle ich fleißg Ideen und jetzt habe ich eine davon umgesetzt.

Becca Creative zeigt viele schöne Upcycling-Ideen rund um Licht und Kerzen. 

Ich hatte noch einen Rest von einem Kopfkissenbezug mit Häkelborte. Ein passendes (Marmeladen)Glas war auch schnell gefunden und rausgekommen ist dies:



Ein Windlicht, 10 cm hoch.


Hier bestückt mit einem LED-Teelicht.

Ab damit zu "One pin a week" bei Lillesol und Pelle.

Montag, 15. September 2014

"Waidmannstod" ein Brandenburg-Krimi (Rezension)

Waidmannstod

von

Maxim Leo



ISBN: 978-3-462-04676-2
288 Seiten, Klappenbroschur
Erschienen am: 10.09.2014


Inhalt:
Kommissar Daniel Voss ist mit Anfang 40 in seine brandenburgische Heimat zurückgekehrt, auch um bei seiner kranken Mutter sein zu können. 
Als Leiter der Mordkommisson muss er sich nicht nur an sein neues Team gewöhnen, sondern hat es auch gleich mit einem brutalen Mordfall zu tun. 
Ein Jäger ist wie ein Tier waidgerecht ermordet worden.
Daniel Voss wohnt bei seiner Mutter in seinem alten Kinderzimmer. 
Bei der Klärung des Mordfalls begegnet er vielen Menschen, die er aus seiner Kindheit kennt. 
Seine Mutter wird von einer polnischen Pflegerin versorgt, die dem Kommissar hilfreich unter die Arme greift.

Mein Eindruck:
Das Buch hat nur einen Handlungsstrang und ist deshalb sehr entspannend zu lesen, was der Spannung aber nicht schadet. Kommissar Daniel Voss ist ein sympathischer Mann, der auch mal vor Verlegenheit rot wird. Mit seinem neuen Team hat er einige Anlaufschwierigkeiten, auch weil er nicht allzu viel von Teambesprechungen hält.
Da er die Wälder um seinen Heimatort noch aus der Kindheit kennt ist er viel alleine unterwegs und bringt sich dadurch in Gefahr.
Das Verhältnis zur Pflegerin seiner kranken Mutter baut sich langsam auf und es wird wahrscheinlich in noch hoffentlich folgenden Bänden etwas mehr daraus.
Auch das Verhältnis zu seinem Team wird im Laufe des Buches immer besser.
Mir gefällt die Figur des Daniel Voss. Kein Strahlemann sondern eher bodenständig. Dass er z. B. die Nachtigall als „Bridney Spears des Waldes“ bezeichnet hat mich schmunzeln lassen.
Alle anderen Personen sind stimmig und auch der Mordfall ist nachvollziehbar. Außerdem habe ich etwas aus der jüngeren Vergangenheit von Brandenburg dazugelernt.

Cover:
Das Bild auf dem Cover passt zum Tod eines Jägers im Wald.

Mein Fazit:
Ein Krimi der Lust auf mehr macht.
Es ist noch viel Spielraum zur Weiterentwicklung der Figur Daniel Voss und seines Umfeldes (für hoffentlich weitere Fälle).

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Sonntag, 7. September 2014

Kürbispizza

Heute habe ich ein neues Rezept ausprobiert.
Irgendwo abgeschrieben (ich weiß nicht mehr wo....) und auf unseren Geschmack abgeändert.


Hier eines der mächtigen Pizzastücke - ich habe zu Mittag nur ein Stück geschafft. Die Pizza war durch den Hokkaidokürbis tatsächlich so orangegelb.


Kleingeschnittener Mozarella im Rand.

Die Pizza vorm Backen.

Weil ich nicht sicher war ob wir mit 3 Personen von einem Rezept satt werden habe ich 1 1/2 gemacht - hat auch noch fürs Abendessen gereicht.

Hier jetzt das (einfache) Rezept mit meinen Änderungen:

Kürbispizza

Hokkaidokürbis und 1 frische Chillischote zu 400 g Mus kochen und pürieren.
350 g Pizzamehl, 1 TL Trockenhefe, 2 TL Salz mischen.
3 EL Olivenöl und 200 g vom Kürbismus dazugeben, kneten und soviel handwarmes Wasser dazugeben bis der Teig schön glatt und elastisch ist (ca. 100 ml).
Teig ausrollen und auf ein geöltes Backblech setzen.
100 g Mozarella kleinschneiden und rund um den Teigrand verteilen. Den Teig über den Käse nach innen einrollen = Wulst rundum.
Pizzaboden mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 gehen lassen.
Backofen auf 220°C vorheizen.
Restliches Kürbismus (200 g) auf dem Pizzaboden verteilen.
1 große Zwiebel würfeln,
200 g gekochten Schinken in Streifen schneiden,
1 rote Paprika in Streifen schneiden. Alles auf den Pizzaboden geben.
100 g geriebenen Mozarella draufstreuen, Rand freilassen.
Pizza ca. 25 Minuten backen bis der Rand eine goldbraune Kruste bekommt.

Beim nächsten Mal werde ich den kleingeschnittenen Mozarella im Rand weglassen - war doch sehr mächtig!

Im Originalrezept wird die Kürbispizza mit gegartem Hühnerbrustfilet, schwarzen Oliven und Kapern belegt und das Kürbismus ohne Chillischote zubereitet.

Freitag, 5. September 2014

Sonnenblumen - mir reicht eine!

Heute einige Fotos aus unserem Garten.

Ich habe versucht Sonnenblumen auszusäen, sind nicht "gelaufen". Die Meisen sind die besseren Gärtner. Ein Kern ist vor unserem Küchenfenster von meinen gefiederten Freunden ausgesät worden und daraus ist eine (1) Sonnenblume gewachsen.


Mit vielen Blüten und es kommen immer noch welche nach.


Ringelblumenblüte. Die ersten Ringelblumen hatte alle Mehltau und ich habe sie ausgerießen. Die späteren haben keinen Mehltau. Ich lasse Ringelblumen (wie viele andere einjährige Blumen) wild auflaufen - keine Arbeit und immer blühende Blumen.


Glockenblumen, die x-te Blüte dieses Jahr. Die gelben Blüten sind vom roten Klee (?). DEN werde ich auch nicht wieder los!


Der Lavendel blüht immer noch oder zum zweiten Mal. 


Die Haselnusssträucher haben dieses Jahr viele Nüsse. Wir haben aber auch Eichhörnchen im Garten. Mal sehen wer mehr erntet, die Eichhörnchen oder wir.


Die Hokkaido-Kürbisse warten auf die Ernte. Dahinter Gurken auf allen möglichen Rankhilfen.


Von der anderen Seite. Vorne Steckrüben. Links die Rankhilfe war mal ein Deckstand für Sauen.


Ein Teil meiner diesjährigen Lavendelanzucht. Kommen noch im Herbst aufs Beet damit sie draußen überwintern können. Wer den Winter nicht überlebt bleibt nicht in meinen Garten.


Die Chilischoten (sehr scharf) sind auch reif.




Ein Alpfenveilchen vom letzten Jahr. Habe ich im Frühjahr mit Topf im Garten eingegraben und dann ehrlich gesagt vergessen. Zwischen den Tagetespflanzen (säen sich auch immer wieder selber aus) hat sich die Topfpflanze so gut erholt, dass sie sogar wieder neue Blüten geschoben hat.


Unsere letzten Kiwis. Der Strauch kommt weg weil er einfach zu viel rankt und wuchert. Außerdem bin ich die Einzige, die Kiwis mag.


Die letzten Brombeeren für dieses Jahr. Frisch vom Strauch in den Mund!


Eine von vielen Tomatenpflanzen, fast von Tagetes überwuchert.

Montag, 1. September 2014

"Vergessen" Spannender Krimi (Rezension)

Bei vorablesen.de habe ich einen Krimi gewonnen.
Hier meine Rezension.



 Taschenbuch
304 Seiten
SBN-13 9783548286105
Erschienen: 08.08.2014


Inhalt:
Kommissarin Verena Idenbusch muss einen Mordfall mit Christoph Todt, einem neuen Kollegen, untersuchen. Die privaten Probleme der Beiden erschweren die Ermittlungen und es bleibt nicht bei einem Mord.

Mein Eindruck:
Eine spannende Geschichte mit vielen Erzählsträngen die für mich manchmal etwas verwirrend waren. Ist es ein Traum? Die Vergangenheit oder die Gegenwart? Bis zur Mitte des Buches habe ich mich echt schwer getan, obwohl der Schreibstil flüssig ist. Alles rund um die Mordfälle ist stimmig. Die privaten Probleme von Verena Idenbusch und Christoph Todt sind nachvollziehbar.
Ich schwanke zwischen total begeistert und davon brauche ich nicht noch ein Buch zu lesen.

Das Cover:
Für das Cover hätte ich ein anderes Bild gewählt – ein Gruppenfoto, das auch im Mordfall eine große Rolle spielt.