Mittwoch, 29. Oktober 2014

DAS Haargedöns

Auf dies "Haargedöns" habe ich gewartet.

Danke Muddi für diese tolle Anleitung.

Allein schon der Name - genau so reden wir hier.


Dieses Haargedöns hat seinen Platz zukünftig in unserem Badezimmer.

Für meine beiden Enkeltöchter werde ich auch noch welche nähen.
Nicht gerade aus diesem Wachstuch sondern etwas kindgerechter.
 Ist ein passendes Geschenk für Nikolaus.
Ein paar Spangen dazu und die Mädels sind glücklich.

Ach ja, nur so nebenbei, dieses Mal hat es auch mit den KAM Snaps geklappt!
Der Druckknopf läßt sich wunderbar leicht öffnen und schließen.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Quillow

Ich wußte bis vor kurzem nicht was ein Quillow ist - habe einen bei Printest gefunden und gleich auf meine "möchte-ich-nähen-Liste" gesetzt.

Nach dieser Anleitung klick habe ich mich ans Werk gemacht.


Mein Restestreifen-Quillow.
Die "Kissenplatte" ist aus 4 cm breiten Stoffstreifen zusammengenäht und quer abgesteppt.
Die Fleecedecke war ein Geschenk von einem Versandhaus (für eine Bestellung).


Das Kissen mit der Decke innendrin.

Die auseinandergefaltete Decke mit der Rückseite der Kissenplatte (Papageien).

Ab damit zu one pin a week  bei Lillesol und Pelle.


Samstag, 25. Oktober 2014

O du Mörderische (mein Leseeindruck)

O du Mörderische

von

Anne George

Deutscher Taschenbuch Verlag
Taschenbuch, 316 Seiten.
Erschienen: 2004
ISBN: 978-3-423-21095-9


Inhalt:
Patricia Anne und Mary Alice, zwei ungleiche Schwestern, werden in der Vorweihnachtszeit in einen Mordfall „verwickelt“. Obwohl sie genug mit den Vorbereitungen und Einkäufen zum Weihnachtsfest zu tun haben, versuchen sie dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Mein Leseeindruck:
Eigentlich wollte ich das Buch erst in der Vorweihnachtszeit lesen aber dann hat mich die Inhaltsangabe so neugierig gemacht, dass ich es schon im Oktober verschlungen habe.
Wer Miss-Marple-Krimis liebt ist bei den beiden Schwestern gut aufgehoben. Patricia Anne, eine Lehrerin im Ruhestand, ist die Ruhigere und Vernünftigere. Sie lebt mit ihrem Mann und Hund im eigenen Haus. Ihre Schwester Mary Alice hat schon drei Ehemänner überlebt und jeweils ein ansehnliches Vermögen geerbt.
Die beiden Schwestern sind grundverschieden und das macht den Reiz des Buches aus. Zusammen kommt schnell Streit auf aber ohne die Andere können sie auch nicht lange auskommen.
Die Handlung des Buches spielt in Alabama in der Vorweihnachtszeit. Geschenke sind noch zu besorgen, ein Tannenbaum muss her (oder auch zwei) und dann kommt der Mord dazwischen.
Der Mordfall ist eigentlich nur eine Nebengeschichte im Buch aber durchaus spannend bis zum Schluss.

Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen, so manches Mal geschmunzelt und freue mich schon auf die nächsten Abenteuer der beiden Schwestern.

Freitag, 24. Oktober 2014

Hinweisschild für Katzen

Auf ein altes Gitterschaukelbrett (Kleinkinderschaukel) habe ich ein Hinweisschild für unsere Katzen gemalt.

Damit die Samtpfoten (nach Jahren ohne Schild) wissen wo es was zu futtern gibt.





Acrylfarben, Schnurrhaare aus Basteldraht, lackiert mit Bootslack (deshalb so glänzend).

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Eine "Anne" für mich

Die Temperaturen bewegen sich in Richtung einstelliger Bereich und mir fehlt noch so das eine oder andere Teil für meinen Kleiderschrank.

Heute habe ich den Anfang mit einem Sweatshirt gemacht.
Den Schnitt habe ich zum ersten Mal genäht - deshalb ohne Schnickschnack wie Taschen, Kordel im Kragen usw.
Mal sehen wie mir der tiefe Ausschnitt (trotz Rollkragen) gefällt - am Nacken ist es schön warm aber vorne. Nun ja, die Zeit wirds zeigen.


Eine "Anne" von  Mamu Design in Gr. 40/42.





Stoffe: 
Sweatstoff (Sterne) von Buttinette
Blauer Jersey (Sanetta) 

Dienstag, 21. Oktober 2014

Sitzkissen für unterwegs

Printest ist eine Fundgrube für Ideen - eine davon habe ich jetzt nachgenäht.

Sitzkissen nach dieser DIY-Anleitung von Leene/Spunkynelda.

Wachstuchreste und "Oberseitenstoffe" waren schnell gefunden. Fürs Futter habe ich Vliestücher vom Discounter und ausrangierte Handtücher genommen.


Die Raubkatzen waren mal eine Fleecedecke aus der ich schon eine Tunika für meine Enkelin genäht habe.
Das runde Kissen, sowie die beiden unifarbenen sind aus Fleeceresten.
Oben links, ein rechteckiges Kissen aus einem Biberbettbezug.


Das gepunktete Wachstuch war ein "Neukaufrest" und das wild gemusterte Wachstuch ein abgeschnittener Rest von einem Tischtuch - lag mehr als 10 Jahre in einer Schublade im Abstellraum.
Die beiden Tragegriffe waren mal Hosenträger.

Ausprobieren wollten wir die Sitzkissen bei einem Tierparkbesuch mit den Enkelkindern - aber es war so warm, dass wir keine Sitzkissen gebraucht haben. Meine Enkelkinder haben sie als Tischsets "mißbraucht" (für den mitgenommenen Familienausflugsnudelsalat). Eines hat heute schon eine Runde in der Waschmaschine gedreht und ist (wieder Erwarten) ansehnlich wieder rausgekommen. Sitzkissen, nicht Enkelkind!

Meine Kissen sind nicht schön aber praktisch.

Ab damit zu "one pin a week" Lillesol und Pelle

Montag, 20. Oktober 2014

Winterapfelgarten (Buchrezension)

Winterapfelgarten

von

Brigitte Janson



336 Seiten
Erschienen am 10.10.2014
ISBN-13 9783843709378


 
Inhalt:
Claudia soll mit 51 Jahren zu alt für den Umgang mit Kunden sein und kündigt deshalb ihre Stelle in einer Parfümerie. Ihre Tochter Jule verlässt nach einem schweren Reitunfall kaum noch ihre Wohnung und zieht sich immer mehr vom Leben zurück. Claudidas beste Freundin Sara ist frisch geschieden weil ihre Ehe ihr zunehmend langweilig erschien.
Ein Glockenapfel, den Claudia nach ihrer überstürzten Kündigung auf einer Parkbank findet und verspeist, bringt sie dazu ein renovierbedürftiges Haus mit Apfelhof im Alten Land zu kaufen. Jule und Sara wagen zusammen mit Claudia einen neuen Start.
Die frisch verwittwete Elisabeth, die vor ihrem bisherigen Leben fliehen will, vervollständigt das Quartett.

Meine Leseeindruck:
Ein Buch, dass ich in einem Rutsch hätte durchlesen können - aber man muss ja auch noch andere Sachen erledigen. Ein flüssiger Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen. Die Handlung selber ist absehbar aber durchaus nicht langweilig.
Caudia ist mir zu Anfang nicht so sympathisch, das entwickelt sich im Laufe des Buches. Aus einer typischen Stadtfrau wird eine "Altländerin". Claudias Probleme mit ihrer Tochter Jule werden im Laufe der Geschichte gelöst.
Sara, die sich in ihrer Ehe nicht mehr wohlgefühlt hat, ist Claudias beste Freundin und zieht deshalb mit ihr auf den Glockenhof. Zu Beginn flirtet sie mit jedem Mann und bekommt deshalb Probleme mit den Frauen im Dorf. Ihr alter Beruf als Hebamme bringt sie den Dorfbewohnern dann näher.
Jule - mir ihr habe ich gelitten und konnte ihre Haltung zum "normalen" Leben gut verstehen. Auch sie profitiert vom Leben auf dem Glockenhof.
Elisabeth, die nach ihrer Strandung auf dem Glockenhof die Küche übernimmt, ist auch auf der Flucht vor ihrem alten Leben.
Vier Frauen, vier Schicksale und die Männer die es ändern können - eine Geschichte zum Schmökern auf dem Sofa.

Das Cover:
Das Cover hat mich gleich angesprochen - Apfel, die wie gepatcht (Patchworrk) aussehen. Aufgrund dieser Äpfel habe ich das Buch gelesen und bereue es nicht.

Ich habe dieses Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Aus Tischdecke wird Tasche, oder: Gretelies, die Xste

Aus einer Ausräumaktion vor einem geplanten Umzug habe ich unter anderem eine Tischdecke mitgenommen (geschenkt bekommen) und diese zu Taschen umgearbeitet.

Eine Gretelies nach diesem free tutorial.


.

Ich werde die Tasche der "alten Besitzerin" (zurück)schenken.

Freitag, 10. Oktober 2014

Ein Pflaster für den Zackenbarsch (Buchrezension)

Ein Pflaster für den Zackenbarsch

von

Jens Rassmus



 Hardcover
72 Seiten
ISBN: 9783701721405 

Inhalt:
Der Doktorfisch hilft den Meeresbewohnern bei großen und kleinen Wehwehchen. Der Kofferfisch begleitet ihn und transportiert seine Utensilien.
Vielerlei Patienten warten auf Hilfe. Seien es verknotete Kraken, der Zackenbarsch der sich eine Krankheit wünscht oder der Wal mit Bauchweh.

Mein Leseeindruck:
Ich habe das Buch zuerst alleine durchgelesen und musste einige Male schmunzeln. Die Geschichten sind kurzweilig, nicht zu sehr auf "niedliches Meeresgetier" ausgelegt und nicht zu lang.
Schöne Bilder ergänzen die Geschichten.
Meine 2 1/2 jährige Enkelin war mein erstes Vorleseversuchskind. Sie hat sich köstlich über die verknoteten Krakenarme amüsiert. Ihr waren es zu wenig Bilder, aber das Buch ist ja auch für etwas ältere Kinder gedacht.
Mir gefällt, dass die Seiten (das Papier) etwas dicker sind, weil Kinder doch mal zu etwas robusterem Umgang mit Büchern neigen. Außerdem ist das Papier aus nachhaltigen Quellen.
Das Coverbild gefällt mir sehr gut. Der grosse Zackenbarsch im Hintergrund, Doktorfisch und Kofferfisch im Vordergrund. Auf der Rückseite der Einssiedlerkrebs der ein Schild mit dem Strichcode und der ISBN hochhält. Einfach gut gemacht.

Für mich ein rundum gelungenes Vorlese- und Leseanfängerbuch.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Winterfeldstraße, 2 Stock (Buchrezension)


 Winterfeldtstraße, 2 Stock

von 

Johanna Friedrich


 Gebunden mit Schutzumschlag
416 Seiten
ISBN-13 9783547712001
Erschienen: 30.09.2014


 
Inhalt
Charlotte Berglas ist im fünften Monat schwanger als ihr Mann tot aus einem Kanal gezogen wird.
Sie ist mittellos und muss für sich und ihr ungeborenes Kind die Zukunft ordnen. Nur die große Wohnung in der Winterfeldtstraße ist ihr geblieben.
Nach und nach nimmt sie Mieter auf, unter anderem ihren Bruder und dessen Freund. Es kommen noch eine ältere Bardame und ein geheimnisvoller Adeliger dazu.
Nach und nach findet die Wohngemeinschaft zusammen und versucht im Berlin der 20er Jahre zu überleben.

Mein Leseeindruck
Die Mieter in der Wohnung von Charlotte Berglas sind mir etwas zu bunt zusammengewürfelt. Der Bruder hält sich mit kleinen Gaunereien und Glücksspiel mehr oder weniger über Wasser und ist oft in Auseinandersetzungen verwickelt. Der „Lange“, der nächste Mieter in der großen Wohnung, ist schüchtern und verliebt sich in Charlotte. Claire, eine ältere Bardame, die in einem Lesbenlokal arbeitet, kommt sehr robust und patent daher. Der geheimnisvolle Theo von Bergbaum zieht als Letzter ein.
Zwei Jahre nach Geburt ihrer Tochter Alice eröffnet Charlotte ein Fotostudio und hat ungeahnten Erfolg.

Bei mir ist der Funke nicht übergesprungen obwohl das Buch flüssig zu lesen war.
Mit Charlotte bin ich so gar nicht warm geworden. Zu Anfang hat sie um ihren verstorbenen Mann getrauert, aber das tägliche Leben von Charlotte kam mir etwas zu kurz.
Die Mitglieder der Wohngemeinschaft sind mir zu bunt gewürfelt. Eigentlich verdient nur Claire ihr Geld durch Arbeit. Wovon Theo von Bergbaum lebt, bleibt im Verborgenen.
Viele kleine interessante Geschichten aber, für mich zu wenig „normales“ Leben.

3 von 5 Sternen.

 Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.


Dienstag, 7. Oktober 2014

Roll up bag

Gefunden bei einem meiner vielen "guck ich mal bei Pinterst" Ausflügen.

Roll up bag 
nach einem Tutorial von bellaina


Der Stoff mit den Engeln war mal eine Tischdecke, die habe ich geschenkt bekommen habe (Ausräumaktion vor Umzug). Da ich schon so viele Tischdecken habe (die ich nicht oft nutze), ist sie der Schere zum Opfer gefallen.

Eigentlich wollte ich die Tasche zurückschenken, aber......

 Großes ABER

Ich habe anstatt Gummischnur eine Kordel genommen und jetzt ist das "Zuknöpfen" etwas friemelig.

Also steckt das roll-up-bag jetzt in meiner (Alltags)Tasche und ich habe immer einen Beutel für kleine Einkäufe dabei.



Montag, 6. Oktober 2014

Einer gibt den Löffel ab (mein Leseeindruck)

Nach dieser begeisterten Rezension von der lieben Numi habe ich mir das Buch "Einer gibt den Löffel ab" gekauft.

Erschienen beim Droste-Buchverlag

Eine Krimödie, diese Wortschöpfung kannte ich noch nicht, aber sie trifft es auf den Punkt.

Eine Inhaltsangabe spare ich mir (kann ja jeder beim Verlag oder sonstwo nachlesen). 

Nur soviel:
Es geht um eine Kochshow bei der auch Loretta Luchs mitmacht und es gibt einen Todesfall. Mehr möchte ich nicht verraten.

Das Cover.......hat mich in die Irre geführt, denn so sieht es bei Loretta nicht aus. Aber gut gemacht ist es trotzdem.

Lorettas Tischdekoration hat mich vom Hocker gehauen:
Fliederfarbene Tischdecke, maigrüne Platzteller und rote Servietten. 
So tickt Loretta.

Meine Angst den Ruhrpottslang nicht zu verstehen hat sich als unbegründet erwiesen. Ist ähnlich wie unser Plattdeutsch.

Ich habe dieses Buch verschlungen und habe es oft mit einem Grinsen beiseite gelegt und mich aufs Weiterlesen gefreut.
 
Leider ist auch die schönste Krimödie viel zu schnell zu Ende.

Bei mir hat das Buch Lust auf mehr gemacht (zum Glück gibt es noch weitere Bände).



Samstag, 4. Oktober 2014

Regina Regenbogen, ein Dachbodenfund

Kennt Ihr diesen Haarschopf?


Der leuchtete mir aus einem Karton entgegen.
Die kleine Regina Regenbogen hat nach langen Jahren ihre Dachboden(karton)wohnung gegen ein Plätzchen auf der Ofenbank getauscht.

Zuerst mußte sie eine Maschinenwäsche über sich ergehen lassen.


Zwei Tage hat sie sich tapfer mit einer Hand am Wäscheständer festgehalten und dabei schelmisch gelächelt.


Jetzt strahlt sie wieder in altem Glanz.
 

Auch die roten Stiefel hat sie noch.


Fürs Foto durfte sie in meiner Krimskramsblüte sitzen - aber nur fürs Foto.

Meine Tochter hat ihre Regina Regenbogen geliebt und jetzt darf meine Enkelin damit spielen.