Donnerstag, 9. Oktober 2014

Winterfeldstraße, 2 Stock (Buchrezension)


 Winterfeldtstraße, 2 Stock

von 

Johanna Friedrich


 Gebunden mit Schutzumschlag
416 Seiten
ISBN-13 9783547712001
Erschienen: 30.09.2014


 
Inhalt
Charlotte Berglas ist im fünften Monat schwanger als ihr Mann tot aus einem Kanal gezogen wird.
Sie ist mittellos und muss für sich und ihr ungeborenes Kind die Zukunft ordnen. Nur die große Wohnung in der Winterfeldtstraße ist ihr geblieben.
Nach und nach nimmt sie Mieter auf, unter anderem ihren Bruder und dessen Freund. Es kommen noch eine ältere Bardame und ein geheimnisvoller Adeliger dazu.
Nach und nach findet die Wohngemeinschaft zusammen und versucht im Berlin der 20er Jahre zu überleben.

Mein Leseeindruck
Die Mieter in der Wohnung von Charlotte Berglas sind mir etwas zu bunt zusammengewürfelt. Der Bruder hält sich mit kleinen Gaunereien und Glücksspiel mehr oder weniger über Wasser und ist oft in Auseinandersetzungen verwickelt. Der „Lange“, der nächste Mieter in der großen Wohnung, ist schüchtern und verliebt sich in Charlotte. Claire, eine ältere Bardame, die in einem Lesbenlokal arbeitet, kommt sehr robust und patent daher. Der geheimnisvolle Theo von Bergbaum zieht als Letzter ein.
Zwei Jahre nach Geburt ihrer Tochter Alice eröffnet Charlotte ein Fotostudio und hat ungeahnten Erfolg.

Bei mir ist der Funke nicht übergesprungen obwohl das Buch flüssig zu lesen war.
Mit Charlotte bin ich so gar nicht warm geworden. Zu Anfang hat sie um ihren verstorbenen Mann getrauert, aber das tägliche Leben von Charlotte kam mir etwas zu kurz.
Die Mitglieder der Wohngemeinschaft sind mir zu bunt gewürfelt. Eigentlich verdient nur Claire ihr Geld durch Arbeit. Wovon Theo von Bergbaum lebt, bleibt im Verborgenen.
Viele kleine interessante Geschichten aber, für mich zu wenig „normales“ Leben.

3 von 5 Sternen.

 Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.


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