Montag, 29. Dezember 2014

Wilder Fluss (Thriller) - mein Leseeindruck

Wilder Fluss



von



Cheryl Kaye Tardif



Taschenbuch, 350 Seiten

Luzifer-Verlag (11. Dezember 2014)

ISBN:  978-3958350069



Inhalt:
Dels Vater und seine Freunde verschwanden vor 7 Jahren am Nahanni River in Kanada und wurden für tot erklärt. Del glaubt aber, dass ihr Vater noch lebt da seine Leiche nie gefunden wurde.
Nachdem einer der für tot erklärten Männer wieder auftaucht macht sich Del mit einer Gruppe auf den Weg zum Nahanno River um ihren Vater zu suchen.

Mein Leseeindruck:
Del, die Hauptprotagonistin, glaubt nicht an den Tod ihres Vaters. Einer der Männer, die mit Dels Vater am Nahanni River verschwanden, taucht plötzlich wieder auf. Bevor er zusammenbricht kann er Del noch mitteilen, dass ihr Vater noch lebt. Del macht sich zusammen mit ein Gruppe Freiwilliger auf zum Nahanni River. Sie leidet an Multiple Sklerose, was sie der Gruppe verschweigt.
Dels Vater hat in der Stammzellenforschung gearbeitet und das ist der Grund für sein spurlose Verschwinden. Er wird von machtbesessenen Männer gefangen gehalten und zur Mitarbeit an einem geheimen Projekt gezwungen. Del und ihre Gruppe gelangen auf abenteuerliche Weise zu den Vermisstem.
Das Thema Stammzellenforschung und deren Missbrauch ist ein gutes Thema für einen Thriller. Aber für meinen Geschmack nimmt die Sex-Besessenheit der „Bösen“ zu viel Platz in der Geschichte ein. Ebenso das Liebesleben der Hauptprotagonistin Del ist überpräsent.
Das eigentliche Thema der Geschichte kommt mir einfach zu kurz.
Laut Klappentext inspiriert Steven King die Autorin – der Stil ist sehr ähnlich.
Das Buch ist flüssig zu lesen aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen. Ich war froh, als das Ende geschafft war.

2 von 5 Punkten.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Samstag, 27. Dezember 2014

365-Tage-Quilt und die höhere Mathematik.

Mein Top ist ja schon fertig und ich wolltw es mir mit dem Quilten einfach machen.
Jede zweite Reihe, also immer 4 Quadrate, im Nahtschatten quilten - hatte ich mir gedacht.

N U R 

Mein Top hat 11 x 16 Reihen und alles hin- und herrechnen machte es nicht besser: 

das geht nicht auf!

Also habe ich heute eine zusätzliche senkrechte Reihe genäht um die Symmetrie herzustellen.


Jetzt habe auch die Stoffe von den beiden "Waschdenwillys" ihren Platz in meiner Patchworkdecke.

Volumenvlies und Rückseitenstoff reichen für die zusätzliche Weite (zum Glück).

Verschenktes

Zu Weihnachten habe ich auch wieder Selbstgenähtes verschenkt.

Für meine Tochter eine Waschdenwilly.




Außen Baumwollstoffe, innen beschichtete Baumwolle.


Ofenhandschuhe für meine jüngste Enkelin - damit sie sich in ihren Kinderküche die Finger nicht mehr "verbrennt".



Eine Patience-Tasche (farbenmix) - innen und außen Baumwollstoff.


Eine Teetassen-Tasche aus Baumwollstoffen.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Ich hänge hinterher......

Alle sind schon fertig und ich noch nicht. Die Weihnachtsgeschenke sind abgearbeitet aber die Jahresprojekt, bzw. Adventskalender liegen danieder.

Mein 365-Tage-Quilt wartet aufs Quilten und die entgültige Fertigstellung.


 Meine stoffmix-Adventskalendertasche liegt unter meinem Zuschneidetisch.

Meine Tochter hat ihr Stoffschätzchen schon fertig - guck hier.

Mal schnell zwischendurch habe ich eine Minibörse nach dieser Anleitung genäht.



Jetzt warte ich bis nach Weihnachten und starte dann voll durch!




Mittwoch, 17. Dezember 2014

Mein Leseindruck zum Krimi "Fronleichnamsmord"

Fronleichnamsmord

von

Bea Rauenthal


Taschenbuch Broschur
352 Seiten
ISBN-13 9783548611846


Inhalt: Kommissarin Jo Weber und ihr Kollege Lutz Jäger werden zur Klärung eines Mordfalles in das Jahr 1974 versetzt. Jo Weber muss sich mit gestrigen Polizeimethoden und spießigen Kollegen herumschlagen. Lutz Jäger landet in einer Hippie-Kommune und ist gar nicht so unglücklich darüber. Die Fußballweltmeisterschaft von 1974 kann es so live miterleben. Es bleibt nicht bei einem Mordopfer und die beiden Ermittler müssen trotz privater Probleme eng zusammenarbeiten.

Mein Leseeindruck:
Jo Weber und Lutz Jäger, in der Zeit zurückversetzt in das Jahr 1974, ermitteln in einem Mordfall der als Unfall eingestuft wurde.
Lutz ist in einer Kommune gelandet der Jos Mutter angehört. Neben ihr wacht er am Morgen auf, ohne eine Erinnerung an die vergangene Nacht. Die Mitglieder der Kommune sind dem Rauschgift zugetan und auch Lutz probiert den „Stoff“ gerne.
Jo muss sich mit Machos in ihrer Dienststelle herumschlagen. Zu allem Überfluss ist ihr Vater ihr Vorgesetzter und sie macht sich Sorgen um die aufkeimende Beziehung zwischen ihren (zuküftigen) Eltern. Ihr Vater der Polizist und ihre Mutter ein Hippie passen so gar nicht zusammen.

Sehr gut hat mir die Schilderung der 70er Jahre gefallen (meine Jugend). Es wird im Büro geraucht was das Zeug hält, Drogen sind „in“ und werden in Kommunen angebaut, gehandelt und verbraucht. Jo ist die einzige Frau zwischen einem Haufen Männer, die nicht unbedingt von der weiblichen Kollegin begeistert sind. Heutige Ermittlungsmethoden fehlen und das mit dem Wissen von heute. Schwierig für Jo und Lutz.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Spannung wird das ganze Buch über erhalten.

Das Buch beginnt mit einer Zeitreise – warum und wie wird nicht erklärt und das finde ich schade. Auch wer die Zeitreise veranlasst wird nicht beschrieben. Auch wird mir zu oft auf die Handlungen der ersten beiden Bände dieser Reihe zurückgegriffen. Ich habe diese nicht gelesen und musste mir einiges „zusammenreimen“. Dieses hat meinen Lesegenuss etwas beeinträchtigt. Deshalb auch einen Punkt „Abzug“.

Das Cover gefällt mir, die Gestaltung passt zum Inhalt des Buches.

Ich gebe 4 von 5 Punkten.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Samstag, 13. Dezember 2014

Buch-Flop

Achtung Familienfeier
Betreten auf eigene Gefahr

von

Danny R. Wood

 Taschenbuch: 320 Seiten 
Verlag: Arturo Verlag
 ISBN-13: 978-3981701609


Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen und kann daher keinen kompletten Leseeindruck verfassen.

Die Handlung und die Personen sind für meinen Geschmack zu überzogen dargestellt.
Ich habe immer nur ein Kapitel gelesen und dann reichte es für den Rest des Tages. Der Humor wäre (meine Meinung) in Kurzgeschichten besser aufgehoben.

Es gibt viele Leser/innen, die von diesem Buch begeistert sind - also trifft es einfach nicht meinen Lesegeschmack.

So kann sich unsere ehrenamtliche geführte Bücherei vor Ort über ein Geschenk von mir freuen.



365-Tage-Quilt: Endspurt

Ich bin immer noch dabei - das hätte ich Anfang des Jahres nicht gedacht.
Ich kenne mich, alles anfangen und nur wenig (in der vorgegebenen Zeit) fertig bekommen.
Das Top war schon länger fertig und heute habe ich mich an die Endarbeiten gemacht.

Zuerst das Top auf dem großen Eßzimmertisch ausbreiten - ne, muss noch mal übergebügelt werden.
Bügeln - mache ich nicht gerne, aber bei solchen Arbeiten muss man einfach (oft) bügeln .
Dann Volumenvlies raussuchen. Hat im Karton gelagert und auch einige "Falten".
Jetzt dürfen Top und Vlies einen Tag den Tisch blockieren.



Das Top ist etwas breiter als der Tisch.

Ich habe schon mal Stoffstreifen zusammengenäht. Die möchte ich für den Rand nehmen. Dafür gibt es einen "Fachausdruck", aber solche kann ich mir einfach nicht merken. Bei mir ist es der Randstreifen, mit dem ich den Quilt einfasse.

Und ja, die Streifen bügle ich noch!


Hier meine zweite "Baustelle". Die Adventskalendertasche von Farbenmix.


Das ist die Reißverschlussinnentasche. 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Kirschkernkissen für den verspannten Nacken

Mein verspannter Nacken hat mich wieder an meinen Plan erinnert ein Kirschkernkissen zu nähen.


Hier ist mein Kirschkernkissen.
50 x 18 cm.


Auf der Rückseite ein Hotelverschluss, damit der Kissenbezug aus Baumwollflanell gewaschen werden kann.


Das eigentliche Kirschkernkissen hat 4 Kammern. Jede Kammer habe ich mit 150 g Kirschkernen gefüllt. Genäht habe ich das Kissen aus einem alten Kopfkissenbezug aus dem Aussteuerschrank meiner Schwiegermutter.

Das Kissen läßt sich wunderbar bei 600 Watt in der Microwelle aufwärmen (1 Minute).

Ab damit zu RUMS.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Eine Herzgarage für meine Brille

Ich durfte wieder für Moni (Nähoma Moni) probenähen.

Eine Herzgarage für die Brille.

Ich bin eigentlich immer auf der Suche nach (m)einer Brille. Zum Autofahren und Fernsehgucken brauche ich eine Fernbrille. Beim Nähen und Lesen (kleiner Schrift) brauche ich eine Lesebrille. Der normale Alltag ist noch ohne Brille zu bewältigen.

Jetzt hängt ein Herz an der Wand und da ist dann (hoffentlich) die Brille drin die ich gerade suche.........


Mein Brillenherz ohne Schnickschnack.


Hier die "Garage" mit meiner Lesebrille drin.

Ich habe anstatt Volumenvlies und Vlieseline ein Vliesputztuch genommen. Bei der Raute vorn gefällt mir das auch, aber das Herz ist mit nur einer Lage Putzvlies etwas fuddelig geworden.
Also, merke, beim nächsten Mal zumindest nicht auf die Vlieseline verzichten.




Sonntag, 7. Dezember 2014

Ein "Resti" für mich

Der Nikolaus, bzw. meine Tochter, hat auch an mich gedacht.
Ich habe ein "Resti" genäht bekommen.


Die Vorderseite.


Die Rückseite mit Kleingeldfach (Reißverschluss).


Innen Fächer für Karten, Ausweise etc. Hinten ein Fach für Geldscheine.

Das/Der Resti ist so klein, dass es/er in die Hosentasche paßt.

Vielen Dank, liebe Dorit, für das schöne Nikolausgeschenk.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Guckloch anders als geplant

Ich nähe dieses Jahr beim farbenmix-Adventskalender mit.

Heute sollte ein Motivstoff für ein "Guckloch" vernäht werden. Der von mir dafür vorgesehene Stoff hat ein zu großes Muster und ich habe schon am 4. Tag meine Planungen über den Haufen geworfen.


Hier mein kleines Guckloch - wird wahrscheinlich eine Außentasche zum Reingreifen.

Jetzt wird aus dem geplantem grünen "Innenleben" ein rotes. Reißverschluss und Webband in rot habe ich auch gleich bestellt. Nur gut, dass mein Stoffschrank genug Ausweichware hergibt.



Montag, 1. Dezember 2014

Cornwallkrimi - mein Leseindruck

Die Tote von Higher Barton

von

Rebecca Michéle



Inhalt:
Mabel Clarence, eine ältere Dame aus London, ist von ihrer Cousine nach Higher Barton (Cornwall) zur Geburtstagsfeier eingeladen und findet in der Bibliothek des Herrenhauses eine Leiche. Nur ist die junge tote Frau kurz danach spurlos verschwunden und niemand glaubt Mabel. Also ermittelt sie auf eigene Faust und gerät damit in Lebensgefahr.

Mein Leseeindruck:
Zitat: „ Sonst ist das Leben in Lower Barton nämlich ziemlich öde und langweilig.“
Ja, bis Mabel auftaucht und gleich eine Leiche findet. Niemand glaubt ihr und sie wird als ältliche, schon etwas tüddelige Dame gesehen. Nur der örtliche Tierarzt, Dr. Victor Daniels, ist auf ihrer Seite.
Mabel und Victor raufen sich im Laufe des Buches zu einem guten Team zusammen. Eigentlich sind Victor Tiere lieber als Menschen und die Unterhaltungen mit Mabel enden oft in Unstimmigkeiten.
Mabels Cousine, Lady Abigail Tremaine, hat vor über 40 Jahren den Mann geheiratet, den Mabel als ihren zukünftigen Ehemann gesehen hat. Lange hatten die beiden Cousinen keinen Kontakt mehr. Abigail Tremaine ist eine typische englische Lady, der das Ansehen sehr wichtig ist.

Ich habe das Buch verschlungen und bin begeistert. Flüssig zu lesen und spannend bis zur letzten Seite. Ich freue mich schon auf die folgenden Abenteuer von Mabel Clarence und Dr. Victor Daniels.

5 von 5 Sternen.