Montag, 28. Dezember 2015

Nachgereicht

Von mir Genähtes und Gekochtes zum Weihnachtsfest 2015.


Ein Scheiterhaufen - gab es am Heilig Abend vor der Bescherung.

Kartoffelsalat aufgeschichten und Spargelstangen (eigentlich sollte es weißer Spargel sein aber wir mögen lieber den grünen) rundherum angelegt. Unten einen Rand aus Rührei und obendrauf in Streifen geschnittenen geräucherten Schinken.


Zwei Mugsrugs für nette Kundenbetreuung. 
Zusammen mit Tee und Keksen verschenkt.


Zwei Untersetzer mit "Fach" für Kräutersäckchen etc. 
Sind verschieden groß weil ich beim Zuschneiden zu großzügig war.
Liegen noch in der Geschenkekiste und warten auf ihren Auftritt.


Zugkordeltäschchen - Verpackung für einige Kleinigkeiten.

Untersetzer mit Fach (s. oben) für eine Teddy-Liebhaberin.


Anleitungen/Schnittmuster:
Untersetzer: Materialpackung von "die feine adresse". Teddyuntersetzer aus eigenem Stofffundus.
Zugkordeltäschen: Materialpackung von "die feine adresse"
 

Sonntag, 27. Dezember 2015

Stableford, ein Golf-Krimi aus Cornwall (Rezension)



Stableford
Ein Golfkrimi aus Cornwall

von



Taschenbuch, 256 Seiten;  ISBN: 978-3-940258-49-6
E-Book, ISBN 978-3-940258-53-3



Klappentext:
England 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, beschließen sie, das Turnier auszutragen. Doch es endet vorzeitig – mit einem Mord. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, beginnen sie, den Mörder auf eigene Faust zu suchen. Der Literaturprofessor Stableford, ein eifriger Leser von Kriminalromanen, übernimmt die Rolle des Detektivs nur allzu gern. Doch es gibt ein Problem: Er hat sich Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt. Für ihn steht fest, dass sie es nicht gewesen sein kann, aber sollte er sich wirklich auf sein Gefühl verlassen? Da geschieht ein zweiter Mord …


Mein Leseeindruck:
Ich muss vorausschicken, dass ich von Golf null Ahnung habe und deshalb Bedenken hatte, ob mir ein Golf-Krimi gefällt. Diese Bedenken waren grundlos.

Den Inhalt habe ich vom Klappentext übernommen.
Der Literaturprofessor John Stableford, ein Junggeselle der sich (natürlich) in eine ebenfalls zum Golftunier eingeladene junge Frau verliebt, mag Kriminalromane und wird, nachdem es einen Mord gegeben hat, von den Teilnehmern des Tuniers zum Detektiv auserwählt.
Da Jeder verdächtig ist muss John Stableford seine Beobachtungen größtenteils für sich behalten. 
Weiter möchte ich hier nichts verraten.

Positiv finde ich die kurzen Kapitel - da konnte ich mal schnell zwischendurch ein oder zwei Kapitel lesen.

Das Buch erinnert mich stark an die Miss Marple-Krimis und auch darum gefällt es mir.

Hinten im Buch sind zwei Skizzen vom Golfplatz und vom Hotel.

Ich habe, trotz null Ahnung von Golf, das Buch mit Begeisterung gelesen.

Ich hoffe, dass John Stableford das ihm gemachte Angebot annimmt .............


Fazit:
Ein Krimi, den ich auch Nicht-Golfern empfehlen kann.

Ich habe dieses Rezensions-Exemplar über die  Dryas Bloggerrunde bekommen - vielen Dank dafür.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

"Das barmherzige Fallbeil" von Fred Vargas



Das barmherzige Fallbeil

von

Fred Vargas

ISBN: 978-3-8090-2659-4, gebundenes Buch mit Schutzumschlag



Inhalt (Klappentext):
Innerhalb weniger Tage werden die Leichen einer Mathematiklehrerin und eines reichen Schlossherrn in Paris entdeckt, die vermeintlich Selbstmord begangen haben. Die brutale Szenerie alarmiert zwar die Polizei, doch es scheint keine Verbindung zu geben. Bis Jean-Baptiste Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an beiden Tatorten aufmerksam wird. Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Lehrerin vor ihrem Tod dem labilen Sohn des zweiten Toten geschrieben hat. Der Brief führt Adamsberg auf die Spuren einer verhängnisvollen Reise nach Island, die zehn Jahre zuvor stattfand – und von der zwei Personen nicht zurückkamen. Sowie in die Untiefen einer Geheimgesellschaft, die sich Robespierre und der Terrorherrschaft während der Französischen Revolution verschrieben hat. Weitere Menschen sterben, und für Adamsberg beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und einen ebenso wandelbaren wie unbarmherzigen Mörder …


Mein Leseeindruck: 
Ich habe die anderen Bücher der Reihe um Kommissar Adamsberg (noch) nicht gelesen. Vielleicht brauchte ich auch deshalb das halbe Buch um die (vielen) skurrilen Protagonisten auseinanderzuhalten. Der Kriminalfall war aber so spannend und vielschichtig, dass ich nicht "aufgegben" habe. 

Die vielen französischen Namen und Orte haben es mir nicht leichter gemacht den Überblick zu behalten. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich der französischen Sprache nicht mächtig bin. Für mich wäre ein "wer ist wer" am Anfang oder Ende des Buches von Nutzen gewesen.

Die teils schon unrealistischen Handlungen waren einerseits nervig aber anderseits sehr unterhaltsam.

Über den Kater der Brigade criminelle habe ich mich sehr amüsiert - er braucht beim Fressen Gesellschaft und muss die Treppen hinauf- und hinabgetragen werden. 

Die Ermittlungen führen Kommissar Adamsberg nach Grimsey, Island. Dort besucht er die Fuchsinsel auf der zwei Mitglieder einer Reisegruppe zu Tode gekommen sind. Wenn es Mord war ist der allerdings verjährt. Aber der Mord an der Lehrerin und deren kurz vor ihrem Tod geschriebene Brief weisen auf diese ungelösten Morde hin. Auch der zweite Tote gehörte zu der Reisegruppe.

Eine Geheimgesellschaft um Robespierre scheint ebenfalls eine vielversprechende Spur zu sein.
Über die Französische Revolution rund um  Robespierre habe ich durch das Buch etwas dazugelernt.

Manchmal habe ich den Durchblick verloren und dann einfach weitergelesen und irgendwann war ich wieder "drin".


 Mein Fazit:
Ich kann auch nach Beendigung des Buches nicht eindeutig sagen ob es mir gut gefallen hat. 
Die Handlung / der Fall: fesselnd und bis zum Schluss spannend
Die Protagonisten: schon fast etwas nervig

Ich gebe 4 von 5 Sternen.

Das Buch habe ich über  bloggdeinbuch.de bekommen.

 

Dienstag, 1. Dezember 2015

Türkis durchs nächste Jahr

Im dunklen November leuchtet der Regenbogen von Maika und Janet türkis und meine kleine Näherei wird mich im nächsten Jahr begleiten.

Der Stoff für November war schnell gefunden - stand eigentlich schon im Januar fest. Denn er (der Stoff) liegt schon länger in der Blau-Grün-Gelb-Kiste.

Jedes Jahr hole ich mir einen Taschenkalender (Geschenk von unserer Volksbank). Bis jetzt habe ich ihn so genommen wie er war. Der Kalender für 2016 hat jetzt eine Stoffhülle bekommen.




Allerei Meeresgetier tummelt sich auf dem Stoff.


Innen ein Karostoff. Ich habe auf Vlieseline verzichtet und stattdessen eine Lage Pappe zur Stabilisierung dazwischengesteckt.


Das passende Garn fehlte mir. Habe ein helles braun genommen (wie die Muscheln und einige Karos des Innenstoffes). Deshalb sieht man die nicht ganz passgenauen Seiten auch deutlicher........

Material:
Baumwollstoffe, Meeresgetier von Buttinette.
Nähgarn

Schnittmuster:
"Frei Schnauze"

Mittwoch, 25. November 2015

Ach Oma, der Pulli ist sooooo weich

Meine jüngste Enkeltochter wird von ihrer Mama benäht und das nicht zu knapp (Gen ist weitervererbt worden), aber wenn die Oma für die Cousine einen lila Kapuzenpulli näht und die Lütte leer auszugehen befürchtet kommen Kommentare wie:

"Ach Oma, der Pulli ist so weich!"

"Ich mag lila doch auch. Und Sterne mag ich auch"

Mama hat zugestimmt, dass der Nikolaus etwas Genähtes von Oma im Stiefel verstecken darf.

Die Lütte ist eine laufende Heizung und ein Kapuzenpulli wäre zu warm, also habe ich eine Amelie genäht.



Schnittmuster: AMELIE von farbenmix, genäht in Gr. 98/104 in lang.

Material: Sweatstoff, Jersey (zum Einfassen der Ärmel und des Halsausschnittes) und Nähgarn von Buttinette

Montag, 23. November 2015

Lila Kapuzenpulli "Yorik"

Bei meinen Enkelkindern sind Kapuzenpullis "in" und ich habe sie den Stoff selber aussuchen lassen.
Für die 6-Jährige (fast 7) musste es   u n b e d i n g t   lila sein.
Vor dem Zuschneiden fand ich es zu lila aber der fertige Kapuzenpulli gefällt (sogar) mir.






Schnittmuster:
YORIK von farbenmix.
Genäht in Größe 134/140.

Material:
Sweatstoff, Jersey (für Innenkapuze und Tascheneingriffe), Bündchenstoff und Nähgarn von Buttinette


Donnerstag, 12. November 2015

Unzufrieden mit meiner Näherei

Heute möchte ich zwei Teile zeigen die fast in der Tonne, bzw. wieder unter der Schere, gelandet wären.

Unser Chor singt jedes Jahr am 2. Advent in der Kirche meines Geburtsortes und da ist es sehr zugig. Wir dürfen im Altarraum sitzen und da krabbelt die Kälte an der Wand runter und vom Boden hoch  auf unsere Rücken. 
Was liegt da näher als eine wärmende Jacke zu nähen? 
Schon lange geplant und jetzt endlich umgesetzt.


Eine schwarze Fleecejacke mit Schalkragen - wir treten in schwarz auf (ansonsten hätte ich für mich eine andere Farbe gewählt). 
Aber jetzt gefällt mir die Jacke nicht. Wollte sie eigentlich schon komplett zerlegen.
Weil:
Die Schultern hängen und die Ärmel sind mir zu weit.


Die Ärmel werde ich raustrennen/rausschneiden und eine Weste daraus machen. 
Wäre sonst schade um den Fleece und das Webband. 
Der Schnitt liegt schon im Altpapierkarton!!
Ich werde mir für den Auftritt, wie schon in den letzten Jahre, eine andere (nicht schwarze) Jacke mitnehmen.

 Ein Langarmshirt steht schön länger auf meiner Nähliste und dann habe ich auf einem Blog das Objekt meine Begierde gefunden. 
Ein Shirt mit Sattelärmeln. 
Aber ich scheine (immer noch) nicht die Körperformen für Raglanärmel/Sattelärmel zu haben. 
Oder liegt es an meiner Körperhaltung? 
Dann habe ich auch noch einen "falschen" Stoff gewählt. Ein Jersey mit Rippen, sehr dehnbar.
Schon beim Nähen ist aus dem Shirt ein Schlafshirt geworden und ich habe mir beim Halsausschnitt nicht mehr die größte Mühe gegeben - einfach ein Bündchen dran und fertig.




Was soll ich sagen? Das Shirt ist kuschelig weich und sowas von bequem beim Schlafen. 
Aber als Shirt kommt mir dieser Schnitt nicht wieder unter die Maschine.

Material:
Jacke: schwarzer Fleece, Webband, Nähgarn
Shirt: Rippjersey,  Bündchenware

Schnittmuster:
Jacke:

 Shirt:
Ottobre woman 5/2015

Sonntag, 1. November 2015

Mein Oktober war kaffeebohnenbraun

Langsam nähert sich mach dir deinen Regenbogen dem Ende.
Der Oktober kam braun, in meinem Fall kaffeebohnenbraun, daher.
Bei uns gibt es in fast jedem Zimmer Mugrugs, die auch mal gern zweckentfremdet werden. 
Da muss ein Mugrug schon mal als Decke für ein Kuscheltier herhalten oder es wird damit herumgewedelt (ohne bestimmten Grund, nur so, weils funtioniert).
Nur ein Raum ist bis jetzt ohne Mugurg gewesen:
mein Nähzimmer. 




Mein Kaffee-Mugrug.
Hier mit meiner ältesten Tasse (hat schon 25 Jahre auf dem Buckel) drauf.




18 x 18 cm groß und wieder aus der Restekiste genäht.



Die Rückseite ebenfalls aus dem Kaffeebohnenstoff.
Damit alles Danebengekleckerte gut aufgesaugt wird, habe ich zwei Lagen Frottee (ausrangiertes Handtuch) als Einlage genommen.

Jetzt kommen einige ältere Bilder. 
Dafür habe ich die Stoffe ursprünglich gekauft.

2009 habe ein Partnerset und zwei einzelne Tischset für Tochter und Schwiegersohn aus dem Tassenstoff und einer alten Leinentischdecke genäht.


 
2013 zwei Mugrugs aus dem Kaffeebohnenstoff und braunem Baumwollstoff.
Den runden Mugrug habe ich verschenkt und der eckige tummelt sich hier im Haus.



Material:
Baumwollstoff
Frottee(handtuch)
Nähgarn

Dienstag, 27. Oktober 2015

Knotenbeutel für die Mama

Als Dankeschön hatte ich aus (geschenkten) Vorhangstoffen 2 Knotenbeutel für Kinder genäht. 
Ob sie den Kindern gefallen weiß ich nicht aber die Mutter war begeistert. Für sie haben die Vorhangstoffe einen Erinnerungswert. 

Sie wollte die Beutel für sich nehmen aber das geht ja gar nicht! 

Also habe ich noch einen "großen" Knotenbeutel für sie genäht.


Außen
 

Innen, bzw. die Wendeseite.

 

Hier habe ich den Knotenbeutel einer Jacke übergehängt, damit man sich die Größe besser vorstellen kann.


Material:
Vorhangstoffe
Nähgarn

Anleitung: 
Knotenbeutel nach einer Nähanleitung von Verflixt + Zugenäht (Gabriele Marks). Gekauft vor einigen Jahren als Materialpackung auf einem Stoffmarkt.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Rezension: Kein Mops ist auch keine Lösung (Tina Voß)




Taschenbuch, 259 Seiten, 
ISBN: 978-3-940855-62-6
E-Book im epub Format, ISBN: 978-3-941408-85-2


Inhalt:
Kay und Juli sind mit ihrem Unternehmen erfolgreich aber im Privatleben läuft nicht alles nach Wunsch.
Kay glaubt, dass ihr Freund sie mit seiner Ex betrügt. Dann beobachtet sie Juli beim Besuch eines Casinos. Ist ihre Freundin etwa spielsüchtig?
Um Abstand von den privaten Problemen zu bekommen beschließen die beiden Frauen mit einem Wohnmobil und natürlich Mops Bernd nach Schweden zu fahren. 

Mein Leseendruck:
Ich habe den ersten Band "Ex & Mops" nicht gelesen (was ich noch nachholen werde) aber dies Buch ist auch ohne diese Lektüre stimmig in der Handlung.
Mops Bernd, der mit seinem "Frauchen auf Zeit" Kay ein unschlagbares Team bildet. Herrlich wie dieser Hund immer wieder rückwärts zwischen Kays Füße/Beine "einparkt". 
Kay, die mit ihrem Freund Kommunikationsprobleme hat. Warum sollte sie sonst einen Tauchkurs mitmachen, obwohl sie eigentlich Angst vorm Tachen hat?
Juli hat eine email-Beziehung zu einer Frau in Schweden, die sie aber nicht persönlich kennt  - auch ein Grund warum die Reise mit dem Wohnmobil angetreten wird.
Diese Reise und die Schilderungen vom Leben im Wohnmobil sind einfach unterhaltsam. Haben mir oft ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Ich sage nur "Schwarzwasser".
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Mein Fazit:
Eine Liebesgeschichte, eigentlich mehrere und ganz viel Alltag.
 Ein Sturz in ......(verrate ich hier nicht) zieht eine Schulter-OP nach sich. 
Zwei Frauen die mit einem geliehenem Wohnmobil nach Schweden fahren, ohne jemals vorher auf einem Campingplatz übernachtet zu sein - da sind, vor allem lustige, Pannen an der Tagesordnung.
Am Ende des Buches gibt es nicht nur ein Happy End.
Mal wieder ein Buch an dem mich nur eines stört - es war viel zu schnell zu Ende gelesen.
Mich, als Katzenliebhaberin, haben Mops Bernd und seine Menschen sehr gut unterhalten.


Mein Dank an den DRYAS-Verlag, der mir dies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 16. Oktober 2015

Rezension: Lieber rundum glücklich als gar keine Kurven


Lieber rundum glücklich als gar keine Kurven

von

Kristan Higgins


ISBN 978-3-95649-224-2, Taschenbuch, 480 Seiten



Inhalt:
Emmaline Neal wird zur Hochzeit ihres Exverlobten eingeladen und will dort nicht ohne Begleitung auftauchen. Von allen Seiten wird ihr Jack Holland als Begleiter empfohlen. Jack, der gerne Jedem hilft und dazu auch noch sehr gut aussieht, sagt zu. Alle mögen Jack und auf der Feier stellt Emmaline ihn als ihren Verlobten vor..........
Nur Emmaline hat nicht damit gerechnet, dass sie sich in Jack verliebt.

Mein Leseeindruck:
Im Klappentext heißt es, dass Kristan Higgins humorvoll-romantische Bücher über die Suche nach Mr. Right schreibt.
Auch in diesem Buch geht es um Liebe und Allem, was dazu gehört.
Emmaline, die kurz vor der Hochzeit wegen einer anderen Frau von ihrem Verlobten „sitzen gelassen wird“.
Jack, der nach einer gescheiterten Ehe (mehr will ich dazu nicht verraten) keine neue Beziehung eingehen will.
Jack hat vier Jugendliche vor dem Ertrinken gerettet und seine geschiedene Frau versucht ihn, den „Helden“, wieder zu umgarnen.
Beim Lesen hatte ich zuerst das Gefühl es geht um den heldenhaften Ritter in glänzender Rüstung (Jack) und das hässliche Entlein (Emmaline). Nur hat der Held mit seinem (schlechten) Gewissen zu kämpfen. Einer der von ihm geretteten Jugendlichen liegt im Koma. Das hässliche Entlein entpuppt sich als so gar nicht hässlich.
Im Laufe des Buches gibt es viele Rückblenden auf Emmaline und Jacks (Vor)Leben und der Leser erfährt, warum es bei den Beiden bisher nicht so gut gelaufen ist.
Was mir an einer Liebesgeschichte etwas fehlt ist die Romanze (Sex kommt nicht zu kurz). Die Geschichte lebt hauptsächlich von den Rückblenden. Deshalb möchte ich dies Buch nicht in die Schublade Liebesgeschichte stecken – es ist eher eine Lebensgeschichte.

Der Titel des Buches „Lieber rundherum glücklich als gar keine Kurven“ trifft es nicht so richtig. Auch der Rettungsring auf dem Cover spielt im Buch gar keine Rolle. Der Originaltitel „In Your Dreams“ passt besser.

Mein Fazit:
Ein Buch, das mich gut unterhalten aber nicht so richtig gefesselt hat. 

Ich habe das Buch von Blogg dein Buch als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Montag, 12. Oktober 2015

Aus Vorhang wird Beutel

Als "Dankeschön" für geschenkte Stoffe.




Zwei Knotenbeutel für Kinder.
Es sind Wendebeutel und der Innenstoff (rot mit schlafenden Mäusen) ist, wie die Aussenstoffe, ein ehemaliger Fenstervorhang.

Ein einfacher (ungefütterter) Stoffbeutel mit Bodenfalte.

Kommentar von meiner Enkeltochter, die die Knotenbeutel "anprobieren" musste: "Oma, ich mag doch auch Katzen!". 
Also werde ich noch einen blauen Knotenbeutel mit Katze für die Lütte nähen. 


Material:
Vorhangstoffe
Nähgarn

Materialkosten:
0 Euro, da geschenkt bekommen

Anleitung/Schnittmuster:
Knotenbeutel nach einer Nähanleitung von Verflixt + Zugenäht (Gabriele Marks). Gekauft vor einigen Jahren als Materialpackung auf einem Stoffmarkt.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Etwas (nur) für zuhause(?)

"Das willste aber nur zuhause anziehen, oder?"

Das hat mein Mann gesagt als ich ihm meine MyCuddleMe vorgeführt habe.



Ich wollte/will damit eigentlich unter die Leute gehen, aber jetzt bin ich unsicher........



Vielleicht doch ein bißchen (zu) bunt für mich?

Der kuschelige Swafing-Sweat war ein Reststück. Gekauft schon im Frühjahr auf dem Holländischen Stoffmarkt in Bremen. Genau wie den Jersey für die Bündchen.

Egal ob ich die Jacke jetzt "nur" zuhause anziehe oder damit "auf die Straße" gehe, sie kommt zu RUMS.



Material:
Sweatstoff, angerauht
Jersey
Nähgarn

Materialkosten:
20,-- € für den Sweatstoff (160 cm Länge)
10,-- € für den Jersey (50 cm Länge)
5,90 € für das EBook

Schnittmuster/Anleitung:  
My Cuddle me von Schaumzucker 

Dienstag, 6. Oktober 2015

Auentod (Maxim Leo) - mein Leseeindruck



Broschur, 320 Seiten
ISBN: 978-3-462-04829-2


Inhalt:
Kommissar Daniel Voss fährt mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter, zu einer Hochzeit nach Polen. Am Morgen nach der Hochzeit ist Maja plötzlich verschwunden – entführt, wie Daniel Voss bald herausfindet. Er macht sich umgehend auf die Suche nach der Frau, die er zu lieben glaubt. Aber die Ermittlungen sind eigentlich Aufgabe der polnischen Polizei.
Zeitgleich stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Software-Entwickler von einem Baugerüst. Ist es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Daniel Voss muss seinen Urlaub abbrechen um die Ermittlungen zu übernehmen.


Mein Leseeindruck:
Daniel Voss wohnt in seinem Elternhaus in seinem alten Kinderzimmer. Und er hat ein Verhältnis mit der Pflegerin seiner Mutter – ob er sie liebt oder nicht, darüber muss er sich erst noch klar werden. Trotzdem lässt er sich von Maja überreden, sie zu einer Hochzeitsfeier nach Polen zu begleiten. Dort wird Maja am Morgen nach der Feier entführt. Daniel beginnt nachzuforschen, obwohl er das eigentlich der polnischen Polizei überlassen sollte.

Die Handlung des Buches spielt im Oderbruch, mal auf deutscher, mal auf polnischer Seite,
Mehr möchte ich nicht verraten.

Maja, die Daniels Mutter pflegt, ist eine Frau mit vielen Rätseln. Eigentlich weiß Daniel sehr wenig über sie. Trotz des Liebesverhältnisses zwischen den Beiden gibt Maja nicht viel aus ihrem Leben preis. 

Am Anfang fand ich die Geschichte etwas verworren und teilweise abenteuerlich unglaubwürdig. Im Laufe der Handlung hat sich das aber schnell gegeben. Das Ende war für mich überraschend. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend erzählt.

Bad Freienwalde, den Wohn- und Arbeitsort von Daniel Voss, gibt es wirklich. Ich „kontrolliere“ so etwas gerne.

Nur bei einer Schilderung habe ich gestutzt: Daniel Voss kommt in Polen bei einem Bauern gerade beim Melken der Kühe dazu. Bei der Schilderung des Melkvorgangs bin ich bei den „Milchdüsen“ hängen geblieben. Die gibt es nicht – es müsste „Zitzenbecher“ heißen. In dem Moment ging mein Kopfkino mit mir durch.......

Ein spannender Krimi ohne viel „Blut“.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.



Montag, 5. Oktober 2015

Jede(r) denkt an mich........

.......meine Schwägerin, wenn sie wegen Renovierung auf- bzw. ausgeräumt. 

Habe eine Klappkiste voller Stoffe geschenkt bekommen.


Die Stoffe durften schon eine Runde in der Waschmaschine (bei 60 °C - das muss Stoff bei mir aushalten) drehen und warten jetzt auf das Bügeleisen.

.......der Neffe, wenn er Jeanshosen und Oberhemd aussortiert.
Die Tante (ich) kann sicher noch etwas damit anfangen.
Klar, kann ich!
Ich habe ihm dafür ein kleines Utensilo aus einem Jeanshosenbein und einem Stück vom Hemd genäht.

11,5 x 11 x 11 cm. 
Ganz ohne Absicht fast quadratisch.



Material:
Jeanshosenbein
Baumwollhemd
Nähgarn

Materialkosten:
0 Euro, da geschenkt

Schnitt/Anleitung:
Frei Schnauze - ohne Anleitung. 

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Ein roter Schmetterlings-Loop.

Mach dir deinen Regenbogen rot für September.

Anfang September habe ich den tollen Stoff bei Maika und Janet gewonnen.

Als ich den Stoff in Händen hielt kam mir sofort ein Loop in den Sinn.


Der "Innenstoff" ist ein kuscheliger Jersey (Sanetta?).




Der Jersey wärmt so gut, dass ich den Loop als Schalersatz nehme (nur für drinnen ist es mir zu warm - aber der Winter kommt ja noch).

Die langen Seiten habe ich mit der Overlock zusammengenäht damit die Nähte nicht so knubbelig werden (aufgerollter Jersey). Die Wendeöffnung war schnell mit einigen Stichen mit der Hand geschlossen.

Die meiste Zeit hat die Suche nach einem passenden Jersey in Anspruch genommen.

Material:
Baumwollstoff (Gewinn bei "Mach dir deinen Regenbogen")
Hellblauer Jersey
Nähgarn

Materialkosten:
0 Euro

Schnitt/Anleitung:
Loopschal von Pattydoo




Dienstag, 29. September 2015

Erinnerungs-Krimskramstäschchen zum Geburtstag

Meine Krimskramstasche vom Regenbogen-Januar hat bei meiner Schwägerin Erinnerungen geweckt.
Sie hat das Deckchen bestickt und was lag da näher als ihr auch eine "Patience" zu nähen. Sie hat in ihrer Jugend 2 Deckchen bestickt und beide hatten Flecken, die nicht mehr rausgingen.





Für die andere Seite habe ich eine weitere (fleckige) bestickte Decke genommen und weil ich beim Zuschneiden oben und unten verwechselt habe (blöd!) ist noch ein Aufbügelschmetterling als Lückenbüßer dazu gekommen.


Der Katzen-Tüv hat die beiden Erinnerungs-Täschchen abgenommen und für gut befunden.

Material:
Stickdecken
alter Bettbezug fürs Innenfutter
Volumenvlies H640
Reißverschluss
Nähgarn

Materiallkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus.

Schnitt/Anleitung:
Patience (breiter zugeschnitten) von der Taschenspieler-CD 1 von Farbenmix

Freitag, 25. September 2015

Ein Kirschkernvogel

Was passiert wenn die Mama ein Kirschkernkissen für den Nacken bekommt?

Das dazugehörige Kind könnte spontan Bauchschmerzen bekommen und braucht dann ein eigenes Kirschkernkissen "mit echten Körnern!" (O-Ton Enkelin).

So konnte ich auch endlich mal wieder etwas aus meinem Fundus an ausgedruckten Anleitungen nähen.


Ein Kirschkernvogel (mit echten Körnern drin).
Genäht nach dieser Sulky Anleitung.

Änderungen:
Ein Innenkissen zum Rausnehmen und den "Bezug" mit Hotelverschluss.
Kopffedern aus dem Papierkorb gesammelt (Fadenreste einer Häkelmütze)
Selbstgedrehte Kordel für die Füsse.
Nur mit 200 g (anstatt 300 g) Kirschkernen gefüllt.

Material:
Baumwollstoffreste
Vliesofix
Garnreste
Kirschkerne
Nähgarn

Materialkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus. 


Jetzt habe ich keine Ausrede mehr.........

Taschen auf oder in Kleidung zu nähen war für mich eine (meistens) schwierige Aufgabe.
Ab heute ist Schluß damit denn mein Gewinn-Buch ist da.


Die liebe Numi hat es auf ihrem Bücherblog verlost und ich war die glückliche Gewinnerin!


Herr Post von der Post (ja unser "Briefträger" heißt wirklich Post) hat noch zwei Bücher gebracht.
Den Auentod habe ich gleich angefangen zu lesen, deshalb steckt Herr Schmidt im Buch.

Drei mal Grund zum Freuen, deshalb ein Link zum Freutag.

Donnerstag, 24. September 2015

7 kg "Zuwachs"

Ich nähe gerne und viel aus "alten" Stoffen und bekomme auch hier und da mal welchen geschenkt.

Jetzt war es mal wieder so weit - eine Bekannte hat mir einen Müllsack mit Vorhängen und Stoffresten geschenkt.

7 kg bringt der Stapel auf die (Badezimmer)Waage!


Ich wasche Stoffe vorm Einlagern und wenn der Dachboden- bzw. Schrankmuff nicht rausgeht dürfen sie einige Tage bei Wind und Regen auf der Wäscheleine hängen. Damit habe ich noch jeden Muff besiegt. Auch in diesem Fall waren einige Stoff nach der ersten Wäsche noch muffig und haben tagelang lustig auf der Wäscheleine geflattert.

Genug Vorrat für Stoffbeutel und andere Näharbeiten.
Es sind auch einige Mischstoffe (Baumwolle mit Poly...) mit dabei. Diese Stoff werde ich zu einem "Tischzelt" verarbeiten damit die Enkelkinder eine Höhle zum Spielen haben.

Auf jeden Fall bekommt meine Bekannte einen Schwung Stoffbeutel aus "ihren" Stoffen von mir geschenkt.