Freitag, 27. März 2015

Sündenbock (mein Leseeindruck)

Sündenbock

Judith Arendt



Kriminalroman
Taschenbuch Broschur
304 Seiten
ISBN-13 9783548285658
Erschienen: 06.03.2015

Klappentext:
Im Zweifel für die Unschuld - der zweite Fall für Schöffin Ruth Holländer
Ein Jahr ist Ruth Holländer bereits Schöffin, aber dieses Ehedrama erschüttert sie besonders: Rentner Jürgen Dombroschke ist angeklagt, seine an Parkinson erkrankte Frau vergiftet zu haben. Ein deprimierender Fall, bei dem alles klar zu sein scheint. Doch Ruth spürt, dass ein Puzzleteil fehlt. Hin und her gerissen zwischen Schöffinnendasein und Privatleben, hört Ruth sich – gegen den Rat ihres Freundes, Staatsanwalt Hannes Eisenrauch – ein bisschen um. Auch in Dombroschkes Schrebergarten. Und entdeckt die dramatische Wahrheit …



Mein Leseeindruck:

Ein Krimi, der da anfängt wo andere aufhören: bei der Gerichtsverhandlung.
Ruth Holländer ist als Schöffin für den ungeklärten Tod der schwer erkrankten Margit Dombroschke eingeteilt worden. Die Frau ist vergiftet worden und alles deutet auf den Ehemann als Täter hin. Ruth ist nicht überzeugt, dass der richtige Täter vor Gericht steht obwohl alles gegen ihn spricht. Ruth ermittelt selbst, nachdem die Verhandlung ausgesetzt wurde. Weshalb das passiert möchte ich hier nicht verraten.......
Ruths Privatleben ist turbulent genug, auch ohne den Mord.
Obwohl ich den ersten Band „Opferlamm“ noch nicht gelesen habe hatte ich keine Probleme der (privaten) Geschichte zu folgen. Inzwischen habe ich mir den ersten Band gekauft!
Der Mordfall ist stimmig und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Auch das Ende überrascht unerwartet (zumindest mich).
Der Schreibstil gefällt mir, flüssig zu lesen. Ich hätte den Krimi liebend gerne in einem Zug durchgelesen aber der Mensch muss auch mal schlafen.
Am Anfang des Buches habe ich einmal gedacht: „Erwischt! The lion sleeps tonight ist noch nicht so alt“. Aber die Autorin hat gut recherchiert und ich weiß jetzt auch wie lange es den Song schon gibt. Wieder was dazu gelernt.
Den einzigen (kleinen) Minuspunkt gibt es für das Cover. Das hat nun absolut nichts mit der Handlung und dem Handlungsort Berlin zu tun.

Ich habe dieses Buch bei vorablesen.de gewonnen.

1 Kommentar:

  1. das erste Werk der Schöffin las ich auch schon voller Spannung und fand den Stil sehr lesenswert. Mochte es auch kaum aus der hand legen. danke für den Buchtipp Frauke

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