Donnerstag, 30. April 2015

Pinke Lippen

Rosa - die Farbe für den April bei "Mach dir deinen Regenbogen"

Rosa - noch so eine Farbe die in meinem Fundus nicht so oft vorkommt.

Aber: Pink ist auch eine Art rosa. 

Nur pink ist bei mir genau so rar wie rosa.

Zum Glück fand sich von beiden (pink und rosa) ein Restchen und so konnte ich "pinke Lippen" nähen.



Ein kleines Täschchen, das sich für einen Lippenstift anbietet.
In meinem Fall (ich besitze gar keinen Lippenstift) für den Lippenpflegestift.
War ein bißchen fummelig, weil die Tasche doch sehr klein ist.

Die Anleitung habe ich hier gefunden.

Pinke Lippen verlinkt bei:
Mach dir deinen Regenbogen
RUMS #18/15
TT - Taschen und Täschchen

Material
Baumwollstoffe in pink und rosa
Endlosreißverluss
Nähgarn

Materialkosten
0 Euro, alles aus meinem Fundus. 

Mittwoch, 29. April 2015

Krimi: London undercover (Don Winslow)

London undercover
Neal Careys erster Fall
 
von 
 
Don Winslow
 
 



 
 
Taschenbuch, 369 Seiten
 
ISBN: 978-3-518-46580-6 
 

 

Inhaltsangabe vom Verlag:  

Allie Chase, die minderjährige, rebellische Tochter eines prominenten Senators, ist in die Underground-Szene Londons abgetaucht. Neal hat nur wenige Tage Zeit, um Allie aus dieser Hölle voller Junkies, Drogendealer und Schläger zu befreien, damit sie pünktlich zum Wahlkampf aufgeräumt und strahlend an der Seite ihrer Eltern auftreten kann. Doch was der Untergrund aufzubieten hat, ist nichts gegen das, was Neal an der Oberfläche erwartet – falls er es dorthin zurückschafft …

 

Mein Leseeindruck: 

Mir liegt der Schreibstil nicht - leider. Die Handlung hat mich gefesselt und ich habe trotz der "Leseschwierigkeiten" das Buch bis zum letzten Satz gelesen. Auch, weil das Ende nicht absehbar war. 

Nun zu meinen "Leseschwierigkeiten": Ich hatte sehr viel Mühe Neal Careys Lebensgeschichte zu sortieren und zu verstehen. Immer wieder Zeitsprünge und die auch nicht chronologisch. Aber ich habe es zum Schluss hin richtig eingeordnet bekommen. Allerdings werde ich auf weitere Bücher von Don Winslow verzichten. Es gibt genug Leser, die von seinem Schreibstil begeistert sind und für mich gibt es genug andere Bücher /Autoren die mich begeistern.

Sonntag, 19. April 2015

Leinwandhochzeit

Gestern haben mein Mann und ich unseren 35. Hochzeitstag, die Leinwandhochzeit, gefeiert.

Früher hat das Hochzeitspaar sich nach 35 gemeinsamen Jahren auf Leinwand malen lassen. Leinwand oder auch Linnen ist fest und schwer reißbar und gleichzeitig flexibel.
 So auch die Ehe nach 35 Jahren.

Ich hatte einen relaxten Küchentag. 
Frühstück habe ich noch selber gemacht. 
Zu Mittag hat unser Sohn uns einen leckeren Flammkuchen gebacken.
Zur Kaffeetafel kam dann dieses Prachtstück auf den Tisch.



Eine zweistöckige Hochzeitstorte, gebacken von meiner Tochter. 
Dazu noch ein Gläschen Sekt und natürlich Kaffee.

Ich habe nur ein Stück von dieser doch mächtigen Torte geschafft, 
mein Mann zwei!

Bei dem schönen Wetter haben wir abends noch kurzerhand gegrillt.

Mittwoch, 15. April 2015

Rezension: Mittenrein ins Leben (Maria Linke)

Mittenrein ins Leben 
von 
Maria Linke
 
 
Taschenbuch, 336 Seiten 
ISBN-13 9783548284903
 
 
Klappentext:
Zwei Frauen, zwei Schicksale, eine gute Idee
Wenn man den Exmann zum Boss bekommt, ist man ganz schnell den Job los. Das muss Hildegard, Ende 40, am eigenen Leib erfahren. Die Sekretärin zieht kurzentschlossen aus der beschaulichen Eifel nach Köln und macht sich dort als Putzfrau selbständig. Dabei lernt sie nicht nur einige schräge, seltsame und nette Leute kennen, sondern auch Antonia. Die schwerkranke 39-Jährige ist an ihre Wohnung gefesselt, hat aber einen großen Wunsch: Sie will wieder mitten rein ins Leben. Hildegard, schon immer eine leidenschaftliche Köchin, hat eine Idee: Sie und Antonia gründen einen Supperclub – und holen so das Leben in Antonias Esszimmer …

Mein Leseeindruck:
Hildegard, für ihre Freunde Hilde, zieht es nach ihrer Kündigung durch ihren Exmann nach Köln. Sie macht sich als Putzfrau selbstständig. Aber schnell merkt sie, dass es nicht die richtige Entscheidung fürs ganze Leben ist. Einige ihrer Kunden wachsen ihr ans Herz und sie kümmert sich auch um deren Probleme. Bei einer ihrer Putzstellen findet sie eine Geldbörse und bringt sie kurzentschlossen der Besitzerin zurück. So lernt sie Antonia kennen, die durch ihre MS-Erkrankung weitestgehend ans Haus gefesselt ist. Sie kommen auf die Idee gemeinsam zu kochen und einen privaten Supperclub zu gründen. So kommt Leben in Antonias Haus. Nach einem Fahrraddiebstahl lernt Hilde den Polizisten Günther kennen, der in dieser Geschichte auch eine Rolle spielt.

Der Anfang des Buches hat mich noch nicht begeistert aber nach Hildes Umzug aus der Eifel nach Köln konnte ich das Buch (fast) nicht mehr aus der Hand legen. Leider wanderte das Lesezeichen viel zu schnell nach hinten. Ich hätte Hilde und ihre Freunde gerne noch weiter begleitet.
Die Handlung und auch die Personen sind glaubwürdig - eben wie im wahren Leben.

Ein rundum gelungenes Buch. Ich würde mich freuen wenn es eine Fortsetzung gäbe.
Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen

Freitag, 10. April 2015

Die Ärztin von Tsingtau (Leseeindruck)

Die Ärztin von Tsingtau

von

Sibylle Spindler

Taschenbuch, 496 Seiten
ISBN 978-3-7466-3092-2

Klappentext:
Eine Liebesgeschichte in den Wirren der Revolution

Im Jahre 1910 reist die junge Marie von Berlin nach Tsingtau, der Hauptstadt der deutschen Kolonie in China. Sie will die neue Heimat ihres Vaters kennenlernen, bevor sie eine Stelle als Ärztin antritt. Tsingtaus Gesellschaft ist glamourös, und Philipp von Heyden, ein Marinearchitekt, macht ihr den Hof. Doch der schöne Schein trügt. In China drohen Unruhen – Du Xündi, ein Revolutionär, öffnet Marie die Augen und erobert ihr Herz. Trotz Philipps Warnung gerät sie in einen gefährlichen Sog von Gewalt – und sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht.

Ein Epos über eine Deutsche und das exotische China zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Mein Leseeindruck:
Die Kolonie Tsingtau des deutschen Kaiserreiches in China ist der Handlungsort dieses Buches.
Marie besucht nach ihrem Medizinstudium in Berlin ihren Vater, der in der Kolonie stationiert ist. Das Schutzgebiet ist ein kleines Stück Deutschland im fernen China. Chinesische Angestellte sind an der Tagesordnung aber ansonsten bleiben die Deutschen unter sich. Marie ist neugierig und nimmt auch schnell Kontakt zu Chinesen auf. Vor allem das Leben der chinesischen Frauen interessiert sie. Sie bietet ihre Hilfe als Ärztin an, da sich die einheimischen Frauen nicht von Männern untersuchen lassen wollen. Für die Chinesen sind die Europäer Teufel. Zwei Kulturen prallen aufeinander und das geht nicht ohne Reibereien ab. Dazu kommen die Unruhen in China. Marie nimmt Chinesischunterricht bei Du Xündi und lernt durch ihn die chinesische Sichtweise kennen.
Immer treu an ihrer Seite steht Philipp von Heyden, der ebenfalls in Tsingtau stationiert ist.

Die Figur der Marie hat mir sehr gefallen. Eine junge Frau, die ihren Weg geht. Sie hat studiert und will als Ärztin arbeiten. Heiraten steht für sie zu diesem Zeitpunkt nicht zur Debatte. Sie hilft Menschen ohne Rücksicht auf deren Herkunft und gerät dadurch so manches Mal in Schwierigkeiten. Ihr Vater würde es lieber sehen wenn sie sich mehr zurückhält. Philipp von Heydens Interesse an Marie ist sehr deutlich zu spüren aber sie nimmt es nicht wahr.

Ein historischer Roman mit einer stimmigen Handlung. Ich habe wieder etwas dazugelernt und das Buch war viel zu schnell zu ende gelesen.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Eine alte Karte im Hintergrund und eine Frauengestalt von hinten. Passt zum Inhalt des Buches.

Der Roman bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 8. April 2015

Die erste Schwalbe ist da!

Heute morgen begehrte die erste Rauchschwalbe bei uns Einlass.

Mein Sohn hat die Tür zur Futterküche gerade mal einen Spalt aufgemacht da war sie schon drin und hat das Nest vom Vorjahr inspiziert.

Ich freue mich jedes Jahr wenn die Schwalben wieder bei uns einziehen. Ich habe das Gefühl, dass die Vögel uns kennen. Sie zeigen keine Scheu wenn man direkt an oder unter ihnen durchgeht. Bei der Fliegenjagd dienen wir Menschen auch schon mal als "Futteraufscheucher" und dann zischen die kleinen Flugkünstler hauchnah am Kopf vorbei.

Dienstag, 7. April 2015

Osterhase hat an mich gedacht

Jetzt ist der nachösterliche Alltag eingekehrt. 
Diese Woche fehlt deshalb ein Werktag - da habe ich immer so meine Schwierigkeiten.

Am Ostersonntag haben wir mit der Familie gebruncht.


Ein voller Tisch mit allem was das Herz begehrt.
 

Diese lustigen "EggyMobs" hat meine Tochter genäht. Für jedes Ei (10 an der Zahl) eine Mütze damit es die Eier schön warm haben. 


Ein Buch für mich, ein witziges "Blechei" mit süßem Inhalt und noch mehr Leckereien hat mir der Osterhase gebracht.


Dieses Foto finde ich einfach schön.
Meine Tochter und meine beiden Enkelinnen am Osterfeuer. 
"Die drei Damen vorm Grill"


Das Osterfeuer im Nachbarort in voller Pracht. 

Donnerstag, 2. April 2015

Mit Vasenüberzug für meinen Regenbogen zu RUMS

Der Regenbogen ist bei orange angekommen und das ist eine meiner Lieblingsfarben beim Nähen.
Der Stoff war nicht das Problem, davon habe ich genug in meinem Vorrat. Nur das Projekt zu finden hat etwas länger gedauert.

Wohl jede hat eine lange Liste von "gefunden und entdeckten" Projekten rund ums Nähen. Ich zumindest habe eine laaaange Liste. Einige Links schaffen es in meine "Möchte ich noch nähen" Liste auf den Desktop meines PCs.

Dies hier ist (war) einer davon:


Ein Stoffüberzug für die Vase.
Gefunden hier bei Leni Sonnenbogen.


Diesen Stoff habe ich schon oft und gerne vernäht - bald ist er aufgebraucht (schade). Der Rest ist in die Regenbogenkiste zu den Stoffen von Januar und Februar gewandert.

Ist wirklich sehr schnell genäht und sieht allemal schöner als die einfache Glasvase aus. Auch ohne Blumen drin.

Verlinkt bei
Mach Dir Deinen Regenbogen
RUMS

Material:
Baumwollstoff (Buttinette)
Vlieseline H250
Kam Snaps
Nähgarn