Samstag, 30. Mai 2015

16. Mai 1969

 Der 16. Mai 1969 war ein Freitag.

Am 16. Mai 1969 war ich 12 Jahre alt.

Der Nummer 1 song in den USA am 16. Mai 1969 war: 
"Aquarius/Let the sunshine in" von Fifth Dimension.

Und am 16. Mai 1969 hat meine Schwägerin bei Karstadt in Hannover eingekauft.


Das hat sie gekauft: 
2 Rollen Nähgarn für 1,35 DM (s. Quittung)
2 m Baumwollstoff (80 cm breit)
3 Knöpfe 
3,50 m Borte.
 

Heute hat sie mir diese Schätzchen geschenkt. 
Was sie damals nähen wollte weiß sie nicht mehr.
 Gefunden hat sie die Einkäufe ganz hinten und ganz unten beim Ausräumen eines Schrankes.

Ich liebe solche Geschenke!

Montag, 25. Mai 2015

Grün, grün, grün

Für mach dir deinen Regenbogen ist im Mai grün angesagt. 

Beim Frühjahrsputz im Stoffregal bei emma ist diese Woche auch grün dran.

Kein Problem für mich - zumindest habe ich genug grüne Stoffe. 
Und ein Projekt war auch schnell gefunden.
 Auf unserem Stubentisch liegt immer viel herum und da ist ein Utensilo für diesen Kleinkram genau das Richtige.


Das Utensilo von innen. 
In der Mitte ein Streifen "Grasstoff" weil vom anderen Stoff nicht mehr genug da war. 
Unser Kater Matou, im Familienkreis auch Fussel genannt, hat sich gleich in das Stoffkörbchen verliebt.


Froschkönige auf Kater.


Das Utensilo nach einer kostenlosen Anleitung von pattydoo.
18 x 18 cm, 13 cm hoch.


Die Rückseite mit einem aufgenähtem Streifen Margeriten vom Froschkönigstoff.
Der gestreifte Stoff war ein Küchentuch (gewonnen beim Eismann).


Auf der einen Seite hat mein Utensilo Außentaschen, genau passend für die Lesebrille.


Sogar für die Verstärkung bin ich der Farbe grün treu geblieben. Anstatt Vlieseline ein Vliesputztuch (ich hatte nur noch ein grünes Tuch....).

Material:
Baumwollstoffreste
Küchentuch (Streifenstoff)
Vliestuch zur Verstärkung
Nähgarn

Materialkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus, bzw. geschenkt bekommen.

Sonntag, 24. Mai 2015

Oxford-Krimi: Bloody Rosemary (Rezension)


 




Inhalt:
Heidi Green und Frederick Collins ermitteln gemeinsamen im Mordfall Rosemary Hogan. Die Sterneköchin würde erstochen in ihrer Küche aufgefunden. Ein Rosmarinzweig in ihrer Hand ist die einzige Spur in der ansonsten blitzsauberen Küche. Feinde hatte die Ermordete viele, auch wegen ihrer zänkischen Art.
Dann kommt es zu einem zweiten Mord an einem Koch/Restaurantbesitzer. Auch er hält wieder wienen Rosmarinzweig in der Hand. Nur die Verbindung zwischen den beiden Mordopfern fehlt.
Mein Leseeindruck:
Nach dem ersten Oxford-Krimi „Die Toten vom Magdalen College“ von Katharina M. Mylius ist dies der zweite gemeinsame Fall von Heidi Green und Frederick Collins.
Das Privatleben der beiden Ermittler kommt nicht zu kurz. Heidi ist mit ihren beiden Zwillingen und ihrem Job mehr als ausgelastet und wird direkt von einem Wellnesstag, den sie sich mit ihrer Freundin gönnt, zum Tatort gerufen. Frederick ist endlich über die Trennung von seiner Freundin hinweg und versucht neue Bande zu knüpfen.
Nachdem ich im ersten Buch mit den Ermittlern nicht so richtig „warm“ geworden bin, hat sich das hier geändert. Ob das nun an der Geschichte (Mordfall) gelegen hat oder nicht – ich weiß es nicht.
Die Handlung ist bis zum Schluss spannend. Ich hatte jemand anderen „unter Verdacht“.
Vorne im Buch ist ein Kartenausschnitt von Oxford abgedruckt. Ich habe allerdings irgendwann aufgegeben die Straßen in der Karte zu suchen. Es war (für mich) ermüdend den Wegen der Protagonisten durch Oxford zu folgen (Minuspunkt).
Jetzt zu einem dicken, dicken Pluspunkt. Im Anhang des Buches sind Rezepte abgedruckt, von denen ich eines gleich „nachgebacken“ habe (klick) Ich mag solche Anhänge, die mich auch als Köchin/Bäckerin ansprechen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Titel und Bild/Farben passen sehr gut zusammen.
Alles in allem ein Krimi, der flüssig zu lesen ist und eine stimmige Geschichte (Mordfall mit Lösung) hat.
Vielen Dank an den Verlag und die Dryas Bloggerunde, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Daten zum Buch:
Bloody Rosemary – ein Oxford-Krimi
Katharina M. Mylius 
Infos zur Autorin
Taschenbuch, 254 Seiten
ISBN: 978-3-940258-51-9

Sonntag, 17. Mai 2015

Kuchen mit einer halben Muskatnuss drin - schmeckt das?

Ich habe bei der Dryas Bloggerrunde auf facebook ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Gestern ist das Buch "Bloody Rosemary" von Katharina M. Mylius angekommen und ich habe gleich angefangen zu lesen.
Auf Seite 29 erinnert sich die Protagonistin Heidi daran, dass sie früher mit ihrer Freundin Louise in einem der gemütlichen Cafés in der High Street in Oxford ein Stück Old English Cider Cake mit extra viel Sahne bestellt hat.
Hinten im Buch gibt es das Rezept für diesen Kuchen und ich habe es gleich heute morgen nachgebacken.
Da kein Cider (Apfelwein) im Haus war habe ich statt dessen unserem eigenen Apfelsaft  genommen. Laut Rezept sollte eine halbe Muskatnuss (gerieben) in den Kuchen. Das erschien mir etwas viel - wir sind die englischen Rezepte (noch) nicht gewohnt. Ich habe deutlich weniger Muskatnuss genommen.
Gerade eben haben wir den Kuchen mit viel Schlagsahne und einem Pott Kaffee verputzt.


Der Geschmack nach Muskatnuss war sehr intensiv aber es war superlecker!

Es gibt noch mehr Rezepte in dem Buch. Vielleicht werde ich das eine oder andere ausprobieren. Diesen Apfelsaftkuchen wird es bestimmt noch öfter geben.

Das Buch liegt inzwischen wieder auf meinem Nachttisch damit es heute abend zur Hand ist.

Freitag, 15. Mai 2015

Süße Hefebrötchen - meine Kühlschrankvariante

Gestern habe ich für das Geburtstagsfrühstück meiner Tochter süße Hefebrötchen gebacken.


Hier sind die Brötchen gerade aus dem Backofen gekommen und durften etwas abkühlen.

 
Süße Hefebrötchen

Zutaten für den Brötchenteig:
500 g Mehl Type 550 (405 geht auch)
30 g frische Hefe (¾ Würfel)
70 g Zucker
170 ml lauwarme Milch
100 g weiche Butter
1 Ei
2 Eigelb
1 Prise Salz
etwas abgeriebene Zitronenschale

Außerdem:
Backpapier
1 Ei
1 TL Milch
2 EL Hagelzucker

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben (auf das Sieben verzichte ich), in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Mit 1 TL Zucker, etwas Milch und etwas Mehl verrühren. Abgedeckt
15 Min. an einem warmen Ort gehen lassen
Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, bis dieser Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst (ich nehme die Küchenmaschine und lasse bei Stufe 1 kneten). Den Teig nochmals abdecken und an einem warmen Ort 30 Min. gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und diese in 20 gleichmäßige Stücke schneiden (ich wiege 50 g Teigstücke ab, ergeben 19 Stücke und forme sie mit den Händen zu Brötchen) und zu runden Brötchen formen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Brötchen darauflegen. * (ab hier meine Kühlschrankvariante).
Ein Ei mit einem TL Milch verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Mit Hagelzucker bestreuen. Nochmals 30 Min. an einem warmen Ort gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen (180°C Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene ca. 20 Min backen bis die Brötchen goldgelb sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Meine Kühlschrankvariante:
Das Backblech mit den Brötchen (ab *) über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Ich bespritze die Brötchen noch mit etwas Wasser und decke das Blech mit Frischhalte-Folie ab.
Am nächsten Morgen den Backofen vorheizen, die Brötchen mit dem verquirlten Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und für 20 Min. in den Backofen.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Roman: Schwiegermutter all' arrabbiata (mein Leseeindruck)

Schwiegermutter all' arrabbiata
von
Brigitte Jacobi

 
Hardcover, Klappenbroschur, 272 Seiten
ISBN-13 9783547712056


Klappentext:
Ein Hilferuf per SMS erreicht Henrike an einem ohnehin schrecklichen Tag. Ihre berühmten Glücksschweinchen aus Marzipan soll es bald nicht mehr geben. Der Pachtvertrag ihrer Lübecker Manufaktur wird nicht verlängert. Und nun auch noch diese Nachricht von ihrem Freund Dario: »Bin entführt worden. Bitte komm!« Kurzerhand macht sich Henrike auf die weite Reise nach Kalabrien, wo zwei Familien nach Vendetta schreien, Dario verschwunden bleibt und sein älterer Bruder ganz und gar unangemessene Gefühle in Henrike auslöst. Bis Mamma Lucia eingreift und Henrike zeigt, wie eine italienische Mamma den Laden schmeißt.



Mein Leseeindruck:
Dieses Buch habe ich (fast) in einem Rutsch durchgelesen!
Die einzelnen Protagonisten sind von der Autorin so in die Handlung aufgenommen worden, dass ich keine Schwierigkeiten hatte sie auseinanderzuhalten. Der Roman ist in sich stimmig und trotzdem fesselnd. In der Mitte des Buches habe ich ein anderes Ende (Happy End) vermutet.
Mit Henrike, der Hauptprotagonistin, bin ich sehr schnell „warm“ geworden. Ihre Marzipan-Manufaktur in Lübeck steckt in finanzielle Schwierigkeiten. Aber als sie eine SMS ihres Freundes Dario aus dem fernen Kalabrien erhält macht sie sich ohne zu zögern auf den Weg ihn zu retten.
Hoimar, Henrikes Vater, begleitet sie. Die beiden machen sich mit dem Auto auf den Weg und erleben unterwegs, gerade wegen Hoimar, einige Überraschungen.
Dario, Henrikes Freund, greift erst spät in die Handlung ein – mehr verrate ich nicht. Dafür erleben Henrike und Hoimat mir der Familie so einiges......
Ein Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Immer wieder eine neue Überraschung für Henrike und für mich (als Leserin).

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Sonntag, 10. Mai 2015

Beutel, Taschen, Tragbehältnisse

Gestern habe ich überlegt, den wievielten Stoffbeutel ich genäht habe. Also habe ich meine (noch vorhandenen) Bilder gesichtet. Einge Taschen habe ich verschenkt ohne sie zu fotografieren - so z.B. einen Wäschesack für die getragengen Fußballtrikots.
Ab jetzt werde ich die Beutel/Taschen mit einer "laufenden Nummer" kennzeichnen.




Auf diesem Bild sind 4 Gretelies (7,8,11 und 12). Diesen Schnitt mag ich wegen seiner Beutelform.
Die Nr. 9 ist aus zwei Hemdenärmel entstanden und mit einem Werbestoffbeutel "gefüttert".





 Nr. 21 war ein Geschenk von meiner englischen Brieffreundin: ein Küchentuch mit Rezepten drauf.


Der nächste Stoffbeutel bekommt die Nummer 25. Muss mir nur noch überlegen wie ich das mache: einnähen, beschriften.....

Samstag, 9. Mai 2015

Dreibeinig unterwegs

Gestern habe ich einen Bordstein so blöd in Angriff genommen, dass ich mir den rechten Fuß verstaucht/gezerrt/gesonstwas habe. Abends brauchte ich dann meine Krücken (noch von einer Fuß-OP vorhanden) um überhaupt vom Sofa ins Badezimmer und ins Bett zu kommen.


Heute morgen ging es schon etwas besser und ich bin auf eine Krücke umgestiegen.
Habe den Tag über nicht viel gemacht, bzw. habe meinen Mann von schräg nach links gescheucht.
Im Laufe des Tages wurde es immer besser und ich habe mich aus lauter Langeweile an die Nähmaschine gesetzt. Ein wenig am Maiprojekt für Mach Dir Deinen Regenbogen genäht.


Grün ist die Farbe für den Mai. Ich habe sogar die Verstärkung (anstatt Vlies ein Vliesputztuch) in grün gewählt. Um ehrlich zu sein - ich hatte nur noch ein grünes Tuch.


Mir ist letztens beim Suchen nach einem bestimmten Stoff ein Musterstück vom Ausstatter in die Finger gefallen. Bevor das wieder in den Schrank wanderte habe ich es gewaschen um einen Beutel draus zu nähen. 

Hier ist er: 33 x 33 cm mit abgenähtem "Boden"



Durch den abgenähten Boden kann ich den Einkauf besser verstauen. Der Beutel "steht" auch besser im Kofferraum.
Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt die selbstgenähten Beutel mit einer laufenden Nummer zu versehen.


Samstag, 2. Mai 2015

Übernachtende Brötchen

Da ein kleiner Rest Würfelhefe kurz vorm Wegwerfen stand habe ich gestern abend übernachtende Brötchen angesetzt.



Hier sind die Brötchen gerade aus dem Backofen gekommen.



Gestern Abend: fertig zur Übernachtung im Kühlschrank.




Nach der Übernachtung: schon aufgegangen und fertig zum Backen.


Ein aufgeschnittenes Brötchen. Ich habe 100 g Roggenmehl und 300 g Weizenmehl (550er) genommen.

Das Rezept:

Übernachtende Brötchen

Zutaten:
250 ml lauwarmes Wasser
10 g frische Hefe oder 4 g Trockenhefe
1 TL Zucker
400 g Mehl
1 TL Salz
1 EL Öl

Zubereitung am Abend vorher:
Hefe zerbröseln, 1 TL Zucker und einige EL Wasser dazu, verrühren.
Zusammen mit dem Mehl, Salz, Öl und dem restlichen Wasser 10 Minuten kneten.
Eine Springform mit Backpapier auslegen (bis über den Rand), Boden mit Mehl bestäuben. Teig in 8 Stücke teilen und Brötchen formen. In die Springform legen, mit Wasser besprühen und mit Alufolie (ich nehme Frischhaltefolie) abdecken. Über Nacht in den Kühlschrank.

Zubereitung am nächsten Morgen:
Die Brötchen noch einmal mit Wasser besprühen.
Eine Form mit kochendem Wasser auf den Boden des Backofens stellen.
Brötchen auf mittlere Schien in den Backofen.
Erst jetzt den Backofen anschalten, 180°C Ober- und Unterhitze für 10 Minuten. Danach für 15 Minuten auf Umluft stellen.
Oder: 20 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen.