Samstag, 27. Juni 2015

Topfblume mal anders verpackt

Eine Topfblume als Mitbringsel mal unprofessionell verpackt.


Der Gedanke kam mir auf dem Weg nach Hause.

Stoffbeutel verschenke ich gerne mit der Hoffnung, dass so einige Plastiktüten weniger in Umlauf kommen. Warum nicht einen Stoffbeutel als Verpackung nehmen?


Diesen Stoff habe ich von meiner Schwägerin geschenkt bekommen. Sie hat ihn beim Aufräumen im Keller gefunden und ich habe ihn erst mal 2 x gewaschen um den Kellermuff raus zu bekommen.

Ich nähe Stoffbeutel gerne mit Bodenfalte damit man die Einkäufe besser verstauen kann.

Meine alten Label passten so gar nicht zum Stoff - ich glaube ich gönne mir mal neue, farbenfrohere.

Verlinkt bei:
12 Monate 12 Taschen
Nix Plastix Linkparty 

Material
Baumwollstoff (geschenkt bekommen)
Label (Buttinette) 

Materialkosten
0 Euro, da alles aus meinem Fundus

Donnerstag, 25. Juni 2015

Mein Leseeindruck: Liebten wir (Nina Blazon)

 
Taschenbuch (Klappenbroschur), 560 Seiten, Ullsteinbuchverlage.
 
ISBN-13 9783548285771

Inhalt:
Mo liebt ihren Beruf als Fotografin und fängt mit ihren Bildern mehr ein als nur die abgebildeten Menschen. Sie selber träumt von einem harmonischen Familienleben. Zusammen mit ihrem Freund Leon fährt sie zu einer Familienfeier von Leons Familie. Leider nimmt die Feier eine schlechte Wendung und Mo flüchtet (ungewollt) mit Leons Großmutter nach Helsinki. Sie soll dort Aino (Leons Großmutter) helfen jemanden aus deren Vergangenheit zu finden. Die beiden Frauen sind grundverschieden und es dauert lange bis sie Vertrauen zueinander finden.
 
Mein Leseeindruck: 
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet obwohl es mir sehr schwer gefallen ist mit Mo „warm zu werden“. Ihre Vergangenheit, die in Rückblenden beschrieben wird, ist ziemlich verwirrend und ich habe, ehrlich gesagt, den roten Faden nicht so recht gefunden.
 
Aino, die Mo eigentlich nur ausnutzen will um von ihrer Familie wegzukommen, ist eine schrullige alte Frau. Sympathisch ist sie mir nicht geworden. Auch ihre Lebensgeschichte kommt nach und nach zum Vorschein.
 
Die Beschreibung von dem Leben in Helsinki in der Gegenwart und in der Vergangenheit hat mir gut gefallen. Aber der Umgang der Protagonisten unter- und miteinander hat mir zunehmend das Lesevergnügen genommen. Auch finde ich die ganze Geschichte zu langatmig und zu düster.
 
Der Schreibstil ist flüssig, aber die allzu detaillierten Schilderungen von Orten stört mich etwas.
 
Das gewählte Bild fürs Cover entspricht der Handlung nicht. Ich hätte bei rosa Wölkchen und Schwalben eine (glücklichere) Liebes- und Lebensgeschichte erwartet.
 
Ich gebe dem Buch knappe 3 von 5 Sterne.
 
Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.
     

Mittwoch, 24. Juni 2015

Schluss mit blutigen Fingerspitzen!

Wer ein Magnet-Nadelkissen sein Eigen nennt kennt das sicher. 
Immer wieder ragen Stecknadeln mit der Spitze nach oben und ........


.......ich habe mir ein Loch in den Finger gepickst.
Gestern reichte es mir entgültig und ich habe im Internet nach Abhilfe gesucht.

Heute morgen schnell genäht - mein Nähmaschinen-Nadelkissen.


Ein kleines Stück bunter Stoff war schnell gefunden (in meiner klitzekleine-Reste-Kiste)



In das Band habe ich ein Gummi eingezogen und (auf der anderen Seite) ein KAM Snap zum Schließen eingestanzt.

In Zukunft werde ich keine Stecknadeln mehr in den Mund stecken (zum Zwischenlagern) oder auf dem Fußboden herumkriechen um heruntergefallene Nadeln zu suchen.

Da ich einen kunterbunten - zugegegebn klitzekleinen Rest - Stoff verarbeitet habe verlinke ich es bei der kunterbunten Woche beim Frühjahrsputz im Stoffregal bei Emma.


Material:
Baumwollstoffrest (Buttinette)
Bastelwatte (Buttinette)
KAM Snap
Nähgarn

Materialkosten:
0 Euro da alles aus meinem Fundus.



Donnerstag, 11. Juni 2015

Mein Leseeindruck: Tochter des Drachenbaums (Susanne Aernecke)


  
 Europa Verlag, 582 Seiten, ISBN 978-3-95890-000-4


Inhalt:

La Palma 1492: Iriomé wird von ihrer Vorgängerin Tichiname zur Hohepriesterin der Guanchen bestimmt. Sie muss das Geheimnis um einen mystischen, heilenden Pilz bewahren. Schon am nächsten Tag wird La Palma von spanischen Eroberern überfallen, die das Volk der Guanchen versklaven wollen. Iriomé verliebt sich in einen der Eroberer, der sie aber verrät und so kommt sie als Sklavin nach Spanien. Bei der Ankunft gelingt ihr die Flucht. Ein maurischer Arzt hilft ihr dabei. Aber die Häscher der Inquisition verfolgen sie, auch um den heilenden Pilz zu bekommen.

Augsburg 2014: Die Ärztin Romy Conrad hat nach einem Kletterunfall Visionen von einer geheimnisvollen Priesterin. Sie scheint mit ihr Kontakt aufnehmen zu wollen. Romy fliegt auf die Kanareninsel La Plama um sich auf die Spur der Guanchen zu begeben. Sie entdeckt den mystischen Pilz Amakuna in einer Höhle und wird von Unbekannten verfolgt, die ihr das Geheimnis des Pilzes entreißen wollen. Auch vor Mord schrecken ihre Verfolger nicht zurück und sie findet Schutz bei Nic Saratoga. Aber ist Nic ehrlich mit ihr oder will er auch nur Amakuna?



Mein Leseeindruck:

Die Geschichte von Iriomé und Romy wird in zwei Zeitschienen erzählt. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt ein Symbol Auskunft darüber. Das hat mir sehr gut gefallen – nicht viel Herumrätseln wo ich mich gerade „befinde“.

Die Hauptprotagonisten Iriomé und Romy sind mir gleich sympathisch gewesen. Bei allen Anderen war mir nicht sofort klar, ob sie zu den „Guten“ oder zu den „Bösen“ gehörten. Die Handlung hat mich nach wenigen Zeiten gefesselt und bis zum letzten Satz des Buches nicht wieder losgelassen. Die Geschichte der Kanareninsel La Palma ist mir näher gebracht worden, ebenso wie die Zeit der Inquisition in Spanien. Schulwissen ist da (zumindest bei mir) sehr lückenhaft.

Vorne im sehr schön gestaltetem Buch gibt es eine Karte von La Palma – ich liebe solche Karten, die mir die Handlungsorte noch näher bringen. Im hinteren Teil ist eine Karte von Spanien abgebildet, ebenso wie eine Liste der Hauptfiguren. Unterteilt auf die Vergangenheit und die Gegenwart.

Ein Buch, das historischen Roman, Liebesgeschichte(n), Krimi und ein gehörige Portion Mystik in sich vereint und mir vom Schreibstil sehr gut gefällt – was will ich mehr? Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Amakuna-Saga.

Wer mehr darüber lesen möchte: Amakuna-Saga

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Festivaltasche

Sie ist fertig: 

meine Festivaltasche und darf zu RUMS.


Ich habe mich an dem diy Umhängetasche von Grinsestern orientiert.

War auch gut so - ich bin ein Zusammennäh-Trottel.
Erst mal habe ich (wie schon so oft) das Wendeloch vergessen. Zum Glück noch vorm entgültigen Zusammennähen gemerkt.
Wenn ich ohne Bildanleitung gearbeitet hätte wäre es nicht so einfach gewesen: welches Teil wie rum wo rein stecken und wo kommt der Schultergurt dazwischen?


Innen ist die Tasche mit Himbeer-Stoff gefüttert und hat eine Reißverschlussinnentasche.

Der Außenstoff ist ein alter Bettbezug und zur Verstärkung habe ich einen Rest weiße Fleecedecke genommen.

Den Flockbügelspruch habe ich bei ROMPY gekauft.

Material
Bettbezug (rot/weiß-kariert)
Baumwollstoff (Himbeeren)
Reißverschluss
Fleecedeckenreste
Flockbügelspruch

Materialkosten
Flockbügelpruch = 7,50 €, Restliches Material aus meinem Fundus (0 €)

Verlinkt:
Upcycling Dienstag

Montag, 8. Juni 2015

Oma, ich brauch eine neue Sommerhose

Meine älteste Enkelin kam mit dem Wunsch nach einer "kurzen" Sommerhose und ich habe sie einen Stoff aussuchen lassen.
Meine jüngste Enkelin stand daneben und wollte natürlich auch eine, genau aus dem gleichen Stoff. Nicht nur Schwestern wollen immer das Gleiche, auch Cousinen.
Mein Einwand, dass Mama doch selber Sommerhosen für sie näht, ist mit dem Kommentar: "Ich will aber eine von Dir" hinweggewischt worden.
Erst mal geguckt, ob der Stoff(rest) überhaupt noch für zwei Hosen reicht - jo, tut er.
Gestern habe ich beim jüngsten Enkelkind Mass genommen für Gummizug und Beinlänge und heute die Hose fertiggenäht.


Links die halb fertige Capri-Leggings für die ältere "Dame". Rechts die fertige Sommerhose für die Lütte.
Da beide Schnitte schon in den entsprechenden Größen abgepaust waren und nur noch zugeschnitten und genäht werden musste, waren die Hosen (bis auf die noch ausstehende Fertigstellung) schnell genäht. 

Schnitte:
Capri-Leggings "Riviera" (Farbenmix) in Gr. 134. Änderung: gekürzt.
Sommerhose nach dem Freebook von klimperklein in Gr. 98/104

Material:
Sternenjerseys

Materialkosten:
0 Euro, da aus meinem Fundus 

Passend zum orange-gelben Frühjahrsputz im Stoffregal bei Emma habe ich den Sternenjersey bis auf einen kleinen Rest vernäht.

Samstag, 6. Juni 2015

Oma aufm Festival


Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Ich musste doch tatsächlich erst mal (dreifache) Oma werden bevor ich auf mein erstes Open Air Festival gehe.

Die Karten haben mein Mann und ich von unserer Tochter und unserem Schwiegersohn zum Hochzeitstag geschenkt bekommen.

Und da ich keine passende Tasche habe nähe ich mir noch eine.

Die Taschenklappe soll der obige Spruch zieren. Der Stoff ist übrigens aus dem Aussteuerschrank meiner Schwiegermutter. Das hat sich der ehemalige Bettbezug bestimmt auch nicht träumen lassen, dass er noch mal als Umhängetasche auf einem Festival landet.

Kraan ist übrigens die Band wegen der wir auf dies Festival gehen.

Ich freue mich so!

Unterhemd in rot

Ich mag es gar nicht wenn ich mich bücke und dann mit einem Bauarbeiterdekoltee dastehe weil das Unterhemd aus der Hose gerutscht ist.

Und da gerade die rote Woche beim Frühjahrsputz im Stoffregal ist habe ich ein Reststück roten Jersey zu einem etwas längerem Unterhemd verarbeitet.


Für Adam (meinen Kleiderständer) hätte es einen Tick länger sein können.....


Den Schnitt habe ich von einem Kauftop abgenommen und dieses mal die Seiten nicht begradigt sondern etwas tailliert zugeschnitten. Mal sehen, wie mir das gefällt.

Auch der Frühjahrsputz hat sich in diesem Fall gelohnt. Das kleine Reststückchen vom roten Jersey kommt in die Jerseyrestekiste und somit ist im Stoffschrank (eine zugegeben sehr kleine) Lücke entstanden.

Material:
Jersey (Überraschungstüte von Michas Stoffecke, liegt schon sehr lange im Stoffschrank)

Materialkosten:
0 Euro, da aus meinem Fundus

Donnerstag, 4. Juni 2015

Keine Liebe auf den ersten Blick

Im Netz gibt es zig "my cuddle my's" und ich musste mir das Ebook daraufhin auch kaufen.
Beim Holländische Stoffmarkt im Frühling habe ich einen schönen kuscheligen Sweat gefunden (und gekauft).
Aber wie so oft braucht es etwas länger bis ich zum Nähen komme. Und, in diesem Fall, wollte ich das Risiko nicht eingehen, dass mir der Schnitt nicht gefällt.



Also habe ich eine Probeweste aus drei ausrangierten Sweatshirts genäht. Nur Kragen und Armlochbündchen sind Neuware (aber auch schon sehr abgelagert). Die Velours-Aufbügelkatze, die schon lange bei mir rumliegt, hat auch ein Plätzchen gefunden.

Schon beim Nähen hatte ich Zweifel ob mir die fertige Weste gefällt und sie (die Weste) hing erst mal einen Tag auf Adam (meinem Kleiderständer) rum um immer wieder angeguckt und missachtet zu werden.



Dann habe ich es gewagt die Weste anzuziehen und was soll ich sagen?

I C H   B I N   B E G E I S T E R T !

Der schöne Kuschelkragen bekommt die volle Punktzahl mit Extrasternchen.
Hinten ist die Weste so lang, dass der Po auch noch warm eingepackt ist.
Auch der nicht vorhandene Verschluss (vorne) fehlt mir nicht.
Das Nähen selber war einfacher als ich gedacht habe (alles mit der Ovi).

Änderung: Ich habe 0,5 cm Nahtzugabe extra dazugegeben weil 1. der Sweat nicht dehnbar war und 2. ich eigentlich Gr. 40 mit Tendenz zu 42 trage. Der Schnitt ist in Doppelgrößen (ich habe 38/40 genommen) .

Deshalb darf die Weste auch zu RUMS und zum Upcycling Dienstag im Juni

Jetzt werde ich den Kuschelsweat doch noch zu einer "my cuddle me" (Jacke) verarbeiten.

Material
3 ausrangierte Sweatshirts
Velours-Bügelbild
Jersey

Materialkosten
5,90 € für das Ebook my cuddle me von Schaumzucker

Dienstag, 2. Juni 2015

Wieder ein paar cm beim Frühjahrsputz vernäht

Frühjahrsputz - da sollte es doch eigentlich sauberer sein wenn man fertig ist, oder?

Ich habe meine "rote Kiste" fast komplett auf meinen Zuschneidetisch gekippt und wühle darin herum. Sieht aus als ob ein Tornado durchgezogen wäre.

Weniger sind meine roten Stoffe nicht geworden aber es sind ein paar cm vernäht. 

Heute habe ich mir (endlich) meinen Topfuntersetzer genäht.


Ein roter Apfel 33 x 25 cm groß.


2 Lagen Frotteehandtuch als Isolierung und für die Rückseite einen Stoff der noch von gestern da lag.
Ein paar Falten habe ich auch produziert - sind ja auf der Rückseite und so stören sie mich nicht.

Zwei Schnecken haben den Apfel auch schon entdeckt - ich hoffe sie sind nicht so gefräßig wie ihre Gartengenossinen.


Material
Baumwollstoffe (Schrägband selber gemacht - klopf auf die Schultern)
altes Frotteehandtuch 

Materialkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus.


Montag, 1. Juni 2015

Viele rote Stoffe im Stoffschrank - Frühjahrsputz

Diese Woche sind beim Frühjahrsputz im Stoffregal bei Emma die roten Stoffe dran.

Schon länger wollte ich mir Stoffservietten nähen damit ich nicht so viele Papierservietten verbrauche. Oft sind die gar nicht benutzt worden und wandern doch in den Müll. Dann habe ich Stoffservietten geschenkt bekommen (Umzugsopfer) und für die habe ich ein Körbchen genäht.


Innen rotes Wachstuch.


Aussen Baumwollstoff aus dem Aussteuerschrank meiner Schwiegermutter.



Unsere Kühlpads haben jetzt auch Stoffhüllen bekommen.


Ein Kühlschrankmonster, frei nach dem Tutorial von aprilkind .


Eine Kühlpadhülle mit Applikationen drauf. 




Passend zum Frühjahrsputz in rot die erste rote Pfingsrosenblüte .

Material
Wachstuch  (Bastelkiste)
Baumwollstoffe 
Applikationen (Buttinette)
Webbänder
KAM Snap 

Materialkosten
0 Euro, da alles aus meinem Fundus.