Donnerstag, 11. Juni 2015

Mein Leseeindruck: Tochter des Drachenbaums (Susanne Aernecke)


  
 Europa Verlag, 582 Seiten, ISBN 978-3-95890-000-4


Inhalt:

La Palma 1492: Iriomé wird von ihrer Vorgängerin Tichiname zur Hohepriesterin der Guanchen bestimmt. Sie muss das Geheimnis um einen mystischen, heilenden Pilz bewahren. Schon am nächsten Tag wird La Palma von spanischen Eroberern überfallen, die das Volk der Guanchen versklaven wollen. Iriomé verliebt sich in einen der Eroberer, der sie aber verrät und so kommt sie als Sklavin nach Spanien. Bei der Ankunft gelingt ihr die Flucht. Ein maurischer Arzt hilft ihr dabei. Aber die Häscher der Inquisition verfolgen sie, auch um den heilenden Pilz zu bekommen.

Augsburg 2014: Die Ärztin Romy Conrad hat nach einem Kletterunfall Visionen von einer geheimnisvollen Priesterin. Sie scheint mit ihr Kontakt aufnehmen zu wollen. Romy fliegt auf die Kanareninsel La Plama um sich auf die Spur der Guanchen zu begeben. Sie entdeckt den mystischen Pilz Amakuna in einer Höhle und wird von Unbekannten verfolgt, die ihr das Geheimnis des Pilzes entreißen wollen. Auch vor Mord schrecken ihre Verfolger nicht zurück und sie findet Schutz bei Nic Saratoga. Aber ist Nic ehrlich mit ihr oder will er auch nur Amakuna?



Mein Leseeindruck:

Die Geschichte von Iriomé und Romy wird in zwei Zeitschienen erzählt. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt ein Symbol Auskunft darüber. Das hat mir sehr gut gefallen – nicht viel Herumrätseln wo ich mich gerade „befinde“.

Die Hauptprotagonisten Iriomé und Romy sind mir gleich sympathisch gewesen. Bei allen Anderen war mir nicht sofort klar, ob sie zu den „Guten“ oder zu den „Bösen“ gehörten. Die Handlung hat mich nach wenigen Zeiten gefesselt und bis zum letzten Satz des Buches nicht wieder losgelassen. Die Geschichte der Kanareninsel La Palma ist mir näher gebracht worden, ebenso wie die Zeit der Inquisition in Spanien. Schulwissen ist da (zumindest bei mir) sehr lückenhaft.

Vorne im sehr schön gestaltetem Buch gibt es eine Karte von La Palma – ich liebe solche Karten, die mir die Handlungsorte noch näher bringen. Im hinteren Teil ist eine Karte von Spanien abgebildet, ebenso wie eine Liste der Hauptfiguren. Unterteilt auf die Vergangenheit und die Gegenwart.

Ein Buch, das historischen Roman, Liebesgeschichte(n), Krimi und ein gehörige Portion Mystik in sich vereint und mir vom Schreibstil sehr gut gefällt – was will ich mehr? Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Amakuna-Saga.

Wer mehr darüber lesen möchte: Amakuna-Saga

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

1 Kommentar:

  1. Liebe Inge,
    deine Inhaltsbestimmung hört sich sehr gut an. Das Buch kommt auf jeden Fall auf meine Liste.
    Eine gute Sommerlektüre.
    Einen schönen Resttag wünscht dir
    Irmi

    AntwortenLöschen