Dienstag, 18. August 2015

Kochbuch: Fingerfood & Feines (mein Leseeindruck)

Fingerfood & Feines
Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste

von

Martina Lessing



Hardcover, 240 Seiten
ISBN: 978-3-99100-167-6


Verlagsinfo:
Freunde bekochen, Bekannte einladen, zu Hause ein Fest veranstalten – und das alles ohne Stress? Die erfolgreiche Köchin und Cateringspezialistin Martina Lessing zeigt, wie es geht, und widmet sich in ihrem neuen Kochbuch ganz der Einladung für Gäste.


Mein Leseeindruck:
Ein hochwertiges Kochbuch über ein angesagtes Thema: Fingerfood & Feines.

Ich habe es mit Begeisterung durchgeblättert. Nur der Titel "Fingerfood" ist etwas irreführend. Es ist ein Buch über "Bowl Food" (kleine Leckerbissen in Schüsselchen), Fingerfood ist für mich etwas anderes. Aber das ändert nichts an den tollen Rezepten.

Die Rezepte sind in Portionnen berechnet - finde ich sehr praktisch. Zutaten, Tipps und Anleitung gleich neben den edlen Fotos der fertigen Gerichten.

Dazwischen viele Bilder von Gästen der Autorin. Für mich zu viele private Fotos.

Viele Gerichte sind österreichisch angehaucht - ungewohnt für mich als Norddeutsche sind Nockerl, Strudelteig und Serviettenknödel. Ungewohnt aber bestimmt sehr lecker!

In vier Rezepten wird ein Food Processor bei der Zubereitung empfohlen, den bestimmt (wie auch ich) nicht jede/r zu Hause hat.

Ich werde einige Rezepte nachkochen, gerade aus dem Bereich Süßes. 

Ein wunderschönes Buch mit falschem Titel - "Bowl Food & Feines" wäre passender gewesen.
Ein Buch für den/die anspruchsvolle Koch/Köchin. Für mich zu anspruchsvoll (wenn ich für mehrere Gäste kochen wollte). Da bleibe ich bei einfachen, unkomplizierten Rezepten.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

Samstag, 15. August 2015

Bei Zugabe Mord (mein Leseeindruck)



Bei Zugabe Mord

von 

Tatjana Kruse

Taschenbuch, 248 Seiten, ISBN 978-3-85218-977-2



Die Operndiva Pauline Miller ist als Sopranistin bei den Salzburger Festspielen engagiert – nur werden ihre Kollegen einer nach dem anderen ermordet. Aus der exzentrischen Diva wird eine exzentrische Privatschnüfflerin, die nicht nur der Polizei ins Handwerk fuscht.

Mein Leseeindruck:
Pauline Miller, eine Operndiva wie ich sie mir vorgestellt habe. Eine Sopranistin mit Starallüren, egoistisch aber liebenswert. Ihr Hund, der gerne mal mit einer Ratte verwechselt wird, verfällt bei Stresssituationen schlagartig in den Schlafmodus und ist somit als Beschützer mehr als ungeeignet. Denn in Salzburg geht ein Mörder um und der scheint es auf Opernsänger abgesehen zu haben. Immer mittendrin Pauline Miller, die dadurch in Verdacht gerät. Durch die Morde gerät die Aufführung von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in Gefahr.

Der Schreibstil – ich brauchte eine gewissen Zeit um damit warm zu werden. Ob es an der Handlung lag oder an dem etwas „seltsamen“ Humor – ich weiß es nicht. Aber es wurde immer besser oder ich habe mich an den „Slapstik-Stil“ gewohnt.
Pauline Miller ist mir trotz ihres egoistischen Gehabes ans Herz gewachsen.
Ich hatte natürlich auch einen Verdacht und lag falsch.....
Die Spannung wird gekonnt aufgebaut und es kommt zu einem für die Diva Pauline würdigen Schluss. Die zweite Hälfte des Buches hat mir besser gefallen als die erste. Am Stück hätte ich das Buch nicht lesen können – zu schräg und zu viel Starallüren von Pauline.
Das Cover gefällt mir obwohl ich mir den Hund etwas „rattenähnlicher“ vorstelle.

Ein Krimi der etwas anderen Art. Pauline steht ganz klar im Vordergrund und der (schwarze) Humor rund um den Fall machen das Buch aus.
Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen.

Ich vergebe 3,5 von 5 Punkten.

Ich danke Blogg dein Buch und dem  Haymon Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Freitag, 14. August 2015

Chiptäschchen und Gewinn

Zwei Gründe zum Freuen und deshalb heute wieder eine Verlinkung zum Freutag #116

Meine Tochter hat mir ein Chiptäschchen aus SnapPap (Veganes Leder) genäht. Jetzt brauche ich nicht mehr nach meinem Einkaufschip zu suchen.


Und ich habe gewonnen!!
Ein tolles Materialset für eine Beachtasche beim Bloggeburtstag des Blogs liebste Schwester.


50 cm Baumwollstoff mit Goldmuster, 50 cm Baumwollstoff dunkelbraun, 1,10 m Glitzer Webband (goldene Punkte auf schwarz), 2,80 goldenes Seiden-Paspel/Biesenband, 10 D-Ringe (bronze) 20 mm, 1 m schwarzes Gurtband und einen schwarzen Reißverschluss 40 cm.

Eine Beachtasche werde ich mir nicht nähen - dafür habe ich schon eine Tasche, aber es findet sich sicher etwas für die tollen Materialien.

Sonntag, 9. August 2015

Mini Zaubertäschchen

Für meine kleine Handtasche brauchte ich ein (noch kleineres) Täschchen für meine Globolis.
Heute nachmittag wollen wir in ein Gartencafe zum Kuchenschlemmen und die Wespen sind bestimmt schon da.
Also schnell an die Nähmaschine gesetzt und ein Mini Zaubertäschchen für Apis und Co. genäht.




Zugeknöpft ist das Täschchen 6,5 x 8 cm "groß".

Wenn ich es etwas breiter genäht hätte würde auch noch das Notfallpflaster reinpassen.
Diese Zaubertäschchen sind so schnell genäht, dass noch weitere folgen (können).

Ich habe nach dieser Anleitung genäht.

Material:
Baumwollstoffe
Nähgarn 
KAM Snap

Materialkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus 

Freitag, 7. August 2015

TaSiKi Nummer 2

Es hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe gleich eine zweites TaSiKi (Taschensitzkissen) genäht. 

Mit einigen Änderungen und jetzt bin ich zufrieden.

Deshalb darf dieses TaSiKi zum Freutag.


Die Vorderseite aus einem gut abgelagertem Baumwollstoff.

Die Unterseite aus Wachstuch aus der Wachstuch-Bastelkiste



Hier (zum Vergleich) mein erstes TaSiKi 



Damit es nicht so viele Lagen beim Zusammennähen gibt habe ich auf die Innentaschenteile jeweils ein 38x38 cm großes Stück Fleecedeckenrest aufgenäht.
Das fertige TaSiKi hat eine Größe von 40 cm (Breite) x 39 cm Höhe).
Für die Innentasche habe ich Reste eines Bettbezuges (Biene Maja) genommen.


Die Taschengriffe habe ich vorm Zusammennähen auf die Innentasche aufgenäht.
Ich wende Wachstuch nicht gerne und habe deshalb Außen- und Innentasche getrennt genäht, oben 1,5 cm umgeschlagen und festgenäht und dann ineinander gesteckt und am oberen Rand zusammengenäht.



Material:
Wachstuch
Baumwollstoffe
Bettbezug  
Fleecedeckenrest
Nähgarn 

Materialkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus

Der namenlose Tag (Mein Leseeindruck)

Oder:
Das Buch der Semikolone


Der namenlose Tag

von

Friedrich Ani

Gebunden, 301 Seiten
ISBN: 978-3-518-42487-2 


 
Inhalt:
Jakob Franck, ein pensionierter Kriminalhauptkommissar, ermittelt privat in einem 20 Jahre alten Selbstmordfall. Ein junges Mädchen hat sich im Park erhängt und der Vater besucht Jakob Franck weil er nicht an den Selbstmord seiner Tochter glaubt. Jakob Franck versucht die näheren Umstände des Todesfalles nach so langer Zeit zu ermitteln. Er hat eine besondere Methode, die er Gedankenfühligkeit nennt und die ihm schon zu seiner aktiven Zeit bei der Lösung von Mordfällen geholfen hat.



Mein Leseeindruck:
Jakob Franck kann seine alten, ungelösten Fälle nicht ruhen lassen. Seine Ehe ist darüber zu Bruch gegangen und jetzt sitzt er täglich mit den Todesopfern am Tisch und versucht immer noch Licht ins Dunkle zu bringen. Ein Mann, mit dem ich auch keine Ehe führen möchte. So richtig sympathisch ist er mir nicht geworden – eher gruselt es mich vor ihm! Ein Mann, der sein Heim mit den Opfern ungelöster Mordfälle teilt und das scheinbar „normal“ findet.

Ludwig Winther, der Vater von Esther, besucht Jakob Franck um ihn zu bitten den Selbstmord seiner Tochter von vor 20 Jahren nochmals zu untersuchen. Er glaubt nicht an einen Selbstmord. Ein Jahr nach dem Tod der Tochter bringt sich die Mutter um und Ludwig Winther findet keine Ruhe. Ludwig Winther ist ein Mann, der mit dem Leben gar nicht mehr zurecht kommt.

Jakob Franck führt lange Ermittlungsgespräche mit ehemaligen Mitschülern von Esther, Familienangehörigen und allen, die in den Ermittlungsakten aufgeführt sind. Diese Gespräche, eigentlich Verhöre, sind von eigentümlicher Art und Franck verlässt sich auf seine Gedankenfühligkeit – andere würden es Bauchgefühl nennen.

Ein durch und durch düsteres Buch.

Aber der Selbstmord-/Mordfall hat mich gefesselt und ich habe deshalb das Buch zu Ende gelesen. Das Ende (die Lösung des Falles) war für mich überraschend.

Eher ungewohnt (für mich) sind die vielen Semikolone im Text. Der Schreibstil gefällt mir, auch aufgrund der verkastelten Semikolon-Sätze, nicht so gut. Die seitenlangen Ermittlungsgespräche haben mich ermüdet – sie nahmen für mich zu viel „Platz“ im Buch ein.

Das Cover, gehalten in Grautönen, passt zum Buch.

Von mir bekommt das Buch 2 von 5 Sternen.

Ich habe das Buch über die facebook Seite des Verlages als Rezensionsexemplar erhalten.





Donnerstag, 6. August 2015

TaSiKi

Häufig passiert es, dass ich mich irgendwo hinsetzen möchte und dann ist der Untergrund nass, kalt oder anderswertig ungemütlich. 

Was hilft da?

Ein paar Nächte drüber schlafen, Notizheft vollkritzeln und.......

Ein Sitzkissen, dass man nicht nur einfach mitschleppt sondern ein TaSiKi.

Ich wußte nicht wie ich dies "Ding" nennen sollte also habe ich es
TaSiKi = TaschenSitzKissen getauft



Die Vorderseite aus einem Dekostoff vom Schweden.


Die Rückseite aus einem Stück Wachstuch aus der Wachstuch-Bastelkiste.
Unempfindlich gegen Nässe und bei Bedarf kann das TaSiKi gewaschen werden.


Größe: 42 x 42 cm.
Hier sitzt unser Kater schon mal zur Probe.


Innenteil der Tasche aus einem alten Bettbezug.


Zum Isolieren habe ich jeweils eine Lage Fleece eingenäht. So sind dann beim Zusammennähen der Tasche 6 Lagen zu bewältigen gewesen - davon eine Lage Wachstuch. Ich und meine Nähmaschine haben sich etwas schwer damit getan und so habe ich den Rand unversäubert gelassen. Eigentlich wollte ich ein Schrägband annähen.
Ich weiß jetzt was ich bei dem nächsten TaSiKi anders machen werde und es wird bestimmt noch eines folgen weil wir meistens zu zweit unterwegs sind.


Verlinkt bei:
RUMS #32/15



Material:
Wachstuch
Dekostoff
Fleece 
Baumwollstoff (Bettbezug)
Nähgarn

Materialkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus. 

Samstag, 1. August 2015

Süße Träume in lila Blümchen

Der lila Juli bei Mach dir deinen Regenbogen ist vorbei.

Bei mir haben sich im Juli zwei gesucht und gefunden!

Erstens ein immer mal wieder in Augenschein genommener lila geblümte (sehr) alte Bettwäschebezug. Oben schon ganz dünn und gestopft. Den Teil habe ich gleich in den Plünnensacke entsorgt.
Zweitens fehlen mir lange Schlafanzughosen. Mit lang meine ich, dass die Hose bis an die Knöchel reicht.

Hier ist mein "lila geblümter Traum".


Das Schnittmuster habe ich mir zusammengebastelt - ohne Seitennaht und oben einen Gummizug.



Obwohl lila nicht zu meinen Lieblingsfarben gehört habe ich ein lila Schlafanzugoberteil (vor Jahren genäht) passend zur neu genähten Hose.


Ein kleines Stück Schrägband vorne am Bund damit ich vorne und hinten unterscheiden kann. Ich mag keine Bändchen auf der Rückseite (innen).

Der Stoff ist herrlich weich, schon ganz dünn gewaschen - hält aber jetzt hoffentlich noch einige Winter.

Material:
Alter Bettwäschebezug
Rest Schrägband
Nähgarn
Gummiband

Materialkosten:
0 Euro, da alles aus meinem Fundus.