Dienstag, 6. Oktober 2015

Auentod (Maxim Leo) - mein Leseeindruck



Broschur, 320 Seiten
ISBN: 978-3-462-04829-2


Inhalt:
Kommissar Daniel Voss fährt mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter, zu einer Hochzeit nach Polen. Am Morgen nach der Hochzeit ist Maja plötzlich verschwunden – entführt, wie Daniel Voss bald herausfindet. Er macht sich umgehend auf die Suche nach der Frau, die er zu lieben glaubt. Aber die Ermittlungen sind eigentlich Aufgabe der polnischen Polizei.
Zeitgleich stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Software-Entwickler von einem Baugerüst. Ist es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Daniel Voss muss seinen Urlaub abbrechen um die Ermittlungen zu übernehmen.


Mein Leseeindruck:
Daniel Voss wohnt in seinem Elternhaus in seinem alten Kinderzimmer. Und er hat ein Verhältnis mit der Pflegerin seiner Mutter – ob er sie liebt oder nicht, darüber muss er sich erst noch klar werden. Trotzdem lässt er sich von Maja überreden, sie zu einer Hochzeitsfeier nach Polen zu begleiten. Dort wird Maja am Morgen nach der Feier entführt. Daniel beginnt nachzuforschen, obwohl er das eigentlich der polnischen Polizei überlassen sollte.

Die Handlung des Buches spielt im Oderbruch, mal auf deutscher, mal auf polnischer Seite,
Mehr möchte ich nicht verraten.

Maja, die Daniels Mutter pflegt, ist eine Frau mit vielen Rätseln. Eigentlich weiß Daniel sehr wenig über sie. Trotz des Liebesverhältnisses zwischen den Beiden gibt Maja nicht viel aus ihrem Leben preis. 

Am Anfang fand ich die Geschichte etwas verworren und teilweise abenteuerlich unglaubwürdig. Im Laufe der Handlung hat sich das aber schnell gegeben. Das Ende war für mich überraschend. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend erzählt.

Bad Freienwalde, den Wohn- und Arbeitsort von Daniel Voss, gibt es wirklich. Ich „kontrolliere“ so etwas gerne.

Nur bei einer Schilderung habe ich gestutzt: Daniel Voss kommt in Polen bei einem Bauern gerade beim Melken der Kühe dazu. Bei der Schilderung des Melkvorgangs bin ich bei den „Milchdüsen“ hängen geblieben. Die gibt es nicht – es müsste „Zitzenbecher“ heißen. In dem Moment ging mein Kopfkino mit mir durch.......

Ein spannender Krimi ohne viel „Blut“.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen