Mittwoch, 30. März 2016

Rezension: Pasta & Sauce aus 1 Topf (Kochbuch)

 
 
 
ISBN: 978-3-572-08215-5
Gebundenes Buch
 
 
 
 

Verlagsinfo:
One Pot Pasta
Pasta blitzschnell und (fast) ohne Abwasch. Diese geniale Art des Nudelkochens begeistert! Alle Zutaten kommen in einen Topf und garen mit etwas Wasser zu einem köstlichen Gericht. Denn die Nudeln garen nicht wie sonst nur in Salzwasser, nein, bei dieser Methode nehmen sie die Aromen aller Zutaten auf und werden herrlich aromatisch.

Mein Leseindruck:
Man braucht zum Kochen wirklich nur einen Topf - ich habe es (natürlich) ausprobiert.

Bis jetzt habe ich mich nie getraut Nudeln in so wenig Wasser zu kochen. Es funktioniert und weil die Nudeln nicht nur in Wasser sondern in Brühe, passierten Tomaten etc. gegart werden schmecken sie sogar noch viel besser.

Die einzelnen Rezepte sind gut beschrieben - bis auf eine Kleinigkeit. Oft sollen Zwiebeln angeschwitzt werden. Es wurde aber vergessen, dass man dafür ein wenig Öl oder anderes Fett braucht. Gerade für Kochanfänger finde ich es wichtig alle Zutaten aufzuführen.

Das Buch ist aufgeteilt in 3 Kapitel: Traditionell, Aus aller Welt und Vegetarisch.

Ein Pasta-Kochbuch für Kochanfänger und Neugierige wie mich.

Tolle neue Rezepte und ich habe wieder etwas dazugelernt: Man muss Nudeln nicht in viel Wasser kochen.

Freitag, 25. März 2016

Aller guten Dinge sind drei

Ich habe es gerade noch rechtzeitig vorm Osterfest geschafft drei Hasen im Ei fertig zu nähen.


Die drei Häschen werden sich zum Ostereiersuchen in ihr Ei verkriechen und sich (hoffentlich) im Garten verstecken.

Meine drei Enkelinnen bekommen die Hasen. Für die Jüngste ist der Frotteehase - sie ist erst 1/4 Jahr alt.

Verlinkt bei:

Anleitung:

Material:
Fleecedeckenreste (Leopardenmuster), Frottee, Baumwollstoffe, Füllwatte, KAM Snapes für die Augen, Vlisofix, Nähgarn

Mittwoch, 23. März 2016

Tagebuch eines Ackers 3 - Wehrend den Anfängen

23. März 2016

Viel zu sehen ist (noch) nicht aber das Unkraut (auch Wildkraut und Gräser genannt) streckt hier und da zarte Spitzen aus der der Erde.

Da wir ja nicht sämtliche Ackerflächen mit der Hand unkrautfrei halten können wird heute unsere blaue Anhängespritze über den Acker gezogen.


Vorauflaufbehandlung nennt man das: Die Unkräuter werden noch vorm Auflaufen (Wachsen) am Wachstum gehindert.

Heute wird auf dem Ackerstück gegen Windhalm, Ackerfuchsschwanz, Kamille, Klettenlabkraut und Hirtentäschelkraut "gespritzt".

Mein Sohn hat mir ausgerechnet wie viel Wirkstoff und Wasser pro m² er ausbringt:

0,2578 Gramm Wirkstoff pro m²
0,03 Liter Wasser pro m² 



Das Gespann aus Trecker (Traktor) und Anhängespritze. 

Das Gestänge kann zusammengeklappt werden.


Hier kann man schon die ersten Unkräuter erkennen.


Also, nicht immer wenn gespritzt wird kommen Unmengen von Spritzmittel auf den Acker.

Donnerstag, 17. März 2016

Ein Riesenknäuel Wolle

Die Glücksfee war mir mal wieder hold.

frau scheiner hat auf ihrem Blog einen wirklich kuscheligen Gewinn ausgespielt und ich habe jetzt ein Riesenknäuel Wolle hier liegen.


200 g herrlich weiche Express Wolle (50 % Merino Wolle, 50 % Acryl)  von Lane Mondial. 
Ich habe das wirklich dicke Garn erst mal auf ein Knäuel gewickelt und dann festgestellt, dass ich gar keine Häkelnadel in Gr. 20 habe.


Zum Gewinn gehört noch eine Makerist MAG. 
Darin wird das Fingerstricken vorgestellt. 
Das habe ich gleich mit einem wesentlich dünnerem Garn ausprobiert.
 

Hier das Ergebnis.

Ich werde aus der Wolle eine Art Loop mit der Hand "stricken".

Übrigens, frau scheiner hat aus dem Garn ein Outdoor-Sitzkissen gehäkelt und eine Anleitung auf ihrem Blog veröffentlicht.

Dienstag, 15. März 2016

Tagebuch eines Ackers 2 - er egget und sät

15. März 2016

Heute: Er egget und sät (Volkslied "Im Märzen der Bauer", dritte Zeile)

Früher waren das zwei Bearbeitungsschritte, zuerst eggen und dann säen. Heute wird das in einem Schritt erledigt.


Vorne wird geeggt und hinten gesät.


Nicht Getreide, sondern Ackerbohnen sind in die Erde gekommen.
Diese drei liegen auf statt in der Erde.



Das "Gespann" von  schräg hinten.


So sieht es aus wenn alle Arbeitsgeräte angehoben sind, z.B. zum Wenden und wenn man zum Acker fährt.

Zur Erklärung: 
Vorne am Trecker (oder Traktor) die Frontpackerwalze. Sie sorgt dafür, dass Erdkluten (Erdklumpen) zerkleinert werden und das Saatbett dadurch etwas verdichtet wird. 
Das Saatbett ist der vorbereitete (gepflügte) Acker.
Hinten am Trecker die Sämaschine (auch Drillmaschine genannt) mit Kreiselgrubber.
Der Kreiselgrubber zerkleinert das Saatbett nochmal und die Erdstriegel (hinten an der Sähmaschine) striegeln (harken) die Erde über den gesäten Bohnen.


Links die schon bestellte (eingesäte) Seite, rechts die gepflügte Seite.

Wer schlüpft denn da aus dem Ei?

Zu Ostern gehören Ostereier


Meines hat ein Pilzmuster.

Wer schlüpft denn da aus dem Ei?

Ein Leopard?

Ein Leopard mit so langen Ohren?
 Nein es ist ein Häschen! 


Ein kleines Leopardenhäschen. 

Verlinkt bei:
 Creadienstag # 219

Anleitung:

Material:
Fleecedecke (Leopardenmuster), Baumwolle, Füllwatte, Vlisofix, 2 KAM Snaps, Nähgarn

Montag, 14. März 2016

Tagebuch eines Ackers - Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt

14. März 2016

Hier werde ich bis zur Ernte im Herbst ein Ackertagebuch führen.

Der Acker, oder das Flustück, hat eine Größe von 0,75 ha (Hektar).
Um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen: 7500 m² oder 1,05 mal so groß wie ein Fußballfeld.
Also ein kleines Ackerstück aber es liegt direkt an unserem Garten und so kann ich schnell mal Fotos machen und das Wachstum der Pflanzen beobachten.

Heute wurde der Acker gepflügt.


Noch kann mein Sohn "lange Bahnen" pflügen.


Aber dann kommen die Keile (Dreiecke) die wesentliche zeitaufwändiger bei der Bearbeitung sind.
Verständlicherweise liebt mein Sohn solche keilreichen Ackerstücke nicht gerade.


Eine Nahaufnahme vom gepflügten Acker.


Samstag, 12. März 2016

Fühl-und Tastdecke

Für einen an Alzheimer erkrankten Verwandten habe ich eine Fühl- und Tastdecke genäht.

Da der neue Besitzer oft und gerne Urlaub an der Nordsee gemacht hat habe ich maritime Motive gewählt. 





Ein Seehundbaby mit samtweichem "Fell" appliziert - genau richtig zum Streicheln.
Ist ein wenig krumm und schief.


Ein Segelschiff: Paper Piecing Motiv.

Die Sonne: New York Beauty 




Die Decke ist 61 cm breit und 72 cm hoch.
Ohne Vlies, nur mit einer Rückseite aus Baumwollstoff verstürzt. Zwei mal quer mit einem Zierstich versehen (durch beide Stoffe)


Verlinkt bei:

Schnittmuster/Anleitungen:
Seehundbaby: aus einem Kindermalbuch abgezeichnet

Material:
Häkelfische: hier gekauft 
Hintergrundstoff Seehund: alte Bettwäsche
Hintergrundstoff Fische: gefärbtes Leinenbetttuch
Segelboot: Segel aus einem Hemd, Rumpf aus einem Betttuch
Rückseitenstoff: Babybetthimmel
Restliche Stoffe aus meinem Fundus.

Muss ich mir merken:
New York Beauty nicht aus Leinenstoff nähen - zieht sich! Aber es ist nicht so schwierig wie ich gedacht habe.
Applikationen besser mit Stickvlies - muss ich noch besorgen.

Dienstag, 8. März 2016

Buchrezension: Brot - so schmeckt Heimat (Helene Weinold-Leipold)

 

 

Gebundenes Buch, 109 Seiten

 

Bassermann, Verlagsgruppe Random House 

 


ISBN: 978-3-8094-3466-5 

 

Verlagsinfo:

Frisch aus dem Backofen!

Nichts geht über den unvergleichlichen Geschmack eines würzigen fränkischen Bauernlaibs, knuspriger Brötchen oder süßer Butterhörnchen, die frisch aus dem eigenen Backofen auf den Tisch kommen! Helene Weinold-Leipold hat in diesem reizend gestalteten Buch ihre bewährten Lieblingsrezepte aus deutschen Landen zusammengestellt und erklärt genau die einzelnen Schritte der Zubereitung. So gelingen die köstlichen Spezialitäten auch unerfahrenen BäckerInnen ganz leicht. Zusätzlich gibt es Rezepte für leckere Brotaufstriche, Ideen für die Verwertung von Brotresten und Tipps für feine Varianten.

Mein Leseeindruck:
Das Buch beginnt im Vorwort mit dem Geständnis der Autorin, dass sie der Versuchung eines frisch gebackenem Brotes nicht widerstehen kann. Genau so geht es mir und dieses Backbuch bietet Hefe- und Sauerteigbrote und andere leckere "Kleinigkeiten" rund ums Brot.
Von Quarkbrötchen über Früchtebrot bis zum altdeutschen Roggenbrot ist bestimmt für Jeden etwas dabei.
Zu jedem Rezept gibt es am Anfang einige persönliche Sätze und so erklärt sich für mich auch der Titel "Brot - so schmeckt Heimat"
Kleine Tipps bereichern manche Seiten und eine Warenkunde am Anfang des Buches informiert über die verschiedenen Mehle.

Ich habe den Sonntagsstuten (mit Rosinen) nachgebacken und hatte keinerlei Probleme. Sogar das Lösen aus der Form war wunderbar einfach. Der Sonntagsstuten hat mich an den Rosinenstuten meiner Oma erinnert den es öter Sonntags anstatt Kuchen gab.
Nur habe ich meine Kuchenmaschine als Hilfe hinzugezogen. Die Autorin knetet ihre Teige mit der Hand. Aber das ist ja Ansichtssache.

Ein ganze kleiner Minuspunkt ist der seltsame Geruch des Buches. Da ist (bei meinem Exemplar) beim Druck scheinbar etwas schief gelaufen.

Montag, 7. März 2016

Buchrezension: Brot aus dem Topf

 

 

Gebundenes Buch, 93 Seiten,

 

Bassermann Inspiration, Verlagsgruppe Random House

 

ISBN: 978-3-572-08119-6 


Verlagsinfo:
Brote mit kräftiger, aromatischer Kruste wie aus dem Holzofen – mit diesen Rezepten und einem gusseisernen Topf gelingt's. Der fertige Teig kommt in den aufgeheizten Topf und dann geht es mit aufgesetztem Deckel in den Backofen. Nach der Backzeit überzeugt ein Brot mit knuspriger Kruste und weicher Krume, das sich problemlos aus dem Topf lösen lässt. So einfach und gelingsicher war Brotbacken noch nie!

Es gibt Rezepte für kleine und große Sauerteig-, Hefe- und süße Brote, für glutenfreie Brote sowie für Brotaufstriche.
Brot backen im Topf

Mein Leseeindruck: 
Nachdem ich das Buch durchgeblättert hatte stand für mich fest, dass ich einen gusseisernen Topf brauche. Mein erstes Brot war dank dieses Topfes so herrlich knusprig, dass alle mit Begeisterung eine Scheibe (oder mehrere) gegessen haben.
Wer nachlesen möchte: Buch-Topf-Brot
Selbstangesetzter Sauerteig, Hefebrote, Sauerteigbrote, Süße Brote, Glutenfreie Brote und Brotaufstriche finden sich im Buch. Dazu kleine Geschichten rund um die Brote.

Nur etwas Erfahrung mit Brotbacken, bzw. Backen mit Hefe sollte man schon haben. Die Rezepterklärungen sind manchmal etwas sehr einfach gehalten. Es wird z.B. nicht erwähnt, dass der Vorteig mit den restlichen Zutaten verknetet werden soll. 

Mein Fazit:
Die Anschaffung eines gusseisernen Topfes war ein guter Kauf.
Ein rundum gelungenes  Brotbackbuch.

Donnerstag, 3. März 2016

Minimalistisch muss ich noch üben

Minimalistisch malen - nur das Nötigste damit ein Motiv zu erkennen ist.

Eine Aufgabe bei den 14-Uhr-Malern die mir einiges abverlangt. 
Ich verzettle mich gerne in Kleinigkeiten und dann darf ich gerade das nicht!

Herausgekommen ist eine Leuchtreklame-Katze.


Acrylfarbe auf Keilrahmen.


Der erste Entwurf für mein nächstes Werk (Buntstift).


Den Himmel auf dem Kükenei habe ich auch noch "gemalt"
Die Küken (Serviette) habe ich auf ein mit Zeitungspapier beklebtes Styroporei geklebt.



Das zweite Ei mit (Servietten) Blüten beklebt. Die beiden Eier bekommt meine Tochter.
Das Blütenei wird sie noch mit Glitzer verschönen.


Ich habe von einer Dame der 14-Uhr-Maler einen Häschen-Eierwärmer geschenkt bekommen.
Das Häschen darf beim Osterbrunch ein Osterei wärmen.


Verlinkt bei: 
RUMS #9/16 

Material:
Keilrahmen, Acrylfarben, Buntstifte, Zeichenblock, Styroporeier, Tapetenkleister, Zeitungspapier, Servietten-

Dienstag, 1. März 2016

Herzige Deko

Februar, der Monat der Herzen.

Verschenkt habe ich keine Herzen.
Mein Herz verloren habe ich im letzten Jahrtausend (ich finde es klasse, dass ich eine Jahrtausendwende erleben durfte).
Bei mir hat es nur zu zwei Herzen für mich gereicht.

 Herzstoffe konnte ich in meinem (reichhaltigen) Vorräten nicht finden und daher gibt es was Gebasteltes.

Die 14-Uhr-Maler, eine Gruppe von Frauen die sich bei mir zum Malen usw. trifft, hat aus Zeitungspapier und Tapetenkleiser kleine Kunstwerke gezaubert.
Aus dem Rest des Tapetenkleisters sind bei mir zwei Herzen entstanden.

Ein Blumenherz.





Da meine Bestellung für dieses Jahr schon erledigt ist (Sämereien) habe ich Blumenbilder aus dem Garten-Katalog auf ein Papier-Mache-Herz geklebt und mit einer Schicht Lack überzogen.

Hier verbirgt sich ein annähernd herzförmiger Stein unter einer Schicht alter Dudenschnipsel.
Wozu sollte ich einen Duden mit der "alten" Rechtschreibung weiter aufheben?

 Verlinkt bei:

Material:
Zeitungspapier, Tapetenkleister, Garten-Katalog, Stein, alter Duden, Lack