Samstag, 30. April 2016

Turnhose für den Kindergarten

Meine Enkeltochter wünschte sich eine Turnhose für den Kindergarten. 
Für die Bewegungsstunde, ich nenne es mal so, in der Turnhalle brauchen sich die Kinder nicht umzuziehen aber es "bewegt" sich besser ohne Hose. Also ziehen sich die meisten Kinder bis auf die Unterwäsche aus.


Diese Hose war mal ein Poloshirt von meinem Sohn.
 


 

Ich habe die Hose so zugeschnitten, dass der Saum vom Poloshirt jetzt der Saum der Hose ist.

Die "Sommerhosen" nähe ich immer wieder gerne. Zwei Schnitteile und fertig.

Verlinkt bei:

Schnittmuster:
Genäht in Gr. 110/116

Material:
Poloshirt, Aufnäher, Nähgarn

Freitag, 29. April 2016

Rezension: Wildrosensommer (Gabriella Engelmann)




ISBN: 978-3-426-51845-8
Taschenbuch, 400 Seiten





Inhalt:
Aurelia ist alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern seit ihr Mann/Partner vor zwei Jahren ohne ein Wort verschwand. Einsam und unglücklich wartet sie noch immer auf eine Nachricht von ihm.
Ein neues Leben fängt für die kleine Familie an als Aurelia ein Hausboot in der Nähe von Hamburg kauft und zu einem gemütlichen Heim ausbaut. Der Start in Norddeutschland ist nicht ohne Hindernisse.

Mein Leseeindruck:
Das Buch hat eigentlich eine traurige Geschichte: Aurelia, von einem auf den anderen Tag von ihrem Mann Nic verlassen, fühlt sich einsam und hofft immer noch, dass er zurückkommt.
Ein trauriges Thema also, aber nie wird die Handlung depressiv.
Aurelia kauft ein Hausboot und bricht alle Brücken hinter sich ab. Sie lernt hilfsbereite Menschen kennen, die ihr mir Rat und Tat zu Seite stehen.

Die sehr schönen Beschreibungen der Landschaft, zuerst München und dann die Vier- und Marschlande, lassen keine Langeweile aufkommen. Man kann sogar die einzelnen Schauplätze besuchen denn es gibt sie wirklich. Ich habe beim Lesen die Liebe der Autorin zu dieser norddeutschen Landschaft spüren können. Sehr authentisch.

Esoterik spielt ein große Rolle in diesem Roman. Aromatherapie, Geister und Auren passen zu Aurelias Typ nehmen aber für meinen Geschmack etwas zu viel Platz in der Geschichte ein.

Am Ende des Buches gibt es Rezepte rund um die Rose und wer Lust hat kann sich z.B. „Aurelias Seelentröster“ (heiße Milch mit Rosenzucker oder Rosenhonig) selber herstellen.
Ich liebe Rezepte, die zur Geschichte passen und werde einige ausprobieren. Dafür müssen meine Rosen aber erst blühen.

Fazit:
Es war für mich das erste Buch von Gabriella Engelmann und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte ist nachvollziehbar und auch das macht für mich ein gutes Buch aus.
Alle Protagonisten sind so lebendig und liebenswert beschrieben.

Der Roman bekommt von mir 5 von 5 Punkten.


Ich habe das Buch als "Satzfahne" auf der facebookseite der Autorin Gabriella Engelmann gewonnen.
Deshalb sieht mein "Buch" auch etwas ramponiert aus (ausgefranste Ecken). Ich weiß jetzt auch, dass Satzfahnen keine einzelnen Blätter sind sondern ein (fast) richtiges Buch.


Samstag, 23. April 2016

Frau Aiko fürs Fräulein

Frau Aiko in Gr. 134/140 = XXS für meine Enkelin.


Der Stoff, ein Seersucker, war ein Reststück.


Auf die Ärmel habe ich verzichtet - für die junge Dame finde ich es so schöner.

Halsausschnitt mit Beleg.

Die Ärmel/Armausschnitte habe ich 1,5 cm umgenäht, ebenso den Saum unten.

Es ist eine Sommerbluse, die sehr luftig sitzt und ich würde dem Kind ein Top unterziehen.


Enkelin gefällts und wir beiden können jetzt im Partnerlook gehen.


Verlinkt bei:

Schnitt:
Genäht in Gr. XXS (134/140), ohne Ärmel.

Material:
Seersucker

Freitag, 22. April 2016

Rezension: Kräuter der Provinz (Petra Durst-Benning)


 

ISBN: 978-3-7341-0011-6 


Taschenbuch, Klappenbroschur , 512 Seiten 

 

blanvalet / Verlagsgruppe Random House 

 

Klappentext:

Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbisch Heimat - Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen - seien es die drei alten Herren, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edy oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen - einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist!



Mein Leseeindruck:
Die Geschichte über ein Dorf, das unter dem Wegzug der jungen Einwohner leidet.

Therese, Bürgermeisterin und Gastwirtin des einzigen Gasthauses in Maierhofen, versucht ihr Dorf am Leben zu erhalten. Noch gibt es einige Geschäfte und der Marktplatz ist noch nicht total verlassen. Nur fehlt ihr die Idee wie sie Leben ins Dorf zurückbringt.

Greta, die lange vergessene Cousine von Therese, arbeitet als Marketingexpertin in Frankfurt und kommt nach Maierhofen um den Ort aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Die Wandlung zu einem Genießerdorf mit allen Schwierigkeiten wird beschrieben. Die Dorfbewohner renovieren und verschönern ihr Heimatdorf und hoffen auf den Erfolg.

Die Beschreibung der Wandlung des Dorfes ist mir etwas zu kurz gekommen. Gerne hätte ich mir von den baulichen Veränderungen gelesen.
Die Protagonisten sind teilweise etwas unglaubwürdig und blauäugig. Zum ihrem Glück ist das Buch nicht das wahre Leben.

Das Buch hat für mich Höhen und Tiefen. Manchmal zu langatmig und manchmal zu viel Idylle. Ein Beispiel: Die Dorfbewohner zahlen Greta eine Art „Gehalt“ und das über Monate. Sie bekommen nichts dafür, nur die Hoffnung auf das geplante Kräuterfest.


Mein Fazit:
Ein Buch das mich nicht in seinen Bann ziehen konnte aber trotzdem gut unterhalten hat.

 

Mittwoch, 20. April 2016

Mittwochs mag ich Olaf, das Topfbrot

Bei Caro habe ich Olaf, das Topfbrot entdeckt und habe es nachgebacken.



Ein wirklich einfaches und schnell "gemachtes" leckeres Brot.

Ich habe es, wie Caro, mit Dinkel- statt mit Weizenmehl gebacken.

Was mir beim Brotbacken im gußeisernen Topf besonders gefällt ist, dass fast nichts im Topf anklebt. Der Abwasch ist ein Klacks!
Aber heiß wird dieser Topf. 
Meine selbstgenähten Ofenhandschuhe (mit 2 Lagen Frottee drin) sind zu dünn. Da werde ich wohl doch noch Thermolam-Ofenhandschuhe nähen müssen. 

Das Brot schmeckt sowohl mit süßer (Erdbeermarmelade) als auch mit kräftiger (Käse) Auflage. 
Der Geschmack ist nicht zu "hefig" wie bei manchen anderen Hefebroten.
Und die herrlich knusprige Kruste ist ein Gedicht!

Das Original-Rezept findet Ihr bei zuckerimsalz.

Verlinkt bei:

Donnerstag, 14. April 2016

Frau Aiko vokuhila

So viele schöne Frau Aikos im Netz und besonders die von Danie/Prülla haben es mir angetan.

Also habe ich mir das Schnittmuster gekauft und hier ist meine erste Frau Aiko:


Ich habe die Länge der Bluse geändert. 
Vorne 3 cm und hinten 7 cm länger - also vokuhila.
 

Mit Wind von vorne sieht man gut wie luftig die Bluse sitzt.


Die zugegebene Länge hinten habe ich zur Seitennaht hin rund auslaufen lassen.

Den Halsausschnitt habe ich mit Beleg genäht.
In der Weite habe ich 2 cm "eingespart" und dadurch ist der Halsausschnitt weniger freizügig geworden. Die Idee habe ich bei Danie/Prülla abgeguckt.
Auf diesem Bild fällt besonders der "Lagerknick" auf. Die Bluse wird jetzt erst mal eine Runde in der Waschmaschine drehen.

Verlinkt bei:

Schnittmuster:
"Frau Aiko" von schnittreif & fritzi Papierschnitt
Änderungen: Genäht in Gr. M, vorn um 3 und hinten um 7 cm verlängert,
2 cm in der Weite reduziert, Halsausschnitt 2 cm enger.

Material:
Seersucker, gekauft 2009 als Reststück



Samstag, 9. April 2016

Rezension: Originelle Hochbeete (Sascha Storz)



ISBN: 978-3-8094-3629-4 
Gebundenes Buch, 96 Seiten


Verlagsinfo:
Dieses Buch zeigt, dass ein Hochbeet nicht teuer und kompliziert zu bauen sein muss. Die einzelnen Bau-Schritte sind detailliert auf Fotos dokumentiert. Dabei sind die Bauanleitungen bewusst einfach gehalten, so dass auch ein Anfänger ohne besondere Kenntnisse mit einfachen Werkzeugen die Beete nachbauen kann. Ein Teil der Beete entsteht durch Up-Cyling, man nimmt also alte Materialien wie z.B. einen gebrauchten Betonring und führt sie neuen Verwendungen zu. Außerdem wird gezeigt, dass Hochbeete nicht nur ertragreich sind, sondern größeren Nutzwert haben. Zur Untergliederung des Gartens beispielsweise, für ein erhabenes Blütenbeet oder um ein Solitairgewächs zu betonen.
Mein Leseeindruck:
Der erste Teil des Buches bringt dem Leser die Theorie näher: Standort, Planung, Material, Bretteinkauf und "Schicht um Schicht" (Befüllung).
Der zweite Teil zeigt verschiedenste Projekte: Frühbeet, Tomatenhochbeet mit Dach, Regenfassbeet, Rollbeet, Drachenbeet (Mosaik) und Felsenbeet. Eine Material- und Werkzeugliste für jedes Projekt macht die Planung leicht.
Ich möchte schon länger ein eigenes Hochbeet und zwar eines bei dem ich mich nun wirklich nicht bücken muss. Mit diesem Buch sollte meinem Wunsch nichts mehr im Wege stehen. Nicht nur die Planung eines Beetes sondern auch der Aufbau ist sehr anschaulich erklärt.
Für jeden Geschmack und auch für den kleinen Garten oder die Terrasse werden Hochbeete vorgestellt. Zum Beispiel ein Rollbeet für Kräuter - obwohl das nicht so hoch ist, dass man sich gar nicht bücken muss.
Fürs Auge ist das Drachenbeet (oben rechts auf dem Cover) oder auch die Felsen/Steinbeete.
Die vielen Bilder im Buch laden zum Hochbeetbau ein.
Mein Fazit:
Ein informatives Buch über den Bau von Hochbeete

Donnerstag, 7. April 2016

Rezension: Ein Fehler mit Vergangenheit (Katharina M. Mylius)




ISBN: 978-3-940258-57-1
Taschenbuch, 244 Seiten


Inhalt: 
Bei einem Poloturnier in einem Vorort von Oxford stirbt einer der Spieler. Es sieht aus wie ein Unfall aber es war doch wohl Mord. Im Auto des Opfers findet sich ein Drohbrief von einer vor Jahren verschwundenen jungen Frau.
Die Inspectors Heidi Green und Frederick Collins beginnen mit den Ermittlungen.


Mein Leseeindruck:
Dies ist der dritte Fall des Ermittlerteams Heidi Green und Frederick Collins.

Heide, die sich neben ihrem zeitraubenden Berufes auch noch um ihre kleinen Zwillinge kümmern will, scheint mir oft überfordert. Sie hat Hilfe von ihrer Familie aber der Fall und die kranke Tochter bringen sie an den Rand ihrer Kräfte.

Frederick, der trotz einer Freundin noch nicht darüber hinweg ist, dass er verlassen worden ist, hat sich langsam in Oxford eingelebt.

Beide Inspectors spielen sich bei den Ermittlungen gekonnt den Ball zu. Sie ergänzen sich sehr gut.
Ihr Privatleben versuchen die beiden aus dem Beruf herauszuhalten. Heidi gelingt das hier nur bedingt weil sie sich um ihre kranke Tochter kümmern muss.

Die Geschichte ist gut geschrieben. Allerdings ging es am Schluss ziemlich rasant bei der Lösung des Mordfalles zu. Da hätte ich mir ein bisschen mehr „Länge“ gewünscht.

Ich selber war noch nicht in Oxford und deshalb haben mich die teilweise sehr ausführlichen Wegbeschreibungen etwas gelangweilt. Die ganzen Straßennamen waren ohne einen Stadtplan etwas verwirrend. Ein Plan von Oxford hätte mir da geholfen.

Mein Fazit:
Mir hat der dritte Fall von Heidi Green und Frederick Collins bis auf Kleinigkeiten gefallen. Die Geschichte war stimmig und am Schluss des Buches gibt es eine „kleine Einführung in den Polosport“.

Ein Oxford-Krimi mit viel Stimmung.
 

Mittwoch, 6. April 2016

Tagebuch eines Ackers 4 - es grünt.

Die Bohnen gucken aus der Erde.


Sie stehen "wie Haare auf dem Hund".
 

 

So kann man noch nicht viel erkennen.
 

Im Vordergrund haben sich doch noch wieder Gräser in den Acker gemogelt.

In der Treckerspur (Traktorspur) wachsen keine Bohnen. Man nennt das "Spurgassen" und sie werden bis zur Ernte für evtl. Pflanzenschutzmaßnahmen oder Düngung immer wieder genutzt.
So werden keine "Nutzpflanzen" vom Treckerreifen plattgedrückt und am Weiterwachsen gehindert.

Sonntag, 3. April 2016

Die Schwalben sind da!

Heute morgen saßen die ersten Rauchschwalben auf der Dachrinne und warteten auf Einlass.

Jetzt, am Nachmittag, fliegen sie draußen herum, zwitschern, putzen sich und haben ihren Stammplatz wieder besetzt: 
die alte Fernseh-Antenne auf unserem Dach.

Falsches Datum auf dem Foto. Muss natürlich 3. April 2016 heißen.

Meine Kamera taugt nicht für solche Aufnahmen aber man kann erkennen, dass es eine Schwalbe ist, oder?
Auch hier muss es richtig 3. April 2016 heißen.

Hier habe ich höchstmöglichst rangezoomt.
Richtig: 3. April 2016

Auch auf der Erde tut sich einiges.
Perlblumen (Traubenhyazinthen), die sich in unserem Garten unkontrolliert verbreiten.
Ich mag sie nicht rausrupfen weil es die ersten Blüten für Hummeln und Bienen sind.
Eine dicke Hummelkönigin war auch schon auf der Suche nach einem passenden Platz für ihr Volk.
Richtig: 3. April 2016

Kaiserkrone - auch die verbreiten sich wie von allein in unserem Garten. 


Freitag, 1. April 2016

Rezension: Miss Wattenmeer singt nicht mehr (Ostfriesen-Krimi)



ISBN: 978-3-499-27210-3
Taschenbuch, 288 Seiten

Inhalt: 
Rudi, Henner und Rennt nehmen in Greetsiel an der Ostfriesischen Schlickrennen-Wältmeisterschaft (mit ä) teil. Als Reent zu Hause ankommt findet er seine Frau Aleke in einem seiner Fischbecken ertrunken auf. Schnell stellt sich heraus, dass es kein Unfall war - auch weil Aleke fast nackt aufgefunden wurde. Die Wittmunder Kripo wird eingeschaltet und hat schnell einen Schuldigen gefunden. Nur der Dorfpolizist Rudi hat da so seine Zweifel und ermittelt zusammen mit seinem besten Freund Henner, dem Dorfpostboten und der Lehrerin Rosa. Es bleibt nicht bei einem Mord.


Mein Leseeindruck:
"Miss Wattenmeer singt nicht mehr" ist der dritte Band in dieser Ostfriesenkrimi-Reihe und obwohl ich die beiden ersten Bände (noch) nicht gelesen habe bin ich gut in die Handlung hineingekommen.
Das Ermittlerteam, bestehend aus dem Dorfpolizisten Rudi, der nicht immer mit dem Chef der Kripo Wittmund einer Meinung ist, dem Dorfpostboten Henner, der auf seiner täglichen Tour so einiges erfährt und der Lehrerin Rosa, die durch Klatsch und Tratsch zur Ermittlung beiträgt.
Rudi, alleinerziehender Vater und eigentlich eher der gemütliche Typ (auch bei der Arbeit) muss in diesem Fall auch gegen seinen Freund Reent ermitteln. 
Henner, der acht Schwestern hat und gerne auf seiner täglichen Posttour auf dem elterlichen Hof eine Mittagspause einschließlich leckerem Mittagessen einlegt, steht Rudi mit Rat und Tat zur Seite. 
Rosa wohnt erst seit kurzem in Neuharlingersiel und ist Krimifan. Wie sie mit den beiden Männer zu einem Ermittlerteam geworden ist wird wahrscheinlich in den ersten beiden Bänden beschrieben. 

Dieses Buch hat einen Anhang mit dem "Stammpersonal" der Serie - da kann man sich, zumindest am Anfang des Buches, orientieren wer zu wem gehört.  Der zweite Teil des Anhangs besteht aus Rezepten, die Mudder Steffens (Mutter von Henner) ihrer Familie serviert: Snirtjebraa, eingelegte Bratheringe und Mudder Steffens rote Grütze. 

Mein Fazit:
Ein Ostfriesen-Krimi mit einem spannenden Fall (ich habe bis fast zum Schluss den/die Mörder/in nicht verdächtigt), einem herrlich bodenständigem Ermittlerteam und viel ostfriesischem Witz.
Auch für den Rest der Republik geeignet, denn es wird nicht zu viel "Platt" gesprochen.




Circle of Geese

Eigentlich wollte ich im März bei der Jahresparade der Muster pausieren weil mir die entsprechende Idee und der passende Stoff fehlten.

Dann tauchte letzte Woche beim Aufräumen meines Nähzimmers ein Ufo auf und ich habe zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

1. Mein Märzprojekt für die Jahresparade der Muster

2. Einhalten eines Vorsatz für 2016 = UfOs aufarbeiten.


Ein Tischläufer mit 4 Circle of Geese.



Die einzelnen Kreise habe ich vor ziemlich genau 4 Jahre genäht und dann vergessen.



Es sollte eine quadratische Tischdecke werden.



Jetzt ist es ein Tischläufer geworden.
Größe 29,5 x 114,5 cm.


Muss nur noch gewaschen werden denn er ist nach 4 Jahren im Schrank etwas staubig.

Ich freue mich, dass ich ein UfO fertig genäht habe.

Und mein Nähzimmer ist immer noch nicht ganz aufgeräumt - eher schon wieder etwas unordentlicher geworden.
Wer weiß wie viele vergessene UfOs ich noch finde. 

Verlinkt bei: 
Freutag #147 

Anleitung:

Material:
Baumwollstoffe, weißer Kopfkissenbezug, Biberbetttuch als Vliesersatz, fleckige Tischdecke für die Unterseite, Nähgarn.