Freitag, 29. April 2016

Rezension: Wildrosensommer (Gabriella Engelmann)




ISBN: 978-3-426-51845-8
Taschenbuch, 400 Seiten





Inhalt:
Aurelia ist alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern seit ihr Mann/Partner vor zwei Jahren ohne ein Wort verschwand. Einsam und unglücklich wartet sie noch immer auf eine Nachricht von ihm.
Ein neues Leben fängt für die kleine Familie an als Aurelia ein Hausboot in der Nähe von Hamburg kauft und zu einem gemütlichen Heim ausbaut. Der Start in Norddeutschland ist nicht ohne Hindernisse.

Mein Leseeindruck:
Das Buch hat eigentlich eine traurige Geschichte: Aurelia, von einem auf den anderen Tag von ihrem Mann Nic verlassen, fühlt sich einsam und hofft immer noch, dass er zurückkommt.
Ein trauriges Thema also, aber nie wird die Handlung depressiv.
Aurelia kauft ein Hausboot und bricht alle Brücken hinter sich ab. Sie lernt hilfsbereite Menschen kennen, die ihr mir Rat und Tat zu Seite stehen.

Die sehr schönen Beschreibungen der Landschaft, zuerst München und dann die Vier- und Marschlande, lassen keine Langeweile aufkommen. Man kann sogar die einzelnen Schauplätze besuchen denn es gibt sie wirklich. Ich habe beim Lesen die Liebe der Autorin zu dieser norddeutschen Landschaft spüren können. Sehr authentisch.

Esoterik spielt ein große Rolle in diesem Roman. Aromatherapie, Geister und Auren passen zu Aurelias Typ nehmen aber für meinen Geschmack etwas zu viel Platz in der Geschichte ein.

Am Ende des Buches gibt es Rezepte rund um die Rose und wer Lust hat kann sich z.B. „Aurelias Seelentröster“ (heiße Milch mit Rosenzucker oder Rosenhonig) selber herstellen.
Ich liebe Rezepte, die zur Geschichte passen und werde einige ausprobieren. Dafür müssen meine Rosen aber erst blühen.

Fazit:
Es war für mich das erste Buch von Gabriella Engelmann und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte ist nachvollziehbar und auch das macht für mich ein gutes Buch aus.
Alle Protagonisten sind so lebendig und liebenswert beschrieben.

Der Roman bekommt von mir 5 von 5 Punkten.


Ich habe das Buch als "Satzfahne" auf der facebookseite der Autorin Gabriella Engelmann gewonnen.
Deshalb sieht mein "Buch" auch etwas ramponiert aus (ausgefranste Ecken). Ich weiß jetzt auch, dass Satzfahnen keine einzelnen Blätter sind sondern ein (fast) richtiges Buch.


Kommentare:

  1. Liebe Inge,
    eine leichte Lektüre für die warmen Tage.
    Hört sich gut an. Steht auf meiner Liste.
    Einen stressfreien Start ins Wochenende wünscht dir
    Irmi

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  2. Klingt sehr unterhaltsam ... da muss ich im Buchladen mal reinschmecken ... LG Ingrid

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  3. Hm, davon habe ich noch gar nix gehört. Und das wo ich in den Vierlanden wohne. Ist ja fast ein Heimatroman für mich. Ich werde mal schauen, ob ich den bekommen kann.
    Winkegrüße Lari

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