Montag, 30. Mai 2016

Tagebuch eines Ackers 6 - explodierendes Grün

Seit meinem letzten Post sind 25 Tage vergangen und so sieht der Acker heute aus:


Die Ackerbohnen blühen und Nachbars Bienen sowie unzählige Hummeln bringen das Feld zum Summen.


Zwischen den Bohnen wächst ein wenig Unkraut (oder auch Wildkraut - je nach Sicht).
Die Blüten habe sich gut entwickelt - der Bauer (mein Sohn) ist zufrieden.
Bis jetzt haben die Blattläuse die Bohnen noch nicht entdeckt.


Hier eine der vielen Hummeln, die Blütennektar sammelt und dabei die Blüten bestäubt.

Die Bohnen habe jetzt eine durchschnittliche Höhe von 100 cm und die Spurgassen (folgendes Bild) sind "zugewuchert"

Bild vom 6. April 2016


Bild von heute (30. Mai 2016).

Sonntag, 29. Mai 2016

Fliegengitterobstbeutel

Beim Einkaufen versuche ich Plastiktüten zu vermeiden.
Ich habe immer Stoffbeutel, selbstgenäht oder "Werbeträger", dabei. Aber beim Gemüse und Obst passiert es doch mal, dass ich die dünnen Plastikbeutel aus dem Laden nehme.

Jetzt ist auch damit Schluss - ich habe mir einen Obst- und Gemüsebeutel genäht.


30 x 32 cm groß und mit einer dünnen Kordel zum Zuziehen. Gewicht: 7 Gramm.

Mein erster Probebeutel und ich bin zufrieden - also werden noch weitere folgen.

Genäht habe ich den Beutel aus dem Rest eines Fliegengitters (Fliegengaze?), der als Verschnitt übrig geblieben ist. Einfach mit der Ovi zusammengenäht, oben einen Tunnel mit einem schmalen Zickzackstich zum Kordeleinziehen - fertig. Dauert keine 5 Minuten (wenn das Material bereit liegt).

Und meine "guten Vorsätze für 2016" habe ich  eingehalten weil ich keine Tasche sondern einen Beutel genäht habe..........

Verlinkt bei:

Material:
Rest eines Fliegengitters, Kordel, Nähgarn

Freitag, 27. Mai 2016

Rezension: Winterglück (Debbie Macomber)

 
 
 
ISBN: 978-3-7341-0249-3 
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten.
Originaltitel: The Inn at Rose Harbor. A Rose Harbor Novel (1)
Originalverlag: Random House, New York 2012




Verlagsinfo:
Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …

Mein Leseeindruck:
Jo Marie Rose war erst kurz verheiratet als ihr Mann in Afghanistan ums Leben kam. Sie versucht ein neues Leben zu beginnen und kauft ein Bed & Breakfast in Cedar Cove. Sie nennt das Haus "Rose Harbour Inn". Die beiden ersten Buchungen hat sie von den Vorbesitzern übernommen.
Die Geschichte von Jo Marie wird in Ich-Form erzählt.

Joshua Weaver kommt nach Cedar Cove zurück weil sein Stiefvater im Sterben liegt. Nur, dass Josh sich nie gut mit ihm verstanden hat.

Abby Kincaid ist zur Hochzeit ihres Bruders in ihren Geburtsort zurückgekehrt. Aber Abby kämpft mit ihrem Schuldgefühl weil bei einem Unfall ihre beste Freundin getötet wurde und Abby war die Fahrerin.

Jedes Kapitel erzählt von einem der drei Protagonisten, die sich im „Rose Harbour Inn“ begegnen. Eigentlich sind es drei Geschichten in einem Buch.

Die Beschreibung von Cedar Cove und dem Rose Harbour Inn sind so gut, dass ich mit gut hineinversetzten konnte. Ein flüssiger Schreibstil macht das Lesen zum Genuss.

Mein Fazit:
Ein wunderschönes Buch mit einem stimmigen Cover. Ich konnte mich gut in die drei Geschichten hineinversetzen. Drei traurige Lebensgeschichten, die eine gute Wendung nehmen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe.
 
 
 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Fußballkissen für draußen

Frau Locke hat zur Linkparty Fußballfieber eingeladen.

In meinem Stoffschrank hatte ich einen Rest Fußballfleece und der ist jetzt vernäht worden.

Hier flattern drei Fußballkissen im Wind.


Die Kissen haben einen Durchmesser von 31 cm.



Eine Schlaufe zum Festhalten/Tragen oder Aufhängen aus einem Rest Baumwollstoff.



Die Rückseiten aus Wachstuch.
Für den HSV-Fan eine nicht-grüne Rückseite (grau mit Punkten). 
Die beiden Mädels bekommen die gestreiften Rückseiten - mit grün drin, denn es gibt in unserer Familie auch Werder Bremen-Fans.
Ein Kissen hat eine Lage Frottee(handtuch), das zweite zwei Lagen Biberbetttuch und das dritte zwei Lagen Frottee(handtuch) als Isolierschicht.


Bei zwei der Kissen habe ich die Isolierschicht am Fußballfleece festgesteppt indem ich das Muster nachgenäht habe. Dadurch bekommen die beiden Kissen schon Volumen.
Alle drei Kissen sind knappkantig abgesteppt und dabei habe ich die Wendeöffnung mit geschlossen.
Allerdings sind meine Nähmaschine und ich beim Absteppen des mit zwei Lagen Frottee "isolierten" Kissens an unser Grenzen gestoßen. DAS mache ich nicht noch einmal!

Verlinkt bei:

Material:
Fußballfleece (Buttinette)
Wachstuchreste (Wachstuch-Bastelkiste)
Frotteehandtuchreste
Biberbetttuchreste
Baumwollstoff (Gras)
Nähgarn



Dienstag, 17. Mai 2016

Scheitholzhäuser

Auch wieder so ein UfO, dass in einer Kiste vor sich hinschlummerte - Scheitholzhäuser.

Meine Tochter hatte sich zwei Brennholzstücke aus unserem unendlichen Vorrat (eigener Wald) herausgesucht und ich wollte ihr schon letztes Jahr Scheitholzhäuser daraus basteln/pinseln.

Jetzt hatte sie Geburtstag und ich habe endlich die beiden Häuser vollendet.


Die Dächer hat mein Mann zugeschnitten und aufgenagelt.
 



Die Rinde bleibt dran und es ist gewollt, dass die Häuser schief und krumm sind.

Es ist gespaltenes Erlenholz und die Dächer sind aus einem alten Regalbrett.

Bemalt habe ich die Shabby-Häuser mit Acrylfarbe.

Verlinkt bei:

 Material:
Erlenholzscheite, Regalbrettreste, Acrylfarbe.

Montag, 16. Mai 2016

Rezension: Soul Food (Das Kochbuch für achtsamen Genuss)



Dr. Ilse-Maria Fahrnow, Jürgen Fahrnow
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 144 Seiten, 
ISBN: 978-3-424-15231-9 
 
 
„Das Kochbuch für achtsamen Genuss“ und genau das ist es – wobei der achtsame Genuss sich nicht nur auf das Kochen sondern auch auf das Essen bezieht. Wer schlingt nicht mal aus Zeitmangel das Essen hinunter und bekommt dann „Magendrücken“? Ich jedenfalls kenne das.

Dieses Buch ist nicht nur ein Rezeptbuch sondern auch ein Ratgeber für das achtsame Leben. Im ersten Teil (Körper, Seele und Geist) berichten die Autoren von sich und ihren Einstellungen zum Essen und Leben. Es ist der Ratgeberteil, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Ich versuche jetzt jeden Morgen mit einem Lächeln zu begrüßen (leider gelingt mir das nicht immer). „Sich selbst zuzulächeln als Schokoladenersatz“ wird es treffend im Kapitel „Achtsam in allen Dingen“ beschrieben.

Nach dem sehr schönen (Ratgeber)Teil kommen die Rezepte:
  • Frische und Energie
  • Momente der Freude
  • Feste feiern
  • Trost für die Seele
  • Wärme und Geborgenheit
Das Buch legt sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit, das heißt Produkte der Saison und aus der Region. Trotz allem wird nicht auf Exotisches verzichtet, z.B. Buchweizensamen, roter Camargue-Reis oder Galgantpulver.
Ausführliche Anleitungen machen das Nachkochen zum Genuss, der in dem ganzen Buch ja eine große Rolle spielt.

Ich habe eine Kichererbsenpfanne nach gekocht. Für mich das erste mal, dass ich Kichererbsen eingekauft und verarbeitet habe. Beim Schnippeln des Gemüses hatte ich immer jemanden zum Plaudern in der Küche und die fertige Pfanne hat Allen gut geschmeckt. Da wir alle keinen Staudensellerie mögen habe ich den einfach durch Paprika ersetzt.

Ein rundum gelungenes Buch für den achtsamen Genuss.
Ein Ratgeber, ein Kochbuch und ein Buch für die Augen. Sehr schönes Bilder, die einzelnen Seiten nicht reinweiß mit verschiedenfarbiger Schrift.
„Soul Food“ steht in meinem Küchenbuchregal und ich werde nicht nur wegen der Rezepte in dem Buch blättern.

Ich danke dem Irisiana Verlag / Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Sonntag, 15. Mai 2016

Buchrezension: Heiß geliebte Käsekuchen (Tanja Dostal)





ISBN: 978-3-8094-3320-0 
Gebundenes Buch, 96 Seiten.
Verlag: Bassermann / Verlagsgruppe Random House


Mein Leseeindruck:
Das Buch beginnt mit einer zweiseitigen Warenkunde und Tipps rund um Käsekuchen.
Die Rezepte sind unterteilt in: Klassiker und Lieblinge, Allerlei Variationen, Torten und Törtchen.
Zu jedem vorgestellte Rezept gibt es ein schönes Bild vom fertigen Kuchen/Torte.

Es ist wirklich für Jeden (wenn er den Käsekuchen mag) etwas dabei. Leckere Blechkuchen ebenso wie kleine Törtchen. Schnell gebackene Kuchen und solche mit etwas mehr Zeitaufwand.
Ein Kuchen den ich im Herbst backen werde ist der Kürbis-Käsekuchen.

Zu jedem Rezept gibt Zeitangaben (Zubereitung, Kühlzeit und Backzeit) und eine Liste der benötigten Bleche etc. Außerdem gibt die Autorin noch Tipps zu einzelnen Rezepte, z.B. welche Früchte man ersatzweise für den Kuchen nehmen kann oder das man Cacepops zum Abkühlen in eine Dose mit Zucker steckt.
Auch die Rezepte selber sind ausführlich beschrieben. So ist das Buch auch etwas für Anfänger.

Mein Lieblings-Käsekuchen ziert das Cover: eine Heidelbeer-Quarktorte.
Aber diese Torte werde ich erst backen wenn meine eigenen Heidelbeeren im Garten reif sind.

Mein Fazit:
Ein schönes Backbuch mit Rezepten für jeden (Käsekuchen)Geschmack.

Danke an den Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 13. Mai 2016

Sommershirt "Easy Peasy T"

Vor Kurzem gab es das Easy Peasy T ebook bei Makerist als kostenlosen Download.

Ich habe das Schnittmuster in Gr. 110 für eine meiner Enkeltöchter ausprobiert. 

Zum Glück habe ich das Kind mit Spargeltarzan-Figur gewählt, denn das Schnittmuster ist sehr körperbetont.


Der Schnitt hat nur zwei Teile, ist schnell genäht aber für meinen Geschmack zu schmal.

Das Blumen-Shirt darf zur Jahresparade der Muster 2016.

Verlinkt bei:

Schnitt:
Easy Peasy T von  stoffwechsel - Die Nähwerkstatt

Material:
Zwei Jerseys aus meinem Fundus, Nähgarn




Eine achteckige Decke für einen sechseckigen Kinderknast.

Meine Tochter hat für die Lütte den Kinderknast vom Boden geholt.
Was, ihr kennt keinen Kinderknast?
Ein Laufheck oder Laufgitter - das ist sicher bekannt, oder?

Jedenfalls war das Originalnestchen etwas muffig (trotz Maschinenwäsche) und ich habe einen Bettbezug, Volumenvlies und Fleece zur Hand genommen und mich ans Werk gemacht.





 Wie aus der eigentlich geplanten sechseckigen Decke eine achteckige wurde entzieht sich meiner Kenntnis.

Ne, mal im Ernst: es ist mir ein Rätsel wie und wann die beiden überzähligen Ecken dazukamen.

Und - so etwas konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen.

Es gab eine Konstruktionszeichnung wie aus einem Achteck ein Sechseck wird.
 Leider hatte ich die Decke schon (bis auf das Binding) fertig genäht. Jetzt musste ich also was dranflicken.

Mir ist immer noch ein Rätsel wo die zwei Ecken hergekommen sind.

Ich habe beim Aufbauen/Montieren des Laufhecks geholfen und das Originalnestchen liegt hier bei mir im Nähzimmer. 

Nun ja, heute ist aus dem Achteck ein Sechseck geworden und damit ich immer wieder daran erinnert werde habe ich für die Flickschusterei einen anderen Stoff genommen.


Auch auf der Rückseite habe ich einen anderen Fleecestoff für die Flickschusterei genommen.



Und da ich diese vermaledeite Decke (ich weiß nicht wie oft) auf dem Boden gelegt habe um nachzumessen hat sie gerade eine Maschinenwäsche verordnet bekommen.

So ist aus einer Frustnäherei doch noch was geworden. Deshalb darf die Kinderknastdecke zum Freutag.

Ist übrigens mein erstes Mai-Teil für die Jahresparade der Muster 2016  (Blumen)

Verlinkt bei:


Anleitung:
Ohne

Material:
Bettwäsche (geblümt), Volumenvlies, Fleece für die Rückseite, Nähgarn.


Sonntag, 8. Mai 2016

Rezension: Jules Welt - das Glück der handgemachten Dinge (MArina Boos)


ISBN: 978-3-426-51719-2
Taschenbuch, 336 Seiten
 
 





Klappentext:
Drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag ist die Weltenbummlerin Jule auf der Suche nach den drei Großbuchstaben des Lebens: HLL – Heimat, Liebe, Lebensaufgabe. Um das alles zu finden, zieht sie in das Heimatdorf ihrer Großmutter und übernimmt eine geschlossene Schankwirtschaft. Jule möchte daraus etwas ganz Besonderes machen: ein gemütliches Kreativ-Café. Hier sollen sich alle, die ihrer kreativen Seite mehr Raum geben möchten, treffen und austauschen können. Denn seit sie denken kann, bastelt und backt Jule für ihr Leben gern. Und so hängt sie kleine Anleitungen ins Fenster, Tipps, Rezepte und Ideen rund ums Handarbeiten, Basteln, Kochen und den Garten. Aber nicht alle Dorfbewohner sind von Jules Plänen begeistert …

Mein Leseeindruck: 
Die Geschichte um und von Jule hat mich von Anfang an gefangen genommen.
Nachdem Jule keinen Job in ihrem Beruf bekommt und ihre Freundinnen die WG verlassen, versucht sie einen Neustart in Müggebach. Sie kauft mit dem Lottogewinn ihrer Oma eine alte Schankwirtschaft, die Linde, und will daraus ein Kreativ-Café machen.
Aber die Müggebacher sind nicht alle davon angetan, dass eine „Fremde“ die Linde gekauft hat. Von Anfang an muss Jule mit Vorurteilen und Anfeindungen leben. Aber sie lernt auch schnell Menschen kennen, die ihr helfen und zu Freunden werden.
Sie schafft es mit Hilfe ihrer Freunde aus der alten Schankwirtschaft das Kreativ-Café „Lindenblüte“ zu machen.
 
Jule war mir gleich sympathisch und blieb es bis zum Ende des Buches. Das Leben auf dem Dorf ist mir bekannt (ich lebe selber in einem 400-Seelen-Dorf) und ich kann die Anlaufprobleme von Jule gut nachvollziehen.
Das Buch ist nicht nur einen lesenswerte Geschichte sonder bietet auch DIY-Anleiteungen. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine Doppelseite zum Notieren von eigenen Ideen. Sehr schon als Briefbogen mit Lindenblüten gestaltet. Am Ende des Buches gibt es DIY-Anleitungen zum Nachbasteln, -kochen, backen ….....
Überhaupt gefallen mir die Zeichnungen und Bilder im Buch sehr gut.

Mein Fazit:
Dies Buch ist nicht nur eine lesenswerter Roman sondern auch ein schön gestaltetes DIY-Anleitungsbuch.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Oktober 2016 erscheinen soll.
 
Ich danke der Verlagsgruppe Droemer Knaur für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Tagebuch eines Ackers 5 - sie wachsen!

Trotz einiger Frostnächte sind die Bohnen auf dem Acker gut gewachsen.


Durchschnittliche Höhe der Bohnenpflanzen 15 cm.

Die Pflanzen sind gesund und kräfig - genau wie sie sein sollen.




Rechts hinten zwischen den Bäumen steht ein alter "Viel-Zweckwagen", Baujahr 1968.



Er wurde füher als Miststreuer und für andere "Zwecke" verwendet. Jetzt steht er zwischen den Bäumen und wartet auf eine neue Verwendung. 
Oder ist das jetzt Kunst?

 

Gebaut wurde er von der Fahrzeugfabrik Seb. Unsinn. Die Firma gibt es immer noch - allerdings bauen sie heute Autoanhänger.





Mittwoch, 4. Mai 2016

Hörbuch-Rezension: Der Kuss des Raben (Antje Babendererde)



ISBN: 978-3-8337-3584-4
5 CDs, Gesamtspielzeit: 07:14:01
Interpret: Leonie Landa
Jumob Neue Medien & Verlag


 

Inhalt:
Mila, eine slowakische Roma, ist als Austauschschülerin im deutschen Moorburg bei einer Gastmutter untergebracht. Sie ist eine gute Schülerin und ihre beste Freundin Jassi steht ihr mit Rat und Tat zur Seite.
Mila hat sich in Tristan, einen Mitschüler verliebt. Aber Tristan scheint gegenüber Mila nicht ehrlich zu sein.
Dann taucht Lucas im Ort auf. Mila bekommt schnell mit, dass zwischen Tristan und Lucas eine alte Feindschaft herrscht. Außerdem fühlt sich Mila seltsamerweise auch zu Lucas hingezogen.
 
 
 
Meine Meinung:
Liebe, fremde Kultur und ein wenig Mythologie, das ist die Geschichte um Mila. Ein gehöriger Schuss Spannung ist mit dabei.
Hintergrundwissen über das Leben der Roma in der Slowakei kommt etwas zu kurz, aber die Geschichte soll ja unterhalten.
Die Handlung im fiktiven Moorstein beginnt etwas langatmig aber kommt dann schnell in Fahrt. Mila hat nicht nur mit der deutschen Sprache zu kämpfen sondern auch mit Vorurteilen (nachdem herauskommt, dass sie eine Roma ist).
Die Liebesgeschichte zwischen Mila und Tristan schwankt zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.
Die Protagonisten sind lebendig beschrieben und im Laufe der Geschichte schwankte ich zwischen Vertrauen und Misstrauen mit den einzelnen Personen.
Die gekonnt in die Handlung eingestreute Mythologie macht die Geschichte noch spannender.
Weniger gefallen hat mir, für ein Jugendbuch ab 14 Jahren (Verlagsangabe), die schon sehr ausgeprägten sexuellen Gedanken der Protagonisten.
Auch die Stimme der Sprecherin gefällt mir nicht. Es war im manchen Passagen etwas eintönig aber das ist, wie gesagt, meine persönliche Meinung.
 
Mein Fazit:
Der Kuss des Raben ist ein unterhaltsames Jugendbuch. Ich würde es aber nicht einer 14-Järigen zum Lesen, bzw. das Hörbuch zum Hören geben – eben wegen des erwähnten „Zuviel“ an Sexgedanken.


Ich danke Blogg dein Buch und dem Jumbo Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 1. Mai 2016

Rezension und Verlosung: Unter Verschluss (Cécile Franconie)


ISBN: 978-3-572-08132-5 
Gebundenes Buch, 64 Seiten
Originaltitel: Rangements à coudre




Verlagsinfo:
Hübsch aufgeräumt

Ordnunghalten kann so einfach sein. Sie brauchen nur die richtigen Aufbewahrungshilfen: Kleine Säckchen, Taschen, Hüllen und Beutel, und schon sind Bänder, Knöpfe, Fäden, Wolle, Nadeln und Scheren gut verstaut. Natürlich eignen sich die farbenfrohen selbst genähten Behältnisse auch für Gummibänder, Büroklammern und anderen Krimskrams, der dringend eine Unterkunft sucht.
 
 
 
Mein Leseeindruck:
Täschchen, Säckchen und Hüllen so verspricht es das Cover und es ist für Jede/n etwas dabei.
Die einzelnen Projekte sind jeweils mit einem ansprechedem Bild versehen.
Für Nähanfängerinnen sind die Projekte nicht ausführlich genug beschrieben (meine Meinung).
Die im Buch abgedruckten Vorlagen müssen oft vergrößert werden - auch das gefällt mir nicht so gut.
Wer Rüschen und Pomponborten mag kann in diesem Buch viele Projekte finden. Mein Geschmack ist es nicht aber dafür gibt es keine Minuspunkte von mir.
Nachgenäht habe ich einen Fisch der im Buch als praktische Halterung für Garnrollen vorgestellt wird. Dabei werden die Garnrollen auf die Schnur aufgefädelt.
 
Mein Fisch ist aus einem ausrangierten Hemd genäht und wird wahrscheinlich in der Spielzeugkiste der Enkelkinder landen (wenn die Lütten den Fisch sehen werden sie ihn unbedingt zum Spielen haben wollen). 



Mein Fazit:
Ein Buch, dass mir nicht so zugesagt hat aber bestimmt seine Liebhaberinnen findet.
Ich vergebe 3 von 5 Punkten.
 
Damit das Buch nicht bei mir versauert möchte ich es verlosen.
Auf meinem Blog Oma Inge leest geern Böker  könnt Ihr an der Verlosung teilnehmen. 

Jahresparade der Muster - der einfarbig-bunte April

Das "Muster" in der Jahresparade der Muster für April war uni.

Meine Wachstuch-Bastelkiste  ist immer noch gut gefüllt und ich habe für den April zwei einfarbige (uni) Stücke vernäht.

Bei uns wird so schnell nichts weggeworfen und bevor ein einseitig bedrucktes Stück Papier im Altpapier landet wird es zum Schmier-, Einkaufs- oder Notizzettel.

Bis jetzt lagen dieses Zettel, ich weiß nicht warum - es hat sich so eingebürgert, auf der Küchenfensterbank.
Mit dem Ergebnis, dass der Stapel öfter mal ins Rutschen kam.

Jetzt haben wir eine Zettelbox auf der Fensterbank.


Innen und außen aus Wachstuch.




Und kaum habe ich die Küche verlassen wird auch schon die "Arbeitsbrille" meines Sohnes drin geparkt.


Aus einem kleinen Rest Türkis (Wachstuch) habe ich einen Kreis geschnitten und mittig auf einen Untersetzer genäht. Das habe ich auf verschiedenen Blogs gesehen und wollte es mal ausprobieren.

Im April habe ich auch noch eine einfarbig rote "Sommerhose" für meine Enkeltochter genäht. 
Hier der Post dazu.



Jetzt werde ich mal gucken was die Anderen Schönes gezaubert haben.


Schnittmuster:
Wachsutensilo ohne Schnittmuster
Untersetzer ohne Schnittmuster

Material:
Wachstuch für das Utensilo, Baumwollstoffreste und Volumenvliesrest für den Untersetzer, rotes Poloshirt für die Sommerhose