Sonntag, 31. Juli 2016

Mädchen lieben Kleider

Mädchen und Kleider, das gehört einfach zusammen.
Auch meine Enkeltöchter sind da typische Mädchen und total begeistert wenn sie Kleider tragen dürfen.

Ich habe aus dem Buch Kinderkleider ein Kleid für eine meiner Enkeltöchter genäht. 
Die zweite hat auch schon "Bedarf" angemeldet.


Den Stoff hat die Mama ausgesucht und ich habe das (selbstgemachte) Schrägband und den Knopf dazugegeben.
 

Ein luftiges Sommerkleidchen in einer von mir "gebastelten" Zwischengröße 104/110.
Größe 98/104 hätte aber gereicht - so passt das Kleid vielleicht auch noch nächstes Jahr.
 

Das habe ich schon als Kind geliebt: sich drehen bis das Kleid / der Rock fliegt. 
Scheint bei Mädchen angeboren zu sein.





Jetzt hoffe ich, dass der Sommer noch mal durchstartet damit das Kleid ohne was drunter getragen werden kann.

Am Samstag ist es fertig geworden und darf deshalb zur Nähzeit am Wochenende bei Ingrid.

Schnittmuster:
Kleid Paula aus dem Buch Kinderkleider.

Material:
Popeline von Stenzo, Baumwollstoff für Schrägband, Knopf, Nähgarn

Samstag, 30. Juli 2016

Rezension: Kinderkleider nähen für Größe 86 bis 128




 ISBN: 978-3-572-08203-2

 Paperback, Klappenbroschur, 136 Seiten, 2 Schnittmusterbögen.



Mein Leseeindruck:
Ein Buch voller Kinderkleider, Puppenkleider, genähter Spielsachen und wunderschönen Bildern.
Aufgeteilt in folgende Kapitel: Spielhaus, Frisurenzauber, Srtrandfreuden, Puppenspiel, am Kisok, Waschtag, auf ins Theater, Reitturnier und Pyjamaparty im Nachthemd. Die Hauptrolle spielen immer die Mädchenkleider in verschiedenen Varianten und drumherum gibt es viel zu entdecken und zu nähen. Auch für die Mamas oder großen Schwestern ist ein Kleid (Gr. 36 bis 44) dabei.
Ich habe natürlich gleich eines der Kleider genäht und mich für "Paula" entschieden.



Beim Nähen hatte ich allerdings ein wenig Probleme. Der Rücksenschlitz sollte mit Schrägband eingefasst werden aber wie man das macht wird nicht im Buch beschrieben.
Daher meine ich, dass das Buch nicht für Anfänger/innen geeignet ist.

Mein Fazit:
Alleine schon wegen der wunderschönen Fotos ist das Buch ein Genuss.
Die einzelnen Kapitel machen nicht nur Lust aufs Kleidernähen sondern auch auf die vielen Kleinigkeiten.
Das richtige Buch für alle, die Kleider für kleine Mädchen nähen möchten.


Donnerstag, 28. Juli 2016

Rezension: Küchenglück mit Kürbis



ISBN: 978-3-572-08202-5
Gebundenes Buch, 64 Seiten


Verlagsinfo:
Köstliches Herbstegemüse
Aus Hokkaido, Butternuss und Muskatkürbis können Sie nicht nur leckere Suppen zaubern, sondern auch viele andere pikante Gerichte, die raffinierte Geschmackserlebnisse versprechen. Aber auch Süßes und saftige Kuchen-Rezepte vervollständigen die Koch-Ideen für das abwechslungsreiche Herbstgemüse.

Mein Leseeindruck:
Ein schön gestaltetes Cover, darum habe ich zu dem Buch gegriffen Ich muss zugeben, dass der abgebildete Butternut (Butternuss) zu meinen Lieblingskürbissen gehört.
Der Inhalt ist unterteilt in pikante und süße Kürbisgerichte. Jedes Rezept füllt mit einem  ansprechendem Bild eine Doppelseite. Zu einigen Rezepten gibt es noch hilfreiche/informative Tipps.
Wer gerne Kürbis mag findet in diesem Buch bestimmt das richtige Gericht. Ob es nun Kürbis-Pastinaken-Klopse, Coussous im Kürbis, gebackener Kürbis mit Apfel und Birne oder Kürbis-Walnuss-Kuchen ist.
Wenn meine Kürbisse im Garten reif sind werde ich das eine oder andere Rezept ausprobieren.
 
Mein Fazit:
Ein schön gestaltetes Kürbis-Kochbuch für die eigene Küche oder zum Verschenken. 
 
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
 
 
 

Apfelshirt

Nach dem letzten Fehlschlag mit einem "neuen" Schnittmuster habe ich meinen alten, zusammengewürfelten Shirtschnitt wieder rausgesucht.


Mein Apfelshirt.
 

Ärmel fast ein wenig zu lang (ändere ich fürs nächste Shirt wieder).
 

Hätte etwas länger sein können aber dafür habe ich nicht genug Jersey gekauft. 

Merke: Entweder mehr als 1 Meter Jersey kaufen oder mit der Länge zufrieden sein.

Entschuldigt die Qualität der Fotos - ich habe mich mit Selbstauslöser fotografiert.

Verlinkt bei:

Schnittmuster:
Vom original Schnittmuster ist eigentlich nur noch der Armausschnitt und die Ärmel übrig geblieben. Weite und Länge habe ich ebenso wie den Halsausschnitt abgeändert. Genäht in Gr. 40.

Material:
Jersey Eigenproduktion KDS Happy Apples von Königreich der Stoffe


Donnerstag, 21. Juli 2016

Im www wird Sie geholfen

Ich nähe ein Kleid für eine meiner Enkeltöchter und stand heute kurz davor alles in die Ecke zu feuern.......

Zuschneiden - kein Problem

Zitat Buch: "Am rückwärtigen Ausschnitt mittig einen ca. 8 cm langen Schlitz einschneiden und mit Schrägband versäubern (Anleitung Seite 91)"

Schlitz schneiden - kein Problem

Schrägband zuschneiden und bügeln - kein Problem

Seite 91 finden - kein Problem.............. Da wird erklärt wie man ein Schrägband schneidet, zusammennäht, bügelt  und gerade Kanten, bzw. Halsausschnitt damit einfasst - das kann ich ohne Anleitung.

Aber wie man den Rückenschlitz versäubert - steht nicht auf Seite 91 und nicht auf den folgenden Seiten.

Aber wofür hat man das Internet, da gibt es bestimmt eine Anleitung.

Was soll ich sagen, es gibt mehr als eine und gleich die erste gefundene gut bebilderte Anleitung hat bei mir nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. 

Wo ist der Trenner? 

Alles wieder auf Anfang.

Nächste Anleitung und die war die Richtige.

Hier mein Ergebnis:


Naht ist ein wenig schief aber zumindest ist der Schlitz eingefasst, ich bin zufrieden und habe heute keine Lust mehr weiterzunähen.

Anleitung für Schlitz mit Schrägband einfassen von Iva/Nadel und Falzbein

Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension: Sommersterne (Debbie Macomber)



Verlag: Blanvalet / Verlagsgruppe Random House
 ISBN: 978-3-7341-0190-8
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten.

 
Inhalt:
Jo Marie begrüßt in ihrem B&B neue Gäste: Maggie und Roy, ein Paar das ihrem Eheleben neuen Schwung verleihen möchte und Ellie, die den Mann treffen will den sie bisher nur aus dem Internet kennt.

Mein Leseeindruck:
Der dritte Teil der „Rose Harbour Inn“ Serie.
Mark, ein Allround-Handwerker hat für Jo Marie den Rosengarten angelegt und jetzt will er ihr den gewünschten Pavillon bauen. Die Freundschaft zwischen Jo Marie und Mark schwankt zwischen „Katz und Hund“ und inniger Zuwendung. Ob daraus eine Liebesbeziehung wird?
Die ersten Sommergäste im B&B „Rose Harbour Inn“ sind Maggie und Roy. Maggie hofft ihrer kriselnden Ehe neuen Schwung zu verleihen. Sie wollen ein Wochenende ohne Kinder verbringen um wieder zueinanderzufinden. Aber das von Maggie geplante romantische Wochenende nimmt einen dramatischen Verlauf..........
Ellie ist angereist um Tom, den Mann den sie bisher nur übers Internet kennt, persönlich zu treffen. Ihre Mutter ist mit diesem Treffen gar nicht einverstanden und versucht immer wieder ihre Tochter „vor einem großen Fehler“ zu bewahren. Ellie und Tom sind sich auf Anhieb sympathisch. Tom hat eine Überraschung für Ellie, die deren Leben verändern wird.
Die Geschichte von Jo Marie ist in Ich-Form erzählt, die beiden anderen Handlungsstränge in dritter Person. Das hat mir besonders gefallen.
Jo Marie fühlt sich für ihre Gäste verantwortlich und möchte ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen aber das Schicksal will es anders.
Sie versucht auch mehr aus Marks Leben zu erfahren. Aber der ist wie eine Auster und gibt nichts von sich preis. Entwickelt sich da eine Liebesbeziehung oder nicht. Mal dachte ich, die beiden kommen zusammen und dann sind sie wieder wie „Hund und Katz“.

Die Autorin versteht ihre Leserinnen (ich vermute mal, dass es fast nur Frauen sind) mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen. Man fiebert mit und die Schilderungen sind so bildlich, dass man alles wie einen Film erlebt.

Das Ende des Buches birgt eine Überraschung – es gibt nicht für alle drei Geschichten ein Happy End. Was wird mit Jo Marie und Mark? Da bin ich gespannt auf den vierten Teil.

Mein Fazit:
Schon das Cover macht Lust auf das Buch.
Auch wer die ersten beiden Teile (Winterglück und Frühlingsnächte) nicht gelesen hat kommt ohne Probleme in die Geschichte hinein.
Der Schreibstil ist flüssig und ich hätte das Buch am liebsten in einem Zuge durchgelesen.
Ich freue mich schon auf den vierten Teil „Herbstleuchten“, auch um zu erfahren wie es mit Jo Marie und Mark weitergeht.

Von mir bekommt "Sommersterne" 5 von 5 Sterne.

 




Montag, 18. Juli 2016

Zur Entspannung einen Wonky Star genäht

Nachdem mein am Wochenende genähtes Shirt mir nicht so ganz gefällt habe ich heute zur Entspannung den nächsten Wonky Star genäht.


Wonky Star Nummer 5
Passend zur Erntezeit einen Stern aus Kornähren. 
Aus dem Hintergrundstoff hatte ich mir vor Jahren, eher Jahrzehnten, einen Rock zugeschnitten - bin dann aber "rausgewachsen" bevor ich ihn fertig genäht habe. 
Heute trage ich gar keine Röcke mehr.


Wonky Star Nummer 4
Schon länger fertig. Der Hintergrundstoff war ein Himmel von einem Stubenwagen aus den 70ern. Schon fast wieder "modern".

So erzählt jeder Wonky Star seine Geschichte.

Verlinkt bei:

Material:
Baumwollstoffe, Nähgarn

Sonntag, 17. Juli 2016

Nicht ganz zufrieden.......

Ich habe ein neues (gut abgelagertes) Shirtschnittmuster ausprobiert und bin nicht ganz zufrieden.



Die Ärmel stauchen und das liegt am Schnitt. Die Armkugel ist sehr hoch und das gefällt mir gar nicht. Auftrennen bei Jersey - ohne mich!


Habe ich mir eben ein neues Gartenshirt genäht.

Aber auch ein missglücktes Gartenshirt darf zur Linkparty von Ingrid: Nähzeit am Wochenende

Schnittmuster:
multisnit, Mix & Match Serie 3.22

Material:
Jersey, Nähgarn.



Freitag, 15. Juli 2016

Kleines Monsterkissen für kleine Finger

Die große Schwester will ihr Monsterkissen nicht hergeben und deshalb musste die Oma (ich) eines für die kleine Schwester nähen.

Die Lütte fummelt liebend gerne an Waschzetteln herum und jetzt kann sie an ihrem eigenen Minimonsterkissen herumfingern.


Wie man sieht wird jedes Teil ausgiebig untersucht.


Die bunten "Haare" haben es der Lütten besonders angetan.


Das Monsterkissen schreit auch nicht wenn man an den Haaren zieht - im Gegensatz zu langhaarigen Menschen.

Auf einen Reißverschluss habe ich verzichtet, so ist das Kissen komplett "weich".


Die Augen sind aus einem Stück Bettwäsche heraugeschnitten und appliziert.


Auf der Rückseite hat das "Monster" ein Ringelschwänzchen.

Größe: 22x22 cm

Kind zufrieden, Schwester zufrieden, Mama gefällts und ich freue mich darüber.

Verlinkt bei: 
Freutag

Anleitung:
Änderungen: Schnitt verkleinert

Material:
Baumwollstoffe, Bastelwatte für die Füllung, Nähgarn

Samstag, 9. Juli 2016

Wonky Star Nummer 3 und Minbuchtasche Nummer 3

Ich reduziere meine Stoffreste - obwohl meine Restekisten dadurch nicht wirklich leerer werden, komisch!

Der dritte "Wonky Star" ist heute fertig geworden und der Himbeerstoff ist in die Kleine-Reste-Kiste umgezogen. Da dürfen nur die Stoffe hin, die sonst im Mülleimer landen würden.


Der beige Stoff war mal ein Lampemschirm - anfang der 80er-Jahre.


Eine der Minibuch-Taschen hat schon eine neue Besitzerin gefunden und ich habe gleich eine neue Tasche genäht.
Das Buch "Ferkelchen" ist übrigens von 1987 und damit noch nicht das Älteste in unserer Bücherkiste. Ich mag diese kleinen Bücher und bin froh, dass es sie immer noch zu kaufen gibt.


Der Froschkönigstoff ist jetzt auch bis auf ganz kleine Reste verbraucht.
Der gestreifte Innenstoff war ein Küchenhandtuch vom Ei.mann.

Verlinkt bei:

Schnittmuster/Anleitung:
Nalevs Welt - Pixibuch-Hülle (mit Änderungen)
Wonky Star ohne Anleitung

Material:
Baumwollstoffe, Küchentuch, KAM Snap, Nähgarn

Freitag, 8. Juli 2016

Rezension: Ein Baby und zwei Opas (Angela Ochel)





 Aufbau-Verlag
Taschenbuch, 304 Seiten
ISBN:  978-3-7466-3230-8


Inhalt:
Baby Finn (gerade mal 1 Jahr alt geworden) muss zu seinem Opa. Seine Eltern müssen zu einem Auslandseinsatz und können Finn nicht mitnehmen. Nur kennt Finn seinen Opa gar nicht, genau wie sein Opa Wilhelm nicht wußte, dass er einen Enkel hat. Entsprechend turbulent gestaltet sich der neue Lebensabschnitt für Finn.
Dann taucht sein zweiter Opa Gunnar mit einem Traktor bei Opa Wilhelm in Berlin auf. Gunnar hat einen Bio-Bauernhof und möchte jetzt, dass sein Enkel bei ihm wohnt.
Eine Geschichte, aus Sicht von Finn erzählt, die amüsant und auch lehrreich ist.

Mein Leseeindruck:
Eine Geschichte aus Sicht eines Kleinkindes, denn eigentlich ist Finn kein Baby mehr - sehr lustig und gut geschrieben.
Urplötzlich hat Finn einen Opa, muss erst mal erkunden was das eigentlich heißt. Sehr schnell hat er den preussisch korrekten Opa Wilhelm um den Finger gewickelt. Auch wenn Wilhlem sich zuerst geweigert hat seinen Enkel aufzunehmen.
Sei zweiter Opa, Finn wusste gar nicht das er zwei Opas hat, taucht eines Morgens mit dem Traktor bei Wilhem auf und fordert seinen Enkel heraus. Die beiden Opas verstehen sich so gar nicht. Opa Wilhelm, der immer einen Schlips trägt und der Bio-Bauer Gunnar mit seinem Strohhut passen so gar nicht zusammen. Die beiden Haushälterinnen verstehen es für den Enkel Finn das Zusammenleben einigermaßen friedlich zu gestalten.
Endlich haben die beiden Opas sich zusammengerauft und da tauchen Finns Eltern wieder auf.........

Ein kleines Manko hat das Buch, ausgerechnet das Cover welches mich sofort angesprochen hat, ist nicht "richtig". Opa Wilhem hat eine Glatze und trägt immer Krawatte und Opa Gunnar ist kein Alt-Hippie sondern ein Bio-Bauer. Er spielt keine Gitarre sondern fährt Traktor und macht andere tolle Sachen. Ein Strohhut ist sein stetiger Begleiter.
Aber das ist wohl künstlerische Freiheit. Die Geschichte macht diesen kleinen "Ausrutscher" allemal wett.

Mein Fazit:
Ein Buch für alle, die gerne beim Lesen schmuzeln möchten und sich manchmal (wie auch ich als Oma) ertappt fühlen möchten. Wenn man mal das Leben aus Sicht eines Einjährigen sieht ist das lehrreich.
Das Buch bekommt von mir (trotz des Covers) 5 von 5 Punkten.
 



Donnerstag, 7. Juli 2016

Wonky Star Nummer 2

Wir haben draußen, bzw. mit dem Handy keinen Empfang und so muss ab und zu jemand Telefondienst machen. 
Heute nachmittag hat es, wie so oft, mich erwischt. Also habe ich mir die Zeit mit dem nächsten "Wonky Star" vertrieben.


Dieses mal habe ich auch auf den Musterverlauf geachtet - nicht das die Vögel mit dem Bauch nach oben fliegen (müssen). 
Von dem rotgepunktetem Stoff sind jetzt nur noch kleine Schnipsel übrig und selbst die hebe ich auf. Ich möchte irgendwann mal Stoffkarten nähen und dafür sind solche Schnipsel bestimmt zu gebrauchen.

Kleidchen für meine Enkelin, genäht 2012.

Sabberkragen, genäht 2012.

Inzwischen ist mein Telefondienst beendet und ich kann nach draußen gehen und die Sonne genießen.

Dienstag, 5. Juli 2016

Wonky Star Nummer 1

Schon länger freue ich mich über die schönen Häuser von Valomea und seit kurzem auch die bunte Vogelschar von Jutta/Faulengraben

Ich habe mir für meine Reste ein anderes "Muster" ausgesucht und hier ist der 
Wonky Star Nummer 1.


Gleich mit einem Missgeschick: oben und unter läuft im mittleren Teil das Muster "falsch" - habe ich erst beim Bügeln gemerkt.
Obwohl ich jetzt schon weiß, dass mir dieser Fehler jedes mal wieder ins Auge fällt bleibt es wie es ist. 

Neue Kleidung für Otto-Marie

Mein älteste Enkelin hat eine Little Baby Born mit der sie aber nicht mehr spielt (ist schon 7 und da hat "frau" andere Interessen). Beim Aufräumen ist die Puppe dann bei uns in der Stube gelandet und die 4-Jährige hat sie für sich entdeckt. 

Die Puppe hat nie einen Namen bekommen, hieß einfach "Baby Born" und deshalb nenne ich sie jetzt Otto-Marie.

Ich wollte schon lange mal Puppenkleider nähen und hatte mich schon damit abgefunden Barbie-Kleider zu nähen. Aber da Otto-Marie das Interesses von Enkelin Nummer Zwei geweckt hat konnte ich etwas größere Klamotten nähen.

Meine Kleine-Jerseyreste-Kiste ist gut gefüllt, fast schon überfüllt.


Zwei Reste weninger - Shirt und Leggings passen richtig gut.


Otto-Marie mag meinen Leseknochen - da lässt sich prima drauf herumturnen.


Beim Hochklettern sieht man die Druckknöpfe auf der Rückseite des Shirts.


Die Druckknöpfe sind sehr, sehr alt - stammen aus dem Nähkorb meiner Schwiegermutter. Lassen sich aber prima öffnen und schließen.


Die Leggings mit Gummiband im Bund.


Ein Kleid hat Otto-Marie auch genäht bekommen - zusammengestückelt aus fünf Teilen.
Der Bund war mal der Kragen eines Rollkragenshirts (ich hebe fast alles auf)


Die Träger habe ich aus der Webkante des Stoffes geschnitten und auf dem Bund festgesteppt.

Bin schon neugierig was die (neue) Puppenmutter zu den Klamotten sagt.

Mit dem Kleidchen ist jetzt auch der letzte Rest des Seersuckerstoffes vernäht.

Vier Modelle aus einem als Reststück gekauften Seersucker
Verlinkt bei:
creadienstag # 235

Schnittmuster/Freebook:
Mini-Freebook Puppenkleidchen  von Florentine (LiebEling)
Kleidchen ohne Anleitung.

Material:
Jerseyrest, Baumwollstoff (Sersucker), alter Rollkragen(bund), Druckknöpfe, Nähgarn




Montag, 4. Juli 2016

Sommerbluse für die Enkeltochter

Auch für meine zweitälteste Enkelin habe ich aus dem Seersucker eine Sommerbluse genäht.


Heute war Anprobe - ich musste den Halsausschnitt noch einmal einfassen da das Loch zu klein, bzw. der Kopf zu dick war. Der Schnitt ist eigentlich für Jersey.
Ich habe den Ausschnitt vorne leicht vergrößert und dann mit einem Schrägstreifen eingefasst. 


Jetzt ist fast der ganze Stoff vernäht - ein kleiner Rest ist noch übrig.

Verlinkt bei:

Schnittmuster:
Schnitt Nr. 610 aus der burda Kids (E 033 vom 29. Februar 2012), genäht in Gr. 116

Material:
Baumwollstoff (Seersucker), Nähgarn

Samstag, 2. Juli 2016

Minibuchtasche, die Zweite

Draußen regnet es wieder - so was nennt sich Sommer........

Also habe ich meine zweite Minibuchtasche (mit einigen Änderungen) genäht.





Der Außenstoff ist ein Rest von einem Ikea-Dekostoff. Die beiden anderen Baumwollstoffe sind auch aus der Restekiste.

Änderungen zur ersten Minibuchtasche: 0,5 cm höher, die Träger 0,25 cm schmaler und bei der Lasche habe ich den KAM Snap nicht ganz am Ende eingestanzt sondern ein Stückchen zum Anfassen und Ziehen überstehen lassen.
In diese Tasche gehen mindestens 8 Minibücher (auf jeder Seite 4) rein.


Verlinkt bei:
Nähzeit am Wochenende

Kostenlose Anleitung (mit Änderungen):
Nalevs Welt - Pixibuch-Hülle

Material:
Dekostoffrest, Baumwollstoffe, KAM Snap, Nähgarn.

Rezension: Frülingsnächte (Debbie Macomber)

 
Taschenbuch, 416 Seiten
ISBN: 978-3-7341-0191-5 


 
Jo Marie Rose betreibt in Cedar Cove ein Bed&Breakfast, das Rose Harbor Inn.
Nach dem Tod ihres Mannes Paul in Afghanistan hat sie einen Neuanfang mit dem B&B gemacht und möchte als Erinnerung an Paul einen Rosengarten anlegen. Mark, ein Mann der viele Fähigkeiten hat, hilft ihr dabei. Dabei kommen sich die Beiden näher aber jeder hat seine eigenen Sorgen und so bleibt es (vorerst?) bei einer Freundschaft.
Das „Rose Harbor Inn“ ist ausgebucht und zwei der Gäste spielen in diesem Buch eine besondere Rolle: Annie und Mary.
Annie hat für den 50. Hochzeitstag ihrer Großeltern eine Feier in Cedar Cove geplant. Kurz davor hat sie sich von ihrem Verlobten getrennt und leidet unter dessen Verfolgung.
Mary ist an Brustkrebs erkrankt und ist an den Ort ihrer Kinderzeit zurückgekommen um die Liebe ihres Lebens noch einmal wiederzusehen.

Mein Leseeindruck:
Der zweiter Teil der Rose Harbor Inn-Serie ist, genau wie der erste Teil, in drei Erzählstränge aufgeteilt. Das Rose Harbor Inn ist der Ort an dem sich die drei Frauen begegnen.
Jo Marie trauert noch immer um ihren Mann Paul. Sie hat die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass ihr Mann doch noch am Leben ist denn seine Leiche ist noch nicht gefunden worden. Die Geschichte von Jo Marie wird in Ich-Form erzählt und so bekommt man einen direkteren Zugang.
Annie hat mit ihrem Ex-Verlobten Probleme. Der will einfach nicht einsehen, dass Annie die Verlobung gelöst hat. Im Rose Harbor Inn begegnet sie Oliver wieder, der sie als jungen Mädchen sehr enttäuscht hat. Gibt es für Oliver und Annie ein Happy End? (Ich werde es an dieser Stelle nicht verraten).
Mary, eine Frau die für ihre Karriere gelebt hat und vom Brustkrebs brutal aus der Bahn geworfen wurde, ist nach Cedar Cove gekommen um die Liebe ihres Lebens noch einmal zu sehen. Auch in dieser Geschichte gibt es überraschende Wendungen und auch hier verrate ich nicht mehr.

Sehr gut gefällt mir das Cover: eine Frühlingsblumenschale von einem Fenster. Dazu Muscheln und Schnecken für den Bezug zum Meer. Ein stimmiges Bild zum Buch.

Mein Fazit:
Ein leicht und flüssig zu lesender Roman, der das Leben in einer Kleinstadt beschreibt. Die mir schon liebgewordenen Figuren aus dem ersten Teil Marie Jo, ihr Hund Rover und Mark, sind auch hier die Hauptprotagonisten für die Geschichten rund um das Rose Harbor Inn. Da das Buch aus drei Handlungssträngen, die sich immer wieder verweben, besteht wird es nie langweilig.
 
Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.
 
Ich danke der Verlagsruppe RANDOM HOUSE und dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.