Montag, 29. August 2016

Rezension: Marmeladen & mehr (Kay-Henner Menge)

 
 
 
 
 
 
Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
ISBN: 978-3-8094-3597-6
 
 


Mein Leseeindruck:
Ich koche selber gerne Marmeladen und bin daher immer auf der Suche nach neuen Varianten und Ideen. In diesem Buch bin ich fündig geworden. Die Rezepte sind von einem Mann zu Papier gebracht worden. Eigentlich eher ungewöhnlich, aber Kay-Henner Menge ist Diplom-Oecotrophologe und arbeitet als "kochender Redakteur und Foodstylist".
Schon beim ersten Durchblättern habe ich für mich Neues entdeckt: Curds. Das sind Brotaufstriche die Butter enthalten.
Der Inhalt des Buches: Einführung, Konfitüren & Marmeladen, Gelees & Curds, pikant Eingekochtes, Rezepte mit Eingekochtem. Auf einer Doppelseite geht es um Gläser & Flaschen beschriften & verpacken. Sehr ansprechende Bilder runden die Rezepte ab. Nicht zu viel drumherum sondern die Gläser mit Marmeladen & mehr sind die Hauptdarsteller.
Es gibt klassische Rezepte wie Erdbeerkonfitüre und  Pfirsich-Maracuja-Konfitüre. Schon etwas exotischer (für mich) sind Bayrisches Weißbiergelee und Teegelee mit Kumquats.
Das Kapitel "Rezepte mit Eingekochtem" bietet Muffins, Salate (Dressing mit Sirup) und eine gekühlte Aprikosen-Buttermilch-Suppe.



Mein Fazit:
Schon das Durchblättern des Buches macht Spaß und Lust auf eigene Marmeladen & mehr.







Ich danke der Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 28. August 2016

Ersatz für meine alte Klammerschürze

Bis heute hat meine alte Klammerschürze ihren Dienst getan.


Jetzt hat sie ausgedient.
Es ist Zeit für was Neues.


Ein Klammerbeutel im Streifenlook (alte Ikea-Dekostoffe).
50 cm lang und 35 cm breit. Die Breite angepasst an meinen kleinsten Kleiderbügel (etwas größer als ein Kinderkleiderbügel).


Das runde Eingriffloch groß genug auch für Männerhände.

Hier hängt der Klammerbeutel griffbereit auf dem Weg nach draußen zur Wäscheleine.

Zur Jahresparade der Muster darf mein Klammerbeutel wegen der Streifen und zur Nähzeit am Wochenende weil er heute, am Sonntagmorgen, fertig geworden ist.
Ich habe nämlich das Loch für den Kleiderbügelhaken so klein gemacht, dass ich Außen- und Innenstoff mit der Hand zusammennähen musste. 

Freebook:
Wäscheklammerbeutel von Marinella

Material:
Dekostoffe, Nähgarn, Kleiderbügel.




Freitag, 26. August 2016

Tagesbuch eines Ackers 8 - Ernte

Gestern sind die Bohnen geerntet worden, ein Freutag.


Ich musste mich beeilen damit ich überhaupt Fotos von dem Erntevorgang machen konnte. Innerhalb einer viertel Stunde war alles erledigt. 


So sah der Acker vorher aus - nicht sehr schön, eher vertrocknet. Wir mussten so lange warten damit die Bohnen sich auch aus den Schoten "dreschen" lassen.



Oben die Bohnenpflanze mit den Schoten und unten die Bohnen.





Diese Bilder zeigen wie der Mähdrescher durch die Bohnen "rauscht". Der Fahrer hat mehr Zeit fürs Wenden als fürs Mähen selber gebraucht.


Die Stoppel auf dem abgeerntetem Acker.





 

Die Bohnen auf dem Kipper (Wagen) in unserer Trocknung. 
Zu nasses Getreide oder Bohnen werden mit einem Gasgebläse (also heißer trockener Luft) getrocknet. Auf den Kipper sind Trocknungsböden angebracht und über die Schornsteine wird die heiße Luft hineingeblasen. 


Oben die grünen Bohnen (22.6.), die man durchaus hätte essen können und unten die harten braunen Bohnen (25.8.), reif zum Einlagern.


Der abgeerntete Acker.

Mir hat das Tagebuch Spaßt gemacht und ich werde es weiterführen. Schon bald wird dieses Ackerstück bearbeitet und für die nächste Ernte eingesät.

Montag, 22. August 2016

Rezension: Ich knittere nicht, ich lache nur






Taschenbuch, 192 Seiten, erschienen: 20.06.2016
ISBN: 978-3-442-48457-7
Verlag: Goldmann


Inhalt:
Oma Else ist eigentlich keine richtige Oma denn sie hat weder Kinder noch Enkelkinder. Aber sie ist fast 82 Jahre alt und da ist sie eben eine Oma. In Rudolf hat sie nach dem Tod ihres Mannes eine neue Liebe gefunden. Zusammen mit ihm lebt sie in einem kleinen Häuschen am Meer.
Plötzlich verhält sich Rudolf seltsam. Ist eine ander Frau im Spiel? Oma Else macht sich auf die Verfolgung und erlebt dabei ein Abenteuer nach dem anderen.

Mein Leseeindruck:
Schon das Cover lässt ahnen, dass Oma Else keine typische Oma ist, die hinter dem Ofen sitzt und strickt. Im Gegenteil, sie lässt es so richtig krachen.
Die Geschichte ist in ich-Form erzählt und man hat das Gefühl von Else direkt angesprochen zu werden. Über Elses Abenteuer will ich hier nicht zu viel verraten. Nur so viel, es geht turbulent zu.
"Ich knittere nicht, ich lache nur" ist das dritte Buch in der Oma-Else-Reihe.


Mein Fazit:
Kurweiliges Lesevergnügen. Das richtige Buch für den Urlaub und zum Entspannen.

Sonntag, 21. August 2016

Sonntägliche Rettungstat

Beim Nähen der Geodreick-Hülle hat mich (mal wieder) die "höhere Mathematik" überfordert.
Die Nahtzugabe habe ich mit eingerechnet aber nicht die Naht, die das Quadrat zum Dreieck werden lässt.
 Lange Rede kurzer Sinn: das Quadrat war zu klein.........

Heute morgen konnte ich das traurig neben der Nähmaschine liegende Quadrat nicht länger mit Mißachtung strafen. 
Was kann es dafür, dass ich zu dumm zum Rechnen bin!

Jetzt ist es der zwölfunddreißigste Untersetzer in unserem Haus.


14 x 14 cm groß und ein wenig verzogen.
Die kleinen Bildchen habe ich mit einem Stich "gequiltet". Das ist eigentlich kein richtiges quilten aber ich weiß nicht wie ich es sonst nennen soll.

Meine kleine Sonntagnäherei darf zu Ingrid zur Nähzeit am Wochenende. 

Material:
Baumwollstoffe, Volumenvlies, Nähgarn

Mittwoch, 17. August 2016

Gestreifte Sommerhose

Die von mir genähte Turnhose für den Kindergarten hat nicht lange gehalten. War ein sehr dünner Jersey, der schon nach dem Zusammennähen mit der Overlock die ersten "Löcher" hatte.

Zum neuen Kindergartenjahr gibt es deshalb eine neue Turnhose.


Den Ringeljersey habe ich als Reststück gekauft und schön öfter vernäht. Hier entstehen beim Nähen keine Löcher.

Meine Enkelin hat sich ein Pferd als "hier-ist-vorne-Apli" ausgesucht.

Es ist wieder eine Sommerhose von klimperklein in Gr. 100/116. Ohne Bündchen und mit einem Gummiband im Bund. 
Superschnell genäht - sind nur zwei Schnittteile. 
Passt, wackelt und hat Luft - meine Enkelin ist zufrieden und hat die Hose gar nicht mehr ausgezogen. Das gefällt einer nähenden Oma sehr.

Die Streifen-Hose darf am Monatsende zur Jahresparade der Muster

Material:
Jersey, Applikation (Buttinette), Gummiband, Nähgarn.

Dienstag, 16. August 2016

Angeknabberte Geodreiecke

Schon meine Kinder hatten entweder angeknabberte Geodreiecke (Ecken abgebrochen) oder sie waren gleich ganz verschwunden. Ich weiß nicht mehr wie viele Geodreiecke ich für 3 Kinder besorgt habe.

Jetzt brauchte mein ältester Enkel das erste Geodreieck für die Schule und mein Sohn kam auf die Idee: "Näh doch eine Tasche damit die Ecken nicht mehr abbrechen und man es schneller im Rucksack finden kann". In die Schlamperlmappen passt es ja nicht rein und so fand ich die Idee gar nicht so schlecht.

Im www habe ich ein Freebook gefunden und nachgenäht.
Den Stoff für außen hat sich mein Enkel selber ausgesucht.


Eines der dann doch wieder aufgetauchten Geodreiecke meiner Kinder (ist jetzt meins und bleibt auch meins!) liegt hier auf der Hülle.


Auf einer der kurzen Seiten wird die Hülle mit einem KAM Snap geschlossen.


Ach was würde ich nur ohne das Internet machen - von alleine bin ich damals, bei meinen Kindern, nicht auf die Idee gekommen.
   Verlinkt bei:

 Freebook:

Material:
Baumwollstoffe, Vlieseline H640, KAM Snap, Nähgarn 

Montag, 15. August 2016

Rezension: Die Gräber der Vergessenen (Thriller)


Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48388-4
Taschenbuch 480 Seiten, erschienen: 21.12.2015



Inhalt:
Der vierte Teil der Serie um Inspector Tony McLean.
Eigentlich sind es zwei Fälle die Inspector McLean mit seinem Team bearbeiten soll. Wobei der Tod des Politikers Andrew Weatherly, der zuvor seine Frau und seine beiden Töchtern tötet, nach Selbstmord aussieht.
Der zweite Fall des am ganzen Körper frisch tätowierten Todesopfers wirft noch größere Fragen auf. Wer ist der Tote und was hat es mit den Tätowierungen auf sich.


Mein Leseeindruck: 
Ein Thriller der seinen Namen verdient. Düster ist nicht nur die Landschaft in Schottland im Winter sondern auch die Mord, bzw. Selbstmordfälle.
Ich habe die ersten drei Bücher der Serie nicht gelesen und habe des öfteren "den Faden verloren" weil auf die Vergangenheit, bzw. ältere Fälle des Inspectors Bezug genommen wurde. Also für mich ein Buch, dass man erst nach der Lektüre der ersten drei Teile lesen sollte.
Überhaupt hatte ich mit dem sprunghaftem Schreibstil meine Schwierigkeiten. Nach der Hälfte des Buches hatte ich mich eingelesen und es war so spannend, dass ich nicht aufhören konnte und wollte. Allerdings die Lösung war dann sehr unwirklich.




Mein Fazit: 
Man sollte die ersten drei Teile (die ich nicht kenne) lesen um alles zu verstehen. Kein seichter Thriller sondern eher harte Kost. Dazu der Winter in Schottland - etwas für hartgesottene Thrillerfans. Der Thriller hat mir ab Mitte des Buches und nachdem ich mich in den Stil eingelesen hatte, gefallen aber das Ende (?).



Samstag, 13. August 2016

Aussteurschrank-Utensilo

Zur Silberhochzeit von Schwager und Schwägerin gibt es etwas Genähtes aus dem Aussteuerschrank meiner Schwiegermutter.




Außen: Bettwäsche.
Innen: Handtuch


Größe: 15x15x15 cm (mit nicht umgeschlagenem Rand)


Damit das Utensilo einen guten Stand hat habe ich Vlieseline H640 auf den Außenstoff aufgebügelt.

Verlinkt bei:

Material:
Bettwäsche, Handtuch, Vlieseline H640, Nähgarn.

Freitag, 12. August 2016

Wieso sieht man nichts?

Meine kleine-Stoffreste-Kiste scheint ein Füllhorn zu sein. 
Ich nehme Stofffitzelchen raus und es wird und wird nicht weniger.
Kann mir das jemand erklären?

Heute ist ein Schwung Untersetzer (Mugrugs) fertig geworden.



Die "Randgestaltung" dauert bei mir immer etwas länger - die Ecken gehören nicht zu meinen Lieblingsarbeiten. 
Meine Versuche schöne Briefecken zu nähen sind bisher nicht von Erfolg gekrönt. 
Hier habe ich es (wieder mal) bei dem Untersetzer mit dem gelben Rand versucht. Ergebnis: drei  einigermaßen schöne Ecken, eine Wurschtelecke und totaler Kuddelmuddel beim Zusammennähen des Randschreifens.



Die Untersetzer sind verschieden groß - wie es gerade so passte.
Das "Crazy Heart" habe ich nach einer uralten Paper Piecing (Nähen auf Papier) Vorlage genäht.

Morgen nehme ich die Untersetzer, anstatt Blumen, zu einem Sommerfest mit.

Als Mittelschicht habe ich bei allen Untersetzern Frotteereste genommen. Einige haben eine Jeansrückseite. 
Und nicht nur Stoffreste habe ich vernäht sondern auch Garnreste aufgebraucht. Da konnte ich wenigstens einen Erfolg sehen, die leeren Garnrollen - aber die Stoffkiste weigert sich leerer zu werden. 
Seltsam, seltsam.

Da ich mich (eigentlich) freue, dass meine Restekiste ein Füllhorn ist dürfen die Untersetzter zum Freutag und zur Stoffreste Linkparty.

Material:
Baumwollstoffe, Frottee(handtücher), Jeanshosenreste, Nähgarn.

Dienstag, 9. August 2016

Rezension: Meine bunten Tiere (Kunst-Malbuch Franz Marc)


Autorin: Doris Kutschbach
Paperback, Rückstich, 32 Seiten, 28,0 x 24,0 cm
Verlag: Prestel
ISBN: 978-3-7913-3464-6 


Laut Verlagsangaben ein Kunst-Malbuch für Kinder ab  6 Jahre. Es gibt eine Reihe von Kunstmalbüchern und ich habe mich für Franz Marc entschieden weil ich seine Bilder mag. Ich finde, dass es durchaus "erwachsenentauglich" ist.
Die Originalbilder von Franz Marc kann man sich am Ende des Buches angucken - muss man aber nicht denn eigene Phantasie ist gefragt. Mal ist, wie z. B. auf dem Tietelbild, ein Teil farbig gestaltet und es muss nur noch das Tier ausgemalt werden. Mal sind nur die Tiere vorgezeichnet und man kann den Hintergrund auch noch selber malen.
Das Buch hat mit einer Größe von 28x24 cm genau das richtige Maß für kleine Kinder und auch für mich als Oma.
Jedes Bild lädt mit einem Satz zum Malen ein: "Hier sitzt Russi und blickt in die Ferne. Was mag er dort sehen?" oder "Das blaue Pferd steht so alleine da. Male das Bild weiter!"

Mein Fazit:
Ein Kunstmalbuch nicht nur für Kinder. Ich habe meiner Phantasie freien Lauf gelassen und die Bilder mit Buntstift aus- bzw. weitergemalt. Ein Malbuch zum Entspannen.
Und wem die roten Pferde nicht gefallen der kann sie sich anders malen.



Sonntag, 7. August 2016

Kleine Mitbringsel aus Stoffresten

Meine kleine-Stoffreste-Kiste wird einfach nicht leerer auch wenn ich immer wieder kleine Stücke daraus vernähe.

Heute sind zwei Tassenuntersetzter, oder Mugrugs, fertig geworden. 


Und ich habe die ersten Streifen im August für die Jahresparade der Muster ver- bzw. genäht. 

Beim rechten Untersetzer sind die Streifen etwas schief - ich behaupte einfach: das soll so sein!

Ein altes Frotteehandtuch ist als Vliesersatz eingenäht worden. Gefällt mir besser als Volumenvlies und lässt sich prima in der Waschmaschine waschen.

Gerade noch rechtzeitig für die Nähzeit am Wochenende fertig geworden.

Material:
Stoffreste (Bettwäsche, zerschnittene Bluse, Moltontuch für die Rückseite), Frotteehandtuch, Nähgarn.


Montag, 1. August 2016

Paisley selbstgemacht

Jahresparade der Muster bei Maika und Janet

Juli = Paisley? 

Habe ich nicht im Sortiment. 

Eigentlich wollte ich deshalb pausieren aber das wäre schade gewesen - ich bin von Anfang an dabei und habe nie "gefehlt".

Dann hat sich doch noch ein Paisley-Stoff gefunden. Den habe ich mal gewonnen und mir eine Schnabelina HipBag daraus genäht. Nur fehlte mir jetzt die Idee was ich daraus nähen könnte.

Gestern hatte ich einen Geistesblitz: wenn ich kein Paisley-Muster habe nähe ich mir eines!


Eine Schablone geschnitten, ein Stück Jeans aus der Jeanshosen-Kiste, Stoff dahinter und um die Schablone herumnähen.


Jeans innerhalb der Naht herausschneiden: fertig ist ein "Paisley", oder?

Noch ein Paisley draufgenäht, ein bißchen "malen mit der Nähmaschin" (habe ich zum ersten mal probiert). Noch ein Knopf als Auge.


Ein Vogel auf einem Utensilo.
Ich habe oben noch einen helleren Streifen Jeans drangenäht und mit einem Rest Webband bedtüdelt.



Auf der anderen Seite ist auch ein Vogel der sogar unbeabsichtigt ein Auge bekommen hat. Das Muster gab es so her.

Leider habe ich nicht bedacht, dass die Beine der Vögel zu weit nach unten reichen und nicht mehr richtig zu sehen sind wenn das Utensilo steht.



Der umgekrempelte Rand ist etwas wulstig weil ich den Innenstoff mit einem Bodenvlies verstärkt habe. Das mache ich so nicht wieder.


Der Rand nur bis zum Webband umgekrempelt.

Das Utensilo ist (nicht umgekrempelt) 17 cm hoch, 15 cm breit und 16 cm tief.

Verlinkt bei:
Mein Mount Denim ist minimal geschrumpft. 

Material:
Jeanshosenreste, Baumwollstoffe, Bodenvlies, Nähgarn.