Freitag, 30. September 2016

Ein klitzekleiner Beitrag zu einem Buch

Dieses Buch lese ich gerade:


Zu diesem Buch habe ich einen klitzekleinen Beitrag geleistet.
Die Autorin Rebecca Michéle hat bei facebook nach einem Namen für eine Protagonistin gesucht und dann meine Vorschlag angenommen.


Ich habe richtig Herzklopfen bekommen als ich den Post las, dass "mein" Name in dem neuen Buch Einzug hält.

Ich bin Jahrgang 1957 und damals bekam man die Vornamen der Paten zu dem eigenen Taufnamen dazu. Bei mir waren es meine beiden Omas und die hießen Sophie und Minna. Sophie wurde damals nicht mit der Betonung auf dem Ende des Namens ausgesprochen sondern auf dem nicht vorhandem doppeltem f - eben wie Soffi. Ich mochte den Namen nicht und Minna war auch nicht viel besser.
Inszwischen gefallen mir die beiden Namen - so ändern sich die Zeiten!

Leider gehört Sohie van Dalem in dem Buch zu den Mordofern in einer Seniorenresidenz.

Über das Buch schreibe ich einen extra Post mit meinem Leseeindruck (mir gefällt es bis jetzt sehr gut).

Ich freue mich, dass mein Namensvorschlag in diesem Buch Einzug gehalten hat und deshalb darf dieser Post zum Freutag.


Dienstag, 27. September 2016

"Schrottstoff" Tausch 2016

Künstlerkind lädt zum "Schrottstoff" Tausch 2016 ein.



Damit werden bei mir offene Türen eingerannt. Ich bewerbe mich um einen von 30 Plätzen denn in meinem Stoffschrank schlummert nicht nur ein Schrottstoff.
Aber für diesen Tausch habe ich einen speziellen Stoff im Auge - mehr verrate ich hier nicht.

Hier, in meinem Stoffschrank, schlummert der "Schrottstoff"

 Damit die Tauschpartnerin nicht das Gruseln bekommt soll eine Kleinigkeit als Überraschung mit ins Paket - lässt sich machen.
 Außerdem darf man ja aus allen "Schrotstoffen" wählen. 
Nur die Letzte beißen die Hunde - die muss nehmen was übrig bleibt.

Was für die eine ein Schrottstoff ist kann für die andere das Schnäppchen sein. 

Wer also auch Lust hat seinen Schrottstoff zu tauschen kann sich hier verlinken.


Sonntag, 25. September 2016

Genähtes für einen Kindergarten-Basar

Was näht man für einen Kindergarten-Basar? Es soll nicht zu aufwändig sein, darf nicht zu "teuer" verkauft werden und soll aus meiner Restekiste sein.

Mein erstes Testteil: ein Herz-Mugrug


Entspricht allen Voraussetzungen.

Das Material ist (bis auf das Nähgarn) aus meinen Restekisten. Anstatt Volumenvlies habe ich ein Stück Fleecedecke genommen und diese durch einen Zierstich mit der oberen "schönen" Seite verbunden.

Der gepunktete Stoff passt zum September bei der Jahresparade der Muster und zu weil der Mugrug heute fertig geworden ist darf er zur  

Freebook:

Mittwoch, 21. September 2016

Rezension: Sommer in St. Ives



Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten
ISBN: 978-3-7645-0546-2
 Erschienen: 24.05.2016 
Verlag: Blanvalet 
 
 
Inhalt:
Auf Wunsch der Großmutter kommt Lola mit ihren Eltern, ihrem Bruder und ihrer Schwester für den Sommer nach St. Ives. Ein Jahr nach dem Tod des Großvaters kommt die Familie diesem Wunsch mehr oder weniger begeistert nach und ist dann um so überraschter über den wirklichen Grund des Sommers in St. Ives.
 
Mein Leseeindruck:
Ich bin immer noch total begeistert von diesem Buch! Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr aus der Hand gelegt.
Es ist eine Familiengeschichte, die alles bietet: Neue und alte Liebe, Streitereien untereinander, neue Bekanntschaften, eine herrliche Umgebung und eine fesselnde Geschichte.
Das Buch ist aufgeteilt in die Gegenwart, die als Ich-Geschichte von Lola erzählt wird und die Vergangenheit von Elvira, der Großmutter. In diesem Sommer in St. Ives treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander und das geht nicht ohne Reibereien ab.
Die Protagonisten sind zum „Anfassen“, eine Familie aus so verschiedenen Charakteren und dann die Einheimische, die auch ihren Anteil an der lebendigen Geschichte haben.
Es ist keine heile-Welt-Familie die hier die Hauptrolle spielt. Eigentlich glaubt man, dass sie jeden Moment auseinanderbricht. Aber keine Angst, es gibt ein Happy End.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, rutscht dabei aber nicht ins Seichte ab. Ich konnte mich nicht nur in Lola, sondern auch in die anderen Protagonisten hineinversetzen.
 
Mein Fazit:
Eine Familiengeschichte die mich begeistert hat. Ein Buch nicht nur für den Sommer(urlaub) sondern für das ganze Jahr. Sehr gefallen hat mir die Schriftgröße, sie machte das Lesevergnügen perfekt.
 
 
 

 Ich bedanke mich beim Verlag für das kostenlose Rezensionexemplar. Bei der Rezension handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde.

Dienstag, 20. September 2016

Eine Windeltasche und ein Schuppiger Porling (?)

Aus dem Buch "Schön aufbewahrt & selbst genäht" von Debbie Shore habe ich eine Windeltasche nachgenäht.


Zum Fotografieren durfte meine Windeltasche in den Apfelbaum.

Eigentlich soll, laut Anleitung, eine Holzstange oben in die Tasche geklebt werden. Ich bin aber kein Freund von Kleber in Stoffsachen und habe die Stange einfach weggelassen. Darum hängt die Tasche oben durch. Auch stimmten die Maßangaben im Buch nicht genau - vielleicht wegen der Umrechnung von englischem in deutsches Maß? Ich musste jedenfalls die Ecken "nachbesser" damit das mit Stoff bezogene Pappstück unten auch richtig hineinpasst. Jetzt bin ich zufrieden aber für das Buch gab es deshalb einen Stern Abzug.

Die Windeltasche wird für die jüngste Enkelinb gebraucht. Das arme Kind liegt bei uns zum Wickeln auf der Gefriertruhe (natürlich auf einer Wickelunterlage), da sollen wenigstens die Windeln hübsch verpackt sein.


Beim Fotografieren bin ich an unseren großen Pilzen vorbeigekommen. Sie wachsen auf dem Stubben von einem Walnussbaum und sind wirklich groß.


Wenn ich als Pilz-Unkundige den richtigen Pilz im Internet gefunden habe ist es ein Schuppiger Porling. Aber dafür übernehme ich keine Garantie uns lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Rezension: Schön aufbewahrt & selbst genäht (Debbie Shore)




Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten
 Erschienen: 29.08.2016
 ISBN: 978-3-8094-3501-3 
 
Schon beim ersten Durchblättern habe ich Lust aufs Nähen bekommen. 
Das Buch ist aufgeteilt in Einleitung, Nützliche Materialien und Werkzeuge, Grundlegende Techniken, Nützliche Stiche und ein Register.
 
Am Anfang jedes Projektes ist eine Liste mit den benötigten Materialien und das Nähen wird durch erklärende Bilder erleichtert. 

Ich habe mir als erstes eine Windeltasche genäht. Hier hat sich ein Fehler eingeschlichen - wohl bedingt durch die Umrechnung der Maße (englisch - deutsch). Ich musste etwas nachbessern aber jetzt "sitzt" alles. Dafür gibt es von mir einen Punkt Abzug weil die Maßangaben beim Nähen, gerade für Anfänger/innen, wichtig sind.
 
Wer auf der Suche nach neuen Nähideen ist findet in diesem Buch bestimmt etwas. Thermotragetasche zum Transport von Heißem (Auflauf, Suppe etc), Ringkörbchen mit einem Stickrahmen als Formgeber, eine Hängematte für Kuscheltiere und vieles andere mehr.
 
Ein Nähbuch das meinen Geschmack trifft, schöne Bilder bietet und Lust aufs Nähen macht.



Freitag, 16. September 2016

Untersetzer auf die Schnelle

Mein Enkel brauchte "auf die Schnelle" ein kleines Extra um nicht nur einen nackten Euroschein zum Geburtstag zu verschenken.

Ich habe mich also an die Nähmaschine gesetzt und in Nullkommanix einen Fußballuntersetzer genäht.

Oben Fußballmotive, mitte Frotteehandtuchrest, unten gelb - mit einem Zierstich drüber, einen Kreis ausgeschnitten und mit einem Schrägband eingefasst.




Durchmesser 14 cm.

Manchmal muss man sich nur auf seine Fähigkeiten besinnen und hat auf die Schnelle etwas Kleines gezaubert. Ab damit zum Freutag und zur Nähzeit am Wochenende.

Sonntag, 11. September 2016

Nummer 11 bis Nummer 13

Bis zum Freitag habe ich weitere drei Wonky Stars genäht.


Mein Dachziegel-Stern ist wirklich sehr "wonky". Nachdem ich ihn immer wieder angeguckt habe gefällt er mir doch und ich lasse ihn so. Hat schon fast etwas von einer Sternschnuppe (mit viele Fantasie allerdings).
 

Dieser Stern im Stern ist auch nicht gerade ein Schönheit aber genau das will ich ja.
 

Der Hintergrundstoff war ein Kinderzimmervorhang - Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre.

Zur Nähzeit am Wochenende dürfen meine Sterne zwei am Freitag fertig geworden sind.

Freitag, 9. September 2016

Rezension: Bühlerhöhe (Brigitte Glaser)




ISBN: 978-3-471-35126-0
Erschienen: 12.08.2016
Gebunden mit Schutzumschlag, 448 Seiten.
Verlag List
 
Inhalt:
Drei Frauenschicksale rund um das Hotel Bühlerhöhe im Schwarzwald. Die Hausdame Sophie Reisacher, die nach Höherem strebt und nach einem Ehemann Ausschau hält, der ihr das erwünschte Leben bieten kann. Rosa Silberstein, eine Jüdin die mit einem Geheimauftrag in den Schwarzwald geschickt wurde. Und Agnes Rheinschmitt, die im benachbarten Hotel Hundseck arbeitet.
Rund um den Besuch des Bundeskanzlers Adenauer im Hotel Bühlerhöhe und eines zu vereitelnden Anschlags auf ihn wird die Geschichte der drei Frauen erzählt.



Mein Leseeindruck:
Ein Roman, der das Schicksal der Frauen in den Vordergrund stellt.
Rosa Silberstein lebt in einem Kibbuz in Israel und wird als Begleitung eines Agenten in den Schwarzwald in das Hotel Bühlerhöhe geschickt um Bundeskanzler Adenauer zu beschützen. Sie ist die ersten Tagen auf sich allein gestellt, weil der als ihr Ehemann auftretender Agent nicht auftaucht.
Sophie Reisacher arbeitet als Hausdame im Hotel Bühlerhöhe und strebt nach einem besseren Leben. Sie sieht die einzige Chance dafür in einer guten Heirat und ist daher auf der Suche nach einem Ehemann. Rosa ist für sie nicht nur eine geheimnisvolle Frau sondern auch eine Rivalin. Entsprechend eisig ist ihr Umgang mit Rosa.
Agnes Rheinschmitt arbeitet gerne mit Zahlen und ist glücklich wenn sie Büroarbeiten erledigen kann.
Die männlichen Protagonisten in diesem Buch bleiben sehr blass. Auch die Adenauer erscheint fast wie eine Randfigur.
Die ersten Zweidrittel des Buches haben mir sehr gut gefallen. Rosas und Sophies Geschichte wird in Rückblenden erzählt und man erfährt auch stückchenweise etwas über Agnes. Leider habe ich bei den vielen Rückblenden manches mal den Überblick verloren. Ein Personenverzeichnis wäre hilfreich gewesen.
Das letzte Drittel des Buches hatte einige Längen, die das Lesen schon fast etwas anstrengend machten. Es ist kein Buch, dass man mal eben so zwischendurch lesen kann.
Für mich war der Dialekt etwas gewöhnungsbedürftig. Ich musste doch manchen mal zwei mal lesen um den Sinn zu erfassen (hauptsächlich wenn es um Agnes geht).
Die Geschichte der jungen Bundesrepublik und des Staates Israel wird immer wieder eingewoben was mir gefallen hat.

Mein Fazit:
Bühlerhöhe ist kein Agentenroman, eher ein Frauenroman und liest sich nicht so nebenbei. Für Leser, die mehr von der Zeit Anfang der 50er Jahre erfahren möchten ist das Buch genau das Richtige.



Donnerstag, 8. September 2016

Tagebuch eines Ackers 2.1 - Was aus den Bohnen wird und auf ein Neues

Beim letzten Post kam die Frage, was wir mit den Bohnen machen.

Die Bohnen werden an unsere Mastschweine verfüttert. 
Um etwas unabhängiger vom Sojaschrot als Eiweißlieferant zu werden baut mein Sohn seit zwei Jahre Ackerbohnen an. 
Die Bohnen werden in der Endmast ab 90 kg Lebendgewicht der Schweine eingesetzt. Die Tagesration kann bis zu 3 kg betragen (je nach Größe und Hunger des Schweines).

Mein Sohn hat ein "Schaubild" für das Futter zusammengestellt:


1000 g Futtermischung wie sie unsere Mastschweine (mit Wasser zur Futtersuppe angerührt) fressen.
In diesen 1000 g sind 406 g Weizen, 194 g Wintergerste, 97 g Ackerbohnen, 68 g Sojaextraktionsschort (kurz Sojaschrot), 205 g Triticale und 30 g Mineralkalk.
Bis auf Sojaschrot und Mineralkalk ist alles auf unserem Acker gewachsen.


Die Hammermühle mit der Getreide und Bohnen zu Mehl verarbeitet werden.

Einige Bohnenreste auf dem Sieb. 

Für eine einheitliche Mischung sorgt anschließend ein Mischer. 


Der Acker ist heute gegrubbert worden.


Dadurch wird das Unkraut und  die aufgelaufenen (wachsenden) Bohnen, die der Mähdrescher hat fallen lassen, am Weiterwachsen gehindern.


Das Fass vorne am Trecker ist ein Gewicht (Gegengewicht zum Grubber). Ansonsten würde der Trecker vorne anfangen zu schweben.


Montag, 5. September 2016

Für mich besondere Wonky Stars

Gestern und heute hatte ich Lust Sterne zu nähen.

Sterne stehen für Schutz und Begleitung (hier gefunden) und das gefällt mir. 
Ich habe dabei an einen bestimmten Menschen gedacht. Dadurch haben diese vier Wonky Stars auch für mich eine (zusätzliche) besondere Bedeutung.


Aus meiner Weihnachtsstoffkiste habe ich diesen schönen Sternenstoff gezogen.
 

Hobelspäne, Stücke aus einer Kinderbettwäsche mit Pumuckl, in einem Seerosenteich.
 

Wieder eine uralte Bettwäsche für den Stern, der hier Streifen hat. Auch der schönste Stern ist nicht lupenrein.
 

Ein Gummibärchenstern - süße Gummibärchen sind manchmal besser als bittere Medizin.

Diese besonderen Sterne dürfen zur Linkparty Montagsfreuden.
 


Samstag, 3. September 2016

Zum Entspannen: Wonky Star Nummer 6

Bei den Wonky Stars dauert das Aussuchen der (nur 2) Stoffe am längsten. Das Nähen selber ist für mich Entspannung pur. 
Also gut geeignet zum Frustnähen - das mache ich des öfteren. Da ist nicht das Nähen der Frust sondern dient zum Frustabbau. 
Klappt fast immer.

Die heutige Nummer 6 war kein Frustnähen sondern aus Spaß an der Freud. Ich habe auch nur einmal den Nahttrenner bemühen müssen. Hatte bei einer Sternenzacke nicht das richtige Augenmaß.


In der Mitte scheint mein Bügelbrettbezug durch - habe ich beim Fotografieren gar nicht gemerkt.

Mit diesem Stern habe ich auch meine ersten Punkte für die Jahresparade der Muster (September) vernäht.
Neu entdeckt habe ich die Linkparty I LOVE DOTS bei Starky.

Zur Nähzeit am Wochenende darf mein Entspannungs-Stern auch.