Donnerstag, 8. September 2016

Tagebuch eines Ackers 2.1 - Was aus den Bohnen wird und auf ein Neues

Beim letzten Post kam die Frage, was wir mit den Bohnen machen.

Die Bohnen werden an unsere Mastschweine verfüttert. 
Um etwas unabhängiger vom Sojaschrot als Eiweißlieferant zu werden baut mein Sohn seit zwei Jahre Ackerbohnen an. 
Die Bohnen werden in der Endmast ab 90 kg Lebendgewicht der Schweine eingesetzt. Die Tagesration kann bis zu 3 kg betragen (je nach Größe und Hunger des Schweines).

Mein Sohn hat ein "Schaubild" für das Futter zusammengestellt:


1000 g Futtermischung wie sie unsere Mastschweine (mit Wasser zur Futtersuppe angerührt) fressen.
In diesen 1000 g sind 406 g Weizen, 194 g Wintergerste, 97 g Ackerbohnen, 68 g Sojaextraktionsschort (kurz Sojaschrot), 205 g Triticale und 30 g Mineralkalk.
Bis auf Sojaschrot und Mineralkalk ist alles auf unserem Acker gewachsen.


Die Hammermühle mit der Getreide und Bohnen zu Mehl verarbeitet werden.

Einige Bohnenreste auf dem Sieb. 

Für eine einheitliche Mischung sorgt anschließend ein Mischer. 


Der Acker ist heute gegrubbert worden.


Dadurch wird das Unkraut und  die aufgelaufenen (wachsenden) Bohnen, die der Mähdrescher hat fallen lassen, am Weiterwachsen gehindern.


Das Fass vorne am Trecker ist ein Gewicht (Gegengewicht zum Grubber). Ansonsten würde der Trecker vorne anfangen zu schweben.


1 Kommentar:

  1. Deine Feldgeschichte hat mir sehr gefallen in diesem Jahr - auch meine Schüler hab ich immer wieder gucken lassen, danke dafür! LG Ingrid und den Schweinen guten Appetit!

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