Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension: Die vier letzten Tage des Paddy Buckley (Jeremy Massey)


 
Paperback, Klappenbroschur, 272 Seiten
ISBN: 978-3-570-58555-9 
 Verlag: carl's books 
 Erschienen: 19.09.2016 
 



Inhalt:
Der Bestatter Paddy Buckley liebt seinen Beruf. Bei einer attraktiven Witwe kommt es während der Besprechung der Beerdigung des Mannes zum Sex. Beim Höhepunkt stirbt die Frau und auf dem Heimweg ist Paddy so unkonzentriert, dass er einen Fußgänger überfährt. Da der Mann sofort tot ist flüchtet Paddy vom Unfallort auch weil er weiß, dass er den Brüder eines Gansterbosses auf dem Gewissen hat. Zu allem Überfluss muss Paddy die Beerdigungen ausrichten. Und es kommt wie es kommen muss - der Gansterboss ist ihm auf den Fersen.



Mein Leseeindruck:
Eigentlich sagt der Titel "die vier letzten Tage des Paddy Buckley" schon alles und das Buch beginnt auch mit Ende von Paddy Buckley. Eigentlich ein sympathischer Mann - schon sein Vater war Bestatter und für ihn gab es keinen anderen Berufswunsch. Dann stirbt seine hochschwangere Frau und das wirft ihn aus der Bahn. Trost findet er bei der Witwe eines Verstorbenen für die er die Beerdigung ihres Mannes plant. Und dann, mitten beim Sex, stirbt die Frau - wie makaber ist das denn!
Nächste Leiche: der Bruder eines Gansterbosses der ihm auf dem Heimweg vors Auto läuft und sofort tot ist. Aus Angst vor der Rache des Gansters flüchtet Paddy vom Unfallort und Flucht bestimmt seine letzten Tage.
Aber vorher muss er noch die Doppelbeerdigung, an der er nicht ganz unschuldig ist, mit der Tochter der Verstorbenen besprechen. Die junge Frau ist ihm sofort sympathisch und ............
Ich will hier nicht zu viel von der Handlung verraten denn das Buch muss man einfach gelesen haben! Es ist nicht nur eine spannende Gangstergeschichte sondern auch eine Liebesgeschichte. Die Protagonisten sind normale Menschen aber etwas irisch schräg, wie die ganze Handlung.
Wenn das irischer Humor ist möchte ich mehr davon.
Das Coverbild in schwarz/weiß mit einem Sarg passt perfekt zur Handlung.




Fazit:
Ein Roman, der nicht nur alleine wegen des irischen Humors lesenswert ist. Es ist auch eine spannende Geschichte mit viel Herz.





Ich bedanke mich beim Verlag für das kostenlose Rezensionexemplar. 
Bei der Rezension handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde.

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