Dienstag, 8. November 2016

Rezension: Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen (Krimi)





 
 
Taschenbuch, 384 Seiten.
 ISBN: 978-3-7341-0349-0 
Erschienen: 17.10.2016 


"Fragen beantworten" heißt die Agentur von Samuel Hoenig und er bekommt es hier mit einer außergewöhnlichen Frage zu tun: " Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?"
Daraus entwickelt sich ein Krimi der lustig, interessant und sehr originell ist.
Samuel Hoenig hat das Asperger Syndrom und dadurch eine etwas andere Herangehensweise bei der ihm gestellten Frage nach dem Kopf von Mrs Masters-Powell. Die Figur des Samuel war mir auf Anhieb sympathisch und das ist bis zum Ende des Buches so geblieben. Gerade durch seine teilweise seltsame (für uns, die wir kein Asperger Syndrom haben) Art entstehen lustige Situationen. Er nimmt z.B. Sprichwörter wörtlich - ihn will jemand auf den Arm nehmen....... Da springt bei mir das Kopfkino an und ich sehe Sprichwörter (im Augenblick) mit ganz anderen Augen.

Der Kopf von Mrs. Masters-Powell ist aus einem Institut, welches Tote einfriert und lagert, verschwunden. Viel mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten.

Eine weitere Protagonistin ist die nur für einen Tag angestellte Assistentin Janet Washburn. Sie versteht Samuel da sie schon mit Asperger Syndrom-Kindern gearbeitet hat. Sie vermittelt öfter zwischen Samuel und anderen Personen. Eine sympathische junge Frau mit eigenen Problemen.

Der Schreibstil liegt mir, flüssig zu lesen und nie langweilig. Ich musste mich nur in die Gedankengänge von Samuel hineindenken aber der Autor versteht es, dies durch kleine Hilfen zu erleichtern.

Fazit:

Ein Krimi, der nicht nur durch einen guten Fall unterhält sondern auch lustig, informativ und bis zir letzten Seite spannend ist.



 
 
 
Ich bedanke mich beim Verlag für das kostenlose Rezensionexemplar. 
Bei der Rezension handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

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