Samstag, 31. Dezember 2016

Wie war das noch mit den Vorsätzen?

Anfang dieses Jahres habe ich meine Vorsätze für dies Jahr gepostet:

1. UFOs aufarbeiten - davon liegen so einige herum

2. Was für mich zum Anziehen nähen - das ist 2015 etwas kurz gekommen.
Gibt aber auch immer so viele Ablenkungen und tolle Anleitungen ......

3. Keine Taschen mehr nähen - ich habe mehr als genug.

Jetzt ist das Jahr 2016 fast zu Ende und meine Vorsätze "alter Kaffee von gestern".

Habe ich UfOs aufgearbeitet?

Keine UfOs aber zumindest eines:



 Habe ich für mich etwas zum Anziehen genäht?

Nicht so viel wie ich eigentlich vorhatte, aber immerhin:









Habe ich für mich keine Taschen genäht?

Tja, das ist ein Vorsatz den ich nicht gehalten habe:




Für 2017 wird es keine neuen Vorsätze geben.........

Einen guten Rutsch wünsche ich allen Leser/innen.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Rezension: Ein Diktator zum Dessert




Paperback, Klappenbroschur, 336 Seiten
 ISBN: 978-3-570-58538-2 
 Erschienen: 16.03.2015 


Rose wurde als Armenierin geboren und hat als einzige ihrer Familie den Genozid überlebt. Jetzt ist sie 105 Jahre alt, eine nach wie vor leidenschaftliche Köchin und schreibt ihre Memoiren.

Mein Leseeindruck:
Die Lebensgeschichte der Rose mit vielen schrecklichen Erlebnissen passt für mich so gar nicht zu dem schon fast flapsigem Schreibstil.
Rose, die als einzige ihrer Familie den armenischen Genozid überlebt, hat kein leichtes Leben. Sie wird schon als junges Mädchen sexuell missbraucht. Im Laufe der Geschichte wird aus dem bemitleidenswertem Kind eine junge Frau die durch Sex versucht ihr Leben zu meistern. Gerade diese vielen Sexgeschichten störten mich im Laufe der Geschichte immer mehr. Aber es ist durchaus keine Erotik die hier geschildert wird, sondern das tägliche Leben einer liebestolle Frau.
Es ist eine Handlung ohne Tiefe und mit oberflächlichen Protagonisten. Die Freude am Lesen ist mir immer mehr abhanden gekommen, leider.
Was mir gefallen hat ist die Einbindung der Geschichte eines Jahrhunderts, bzw. die der Diktatoren, die Rose's Leben kreuzen. Die Jahreszahlen am Anfang der Kapiteln hat mir das sehr geholfen mich zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu orientieren.
Der flüssige Schreibstil und die angenehme Schriftgröße haben mir ebenso gefallen.
Das Cover war für mich der Grund zu diesem Buch zu greifen.
Leider kommt das Thema Kochen etwas zu kurz.

Mein Fazit:
Leider nicht mein Lesegeschmack – ich hatte aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet.



Sonntag, 25. Dezember 2016

Unterm Tannebaum

Diesen Post veröffentliche ich erst nach Weihnachten weil die Beschenkte hier mitliest.

Ich habe für den Kindergartenbasar die Teebeutel-Täschchen genäht und meine Tochter hat sich eines zu Weihnachten gewünscht.

Den Außenstoff hat sie sich selber ausgesucht.



Für die Einstecktaschen und das Innenfutter habe ich meine grünen Reste durchsucht.

Ich kann für dies Teebeutel-Täschchen zwei Kreuze auf dem Winterhandarbeitsbingoschein machen:
Etwas heimlich machen und etwas für einen lieben Menschen machen.


Die Anleitung für das Teebeutel-Täschchen findet ihr bei Valomea.

Friedliche Weihnachten

Ich wünschen allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.



Donnerstag, 22. Dezember 2016

4 Kreuze für das Winterhandarbeitsbingo

Heute konnte ich vier Kreuze auf dem Winterhandarbeitsbingoschein machen.
Ich habe Sterne gestaltet, mit Papier gearbeitet, eine neue Technik ausprobiert und bin unterm Christbaum kreativ gewesen.


Mein Buchrecycling-Stern.

Hier kann man sogar erkennen welches Buch ich recycelt habe: Angélique.

Gesehen habe ich diese Sterne bei Valomea und das Anleitungsvideao dazu gibt es hier.


Da mein Tannebaum (oder Tannenzweige am Stamm) schon auf dem Flur steht habe ich den Sternen dort den "letzten Schliff" gegeben.

Nur lappen meine Sterne etwas auseinander, ich habe die Quadrate zu groß gemacht (10 x 10 cm). Aber ich habe es immerhin auf den letzten Drücker geschafft etwas Weihnachtliches zu basteln.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Ich wollte einige Tannenzweige.........

Dieses Jahr wollte ich keinen Weihnachtsbaum, dafür einige größere Tannenzweige für die Bodenvase.

Bekommen habe ich dies:


Ja gut, es sind Tannenzweige.

Allerdings an einem Stamm, landläufig Tannenbaum genannt.

Mein Mann und mein Sohn haben unseren Wald durchforstet und mir diese Baumspitze mitgebracht.
Es ist, bzw. war, eine über 20 Jahre alte Fichte und der Rest wird zu Feuerholz.

Eigentlich wollte ich nur Tannenzweige weil eine meiner Lichterketten letztes Weihnachten die Mitarbeit gekündigt hat und ich keine neue Kette kaufen wollte.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Rezension: Das Geheimnis der Hutmacherin




Taschenbuch, Klappenbroschur, 624 Seiten
 ISBN: 978-3-453-41998-8 
 Verlag: Heyne  
 Erschienen: 14.11.2016 




Die Engländerin Cora Masson arbeitet in einer Hutfabrik. Ihren Lohn vertrinkt der Vater und dankt es ihr mit Schlägen. Cora nutzt die Chance mit einem deutschen Adeligen nach Paris zu flüchten und beginnt dort ein neues Leben als Coralie de Lirac. Sie eröffnet einen Hutladen und versucht für sich und ihre Freunde das Leben vor und während des zweiten Weltkrieges im besetzten Paris zu meistern.

Mein Leseeindruck:
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Cora, die mit ihrem neuen Namen Coralie alle Brücken nach London und England abbricht, ist eine Frau die durch die Hölle gehen muss. Aber sie lässt sich einfach nicht unterkriegen. Auch wenn sie mal wieder vor dem Nichts steht gibt sie nicht auf und hilft auch ihren Freunden am Leben zu bleiben.
Paris während der deutschen Besetzung, das mühsame Überleben und die Angst vor der Gestapo - die Autorin hat eine spannenden Geschichte rund um Coralie geschrieben. 
Der Schreibstil ist locker, flüssig zu lesen aber immer eindringlich. Ich habe mit Coralie gelitten und einige ihrer Entscheidungen nicht gutgeheißen. Die Hut- und Kleidermode der Zeit ist mir durch diesen Roman näher gebracht worden.

Mein Fazit:
Ein Lebensgeschichte einer jungen Frau die nie aufgibt und Spannung vom Anfang bis zum Ende.





Montag, 19. Dezember 2016

"Ungewöhnliches Material" für Geschenkverpackung

Ich kann mein zweites Feld auf dem Winterhandarbeitsbingo-Schein ankreuzen weil ich ein ungewöhnliches Material zu Geschenkverpackungen verarbeitet habe.


Ich verpacke sehr gern Geschenke aber der Haufen Papier nach dem Auspacken stört mich (und die Umwelt) doch sehr.



Ein alter Bettbezug (Papageien) und zwei Stoffreste sind jetzt Geschenkbeutel.
Verschieden groß für die aktuellen Weihnachtsgeschenke  und mit je einer Krodel zum Zuziehen.

Wir werden nach der Bescherung keinen Altpapierberg zurückbehalten sondern nur leere Beutel.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Rezension: Das Große Buch für den Thermomix




 ISBN: 978-3-517-09535-6
Gebundenes Buch, Pappband, 192 Seiten, ca. 90 Farbfotos.
 Verlag: Südwest  
 Erschienen: 12.12.2016



 "Über 100 Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts" verspricht dieses Buch auf dem Cover und das bekommt man auch geboten.

Am Anfang des Buches schildern die Autoren wie sie zum Thermomix und damit zum Ausprobieren neuer und alter Rezepte kamen. Alle Rezepte sind für den Thermomix TM31 und TM5.

Zum Inhalt: 
Wissenswertes über den Thermomix, Fingerfood, Salate, Suppen, Fleisch, Fisch, Vegetarisches, Veganes, Herzhaftes Gebäck, Aufstriche, Partyrezepte, Nachtisch, Süßes Gebäck, Mitbringsel.

Bei den einzelnen Rezepten ist die Zubereitungszeit (+ evtl. Ruhezeit) aufgeführt. Es gibt klassische aber auch ausgefallene Rezepte mit hilfreichen Tipps und Infos.
Ich habe als erstes das Bratapfel-Schichtdessert ausprobiert und meine Familie war begeistert.

Ein Thermomix-Kochbuch mit abwechslungsreichen, leckeren Rezepten.
Bei mir hat es seinen Platz im Regal neben meinem Thermomix gefunden.




Freitag, 16. Dezember 2016

Tüten-Sterne

Von meiner Tochter habe ich Tüten-Sterne geschenkt bekommen.



Zwei zieren das Stubenfenster mit Blick auf's freie Feld.

Ein Tüten-Stern hängt im Raumteiler.


Dieser hängt vorm Esszimmerfenster.

Ich habe im Augenblick "unwillige Finger" (Rheuma) und freue mich deshalb besonders über die gebastelten Sterne.

Deshalb dürfen die Tüten-Sterne (aus Frühstückstüten) zum Freutag bei Janet und Maika.

Freitag, 9. Dezember 2016

Spar-Madame

Gestern war die Weihnachtsfeier unserers Chores.

Gemütlich zusammensitzen, gut essen (Jede bringt etwas mit) und das beliebte Schrott-Wichteln.

Wir machen es mit Würfeln: Bei einer 6 darf man sich ein Schrottwichtel-Geschenk aussuchen. Wenn alle eines haben darf man bei einer 6 auspacken. Schon dabei geht es hoch her, denn die schrottigsten Geschenke kommen zum Vorschein (uralte Kerzenständer in jägergrün, eine Wetterstation in Form eines Schwarzwaldhäuschens usw.). Aber wie jedes Jahr sind auch einige schöne Geschenke dabei.
Aber davor kommt bei uns noch eine Runde Würfeln. Bei einer 3 alle Geschenke nach links weitergeben, bei einer 5 nach rechts und bei einer 6 darf man sich etwas aussuchen. Zeitlich begrenzt auf 15 Minuten. Ich hatte mir natürlich ein Geschenk ausgeguckt und was soll ich sagen:

Ich habe es am Schluss bekommen!

Darf ich vorstellen: meine Spar-Madame

 

Hier in voller Pracht!
 

Und die Rückenansicht.

Ich bin auch schon mal mit einem verstaubtem Trockengesteck nach Hause gekommen.......

Weil ich mich so über die Spar-Madame freue darf sie zum Freutag.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Meine Karos

Ich habe mich erst mal schlau gemacht was "Vichy" eigentlich heißt. 
Es handelt sich (lt. Wikipedia) um Webkaro oder auch Bauernkaro.

Also einfach "Karostoff" - den habe ich in meinem scheinbar unerschöpflichem Reststofflager.

Hier meine Karowerke, genäht im November.


Eines der Teebeutel-Täschchen hat karierte Einstecktaschen. 
Post dazu klick.
 


Bei einer Minibuch-Tasche habe ich ein blaues Karo vernäht. 
Post dazu klick.

Jetzt ab damit zur Jahresparade der Muster bei Maika und Janet.