Dienstag, 31. Januar 2017

Heftchen mit Handarbeitsmustern zu verschenken

Beim Aufräumen habe ich dieses kleine Heftchen gefunden.


Es ist schon etwas älter - der Kaufpreis ist mit RM -,60 angegeben.
Herausgegeben vom Großverlag A.H. STAMSEN, Wilhelmshaven.
Der Nachdruck ist verboten, so steht es auf der Rückseite und daran halte ich mich.

Es handelt sich um Strickmuster und es sind unter anderem Eichhörnchen, Hühner, Dackel, Hirsche, Hansekoggen, Mühle mit Esel und Enten dabei.

Wer also gerne strickt und Interesse an diesem Heftchen hat schreibt einen Kommentar unter diesen Post und bekommt das Heftchen von mir zugeschickt. 

Die/der Erste bekommt den "Zuschlag".

Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension: Gesundheit in unseren Händen (Kim da Silva)




ISBN: 978-3-8094-3685-0 
 Paperback, Broschur, 256 Seiten
 Erschienen: 19.12.2016 


Mit Mudras zu mehr Lebenskraft - so verspricht es das Buch.
Ich musste mich erst mal informieren was ein Mudra ist. 
Es ist eine symbolische Handgeste die im alltäglichen Leben (z.B. Namaste als Grußgeste), in der Religion und im indischen Tanz Anwendung findet.
Zitat Klappentext: Kim da Silva beschreibt in diesem Buch 75 Mudras zur Behandlung unterschiedlichster Beschwerden und Störungen des menschlichen Körpers.

Die Beschwerden und Körperregionen sind übersichtlich geordnet und die entsprechenden Mudras mit einem erklärendem Bild gut beschrieben. Mit gefällt, dass die Informationen ausreichend aber nicht zu theoretisch sind. Es ist ein Buch für Einsteiger in die Lebenskraft der Mudras und mehr soll und will es auch nicht sein.

Ich habe für mich passende Mudras herausgesucht und nur meine durch Rheuma beeinträchtigten Finger haben es mir etwas schwer gemacht. Man braucht doch willige Hände und etwas Beweglichkeit (die ich nicht immer habe). Trotzdem habe auch ich etwas für mich gefunden.

Ein Ratgeber, der durch einfache Bilder schon fast selbsterklärende Mudras bietet.
Nur nicht unbedingt für Menschen mit Beeinträchtigungen der Hände (Rheuma).




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde







Freitag, 27. Januar 2017

Es war einmal: Getreideernte früher

Beim Durchgucken alter Fotoalben habe ich Erntebilder entdeckt. Früher war Getreideernt wirklich Knochenarbeit für Mensch und Tier.
Mein Opa hat noch zusammen mit anderen Knechten das Getreide mit der Sense gemäht. Die Frauen haben dann die Garben mit der Hand gebunden.
Dann kam ein neues Gerät auf den Markt: der Mähbinder

Laut Wikipedia hat 1872 Charles Withington den Mähbinder (auch Bindemäher oder kurz Binder) in den USA entwickelt. Der Mähbinder mäht das Getreide mit einem Mähbalken, bündelt und bindet es zu Garben.
Diese Garben wurden aufgehockt. Wenn das Stroh trocken war wurde es eingelagert und im Winter mit der Dreschmaschine ausgedroschen.
Heute erledigt das Mähen und Ausdreschen ein Mähdrescher in einem Arbeitsgang.

Hier auf dem Hof (ich bin eingeheiratet) gab es schon vor dem zweiten Weltkrieg einen Mähbinder. Damals noch mit drei Pferden als Zugtiere.


Wie auf dem Bild zu sehen ist liegt das Getreide (vorne links) fast am Boden. Deshalb musste ein Mann mit einer Stange das Getreide "ordnen".

Nach dem zweiten Weltkrieg war schon ein Trecker auf dem Hof und ersetzte die Pferde.



Das Aufhocken, oder kurz Hocken, war weiterhin reine Handarbeit.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir Kinder die Garben zur angefangenen Hocke bringen mussten. Die Erwachsenen haben die Hocken aufgestellt. Dann haben alle auf gutes Erntewetter gehofft damit die Garben trocknen konnten.

Montag, 23. Januar 2017

Molkerei-Genossenschaft Bassum (lang, lang ist's her)

Früher gab es hier auf dem Lande viele Molkereien. Milch musste schnell und daher in der Nähe verarbeitet werden.

Mein Vater hat Ende der 50er Jahre seinen ersten Trecker (Traktor) mit dem Lohn als Milchkannenkutscher bezahlt. Das hieß jeden Morgen früh raus, auch im Winter, und bei den anderen Bauern die vollen Milchkannen abholen um sie dann zur Molkerei zu bringen.
Auf dem Rückweg war die bestellte Buttermilch oder Magermilch in den Kannen. Damit jeder seine eigenen Kannen zurückbekam hatten diese eine Nummer. Jeder Milchkannenkutscher wußte genau wo welche Kanne hingehört und wo sie auf seinem Wagen standen.
Übrigens, es waren auch noch einige Pferdegespanne im Einsatz.
Ich bin als Kind gerne mit zur Molkerei gefahren oder bin meinem Vater entgegengegangen um dann auf einem Melkebock auf ihn zu warten. Auf den Melkebock, eine Art Tisch, wurden die vollen Milchkannen gestellt damit sie vom Wagen aus leichter zu erreichen waren.
Leider habe ich keine Bilder der Molkerei Nienstedt, die mein Vater beliefert hat.

Gefunden habe ich aber beim Aufräumen ein Album mit Bildern der Molkerei-Genossenschaft Bassum. Dorthin wurde die Milch von unserem Hof (auf den ich eingeheiratet bin) geliefert.
Das Album war 1962 ein Geschenk an die Vorstände zum 25jährigem Bestehen der Molkerei. Mein Schwiegervater war zu der Zeit im Vorstand.
Ich habe dieses Album heute dem Stadtarchiv gebracht und vorher die Bilder kopiert.

Die Bassumer Molkerei war um einiges größer als die Nienstedter Molkerei.






Auf den Bändern wurden die Milchkannen zur Entleerung transportiert und danach zurück zu den Treckergespannen.
Rohmilch ist die Milch so wie sie von den Bauern angeliefert wurde, bzw. wie sie aus dem Kuheuter kam.




In den Zentrifugen wurden Schmutzteile aus der Milch herauszentrifugiert.
Die Butterfertiger funktionierten ähnlich wie die kleinen Butterfässer für den Haushalt. Butter ist eigentlich nur zu lange geschlagene Sahne - ist vielleicht dem einen oder anderem schon mal passiert.



Die Butter wurde zu 250 g-Stücken  geformt und dann verpackt.
Käse wurde in der Bassumer Molkerei ebenfalls produziert.


Auch damals schon wurde die Milch im hauseigenem Labor kontrolliert.


Der große Dampfkessel und die Dampfmaschine für den Antrieb der einzelnen Maschinen.


Die Kühlmaschinen für die Milchkühlung (s. oben).


Die Umkleide- und Waschräume. Sie waren praktisch aber nicht chic.


Dafür haben das Sitzungszimmer und das Betriebsleiterbüro ihren eigenen 60er-Jahre Charme.


Auf dem Geländer der Molkerei wurden auch Kartoffeln gedämpft.
Bei uns wurden die kleinen Kartoffeln aussortiert und nach dem Dämpfen waren sie ein begehrtes Viehfutter. Ich habe als kleines Kind liebend gerne diese Kartoffeln direkt vom Anhänger gegessen.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Rezension: Beim Dehnen singe ich Balladen (Jürgen von der Lippe)





ISBN: 978-3-328-10036-2 
 Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten
 Erschienen: 12.12.2016 
 Verlag: Penguin  




Verlagsinfo:
Kant hat die Ehe auch als einen Vertrag zur wechselseitigen Nutzung der Geschlechtsteile bezeichnet. Das ist natürlich Quatsch, findet Jürgen von der Lippe. Ein Vertrag enthält schließlich immer eine Garantie. Und welche Frau würde diese nicht nach kurzer Zeit in Anspruch nehmen, den Mann zurück zu seiner Mutter bringen und sagen, hier nimm ihn zurück, er ist ein Mängelexemplar?

Sie sind böse, sie sind abgründig, sie sind dreist und blitzgescheit, vor allem aber überraschend und schmerzhaft komisch: die neuesten Kurzgeschichten und Glossen von Altmeister Jürgen von der Lippe, der sich einmal mehr selbst übertroffen hat.

Mein Leseeindruck:
Ich muss vorwegschicken, dass ich ein Fan von Jürgen von der Lippe bin. Bis jetzt kannte ich ihn nur aus Fernseh und Radio und sein Humor ist einfach "meiner". Die Geschichten zu lesen ist etwas anderes als der Stimme von Jürgen von der Lippe zu lauschen und das Buch am Stück zu lesen war fast zu viel des Guten. Aber ein Buch hat den großen Vorteil, dass man es zur Seite legen kann um dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder danach zu greifen.
Das Buch abends im Bett zu lesen war kein guter Gedanke. Ich konnte mir das Lachen nicht immer verkneifen und musste dann meinem Mann die Geschichte vorlesen - so hatten wir beide etwas davon.
Gut, einige Geschichten (Witze) kannte ich schon aber das hat mein Lesevergnügen nicht gemindert.

Das Cover mit einem Bild von Jürgen von der Lippe und einem Affen gefällt mir einfach gut.

Mein Fazit:
Ein Buch, dass man nicht ins Bücherregal stellen sondern immer griffbereit liegen haben sollte. Es findet sich überall und immer Zeit eine der Geschichten zu lesen.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension: what if? Was wäre wenn?





ISBN: 978-3-8135-0652-5
 Paperback, Klappenbroschur, 368 Seiten
 Erschienen: 08.09.2014
Verlag: Knaus


 Absurde hypothetische Fragen / wirklich wissenschaftliche Antworten.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so absurde Fragen gibt, bzw. jemand sich solche Fragen stellt. Die Antworten darauf sind naturwissenschaftlich aber nie "dröge".

Selbst für nicht so Bewanderte in Physik und Chemie (wie mich) erklären die Strichmännchen in den Illustrationen es so simpel, dass sogar ich es verstehe. Ich habe mich zwar einige male gefragt: Wofür brauche ich das? Nun ja, man kann ja nie wissen! Irgendwann sage ich "Gesundheit" wenn ich jemanden anrufe und es passt weil der Angerufene gerade genießt hat.

 Der Schreibstil ist flüssig und mit viel trockenem Humor gewürzt.

Ein Buch voller naturwissenschaftlicher Fakten und ich hatte Spaß beim Lesen - was will ich mehr? Obwohl mir bei vielen Antworten das Lachen im Halse stecken blieb denn der Autor sieht schwarz für die Menschen, bzw. deren Zukunft. Soll mich das Buch auch noch zum Umdenken erziehen? Wenn ja, der erste Stein ist bei mir gelegt. 

Ich erwische mich jetzt immer öfter dabei auf Fragen nicht nur die eine Antwort zu suchen sondern mehrere Antwortvarianten.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Freitag, 6. Januar 2017

Kann man dafür Fleece nehmen? Man kann!

Ich wollte schon immer einen mir genehmen Schnitt für eine Kuschel-, Sport-, Schlaf- und Freizeithose haben.

 Ich habe ihn gefunden!

Die erste Probehose aus einem (nur im Bett zu tragenden) superelastischen Jersey ist schon vor längerem entstanden und gefällt mir (bis auf das Stoffmuster) sehr gut.

Jetzt ist eine Kuschelhose aus Fleece dazugekommen. Der Schnitt ist nicht für Fleece vorgesehen aber ich habe es trotzdem probiert.



Für eine ganze Hose hat der schwarze Fleece nicht gereicht. Deshalb die roten Hosenbeine.


Weit genug für mein Wohlstandsbäuchlein.
Der Bund ist ebenfalls aus dem roten Fleece und mit einem Gummiband.
 

Unten habe ich die Hose nicht umgeschlagen sondern nur einmal mit der Ovi "versäubert".
Den Sofatest hat die Hose schon bestanden.


Auf dem Winterhandarbeitsbingoschein konnte ich wieder zwei Kreuze machen:
1. Etwas Kuescheliges handarbeiten
2. Eine Hose nähen

Damit hätte ich meinen ersten Bingo!
 

Zwei mal gefreut und deshalb eine Verlinkung zum Freutag


Schnitt:
genäht in Gr. 42 ohne Beinbündchen 

Material:
Schwarzer und roter Wellnessfleece

Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsstern

Mit einem Tag Verspätung habe auch ich es Sterne regenen lassen.

Mein Wonky Star Nr. 14.


Den Hintergrundstoff habe ich in meiner Weihnachtsstoffkiste "wiedergefunden", genau wie den goldgesprenkelten Stoff für den Wonky Star.

Damit habe verlinke ich mich bei der Jahresparade der Muster bei Maika und Janet.

Zur Linkparty Nähzeit am Wochenende (Januar) darf mein Wonky Star Nr. 14 auch noch.

Mit diesem Stern habe ich auch gleich 3 Kreuze auf meinem Winterhandarbeitsbingoschein gemacht. 
1. Etwas für sich selbst machen (soll mal eine Patchworkdecke für mich werden)
2. An Neujahr handarbeiten (frisch unter der Nähmaschine weggezogen)
3. Etwas Winternachtblaues handarbeiten (für mich ist das winternachtsblau)

Jetzt fehlt mir nur noch ein Kreuz für einen Bingo, das sollte doch zu schaffen sein.


Mein Rückblick auf die Jahresparade der Muster





Es hat mir viel Spaß gemacht!