Dienstag, 25. April 2017

Mein Leseeindruck: Culm, 27 v. Chr. (Historischer Roman)




ISBN: 9783739207841
Taschenbuch, 299 Seiten
BoB – Books on Demand, Norderstedt



Die Bewohner des keltischen Dorfes Ardudunum leben in Frieden am Gipfel des Kulm. Doch das Jahr 27 vor Christus wird zum Schicksalsjahr der Kelten. Beim Beltanefest wirft ein dunkles Omen seine Schatten voraus. Der alte Fürst Goraid setzt auf Handel aber sein Sohn Centigern sieht im Kampf die Zukunft Ardudunums.

„Schicksalsjahr der Kelten“ so der Untertitel des Buches und das ist die Geschichte um Gair den Druidenschüler. Er ist der Milchbruder Centigerns denn seine Mutter war die Amme des Fürstensohnes. Zusammen wachsen sie auf und werden zu Kämpfern ausgebildet. Ein Unfall macht Gair zum Krüppel aber er findet Erfüllung in der Ausbildung zum Druiden.
Beim Beltanefest in Ardudunum lernt er Aislin kennen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, verlieren sich aber wieder aus den Augen.
Mir sind Gair und Aislin während der Geschichte ans Herz gewachsen. Beide haben schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen aber auch die Zukunft birgt nicht nur Gutes.

Die Geschichte war von Anfang bis Ende fesselnd, Langeweile kam bei mir nicht auf. Im Gegenteil, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Es ist ein Roman, der das Leben der Kelten kurz vor Christi Geburt beschreibt. Die Autorin, Marion Wiesler, schreibt im Nachwort, dass sie möglichst „korrekt“ gearbeitet hat aber einige Informationen aus ungewöhnlichen Quellen für den Roman genutzt hat.
Marion Wiesler ist eine Geschichtenerzählerin und das merkt man dem Buch an. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, war nur traurig als die Geschichte zu Ende ging.

Am Anfang des Buches ist ein Personenregister mit der keltischen Bedeutung der Namen. Das Namensregister hat mir besonders am Anfang der Geschichte sehr geholfen. Einige Worte und Kleidungsstücke werden ebenfalls erklärt.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Ebenso haben mir die Zeichnung und die Kapitelbordüren gefallen. Sie sind, genau wie das Cover, von Veronika Tanton gestaltet worden.

Ein sehr lesenswertes Buch für alle die historische Romane mögen. Ein angenehmer Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen.



Ich danke LovelyBooks.de und der Autorin Marion Wiesler für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Samstag, 22. April 2017

Resteverwertung: Stoffbeutel als Geschenkverpackung

Wir waren zu einem Richtfest eingeladen und damit wir nicht mit leeren Händen kommen habe ich etwas Nervennahrung (eine Flasche Rotwein und Schokolade) mitgenommen.
Anstatt einer Papierverpackung habe ich einen einfachen Stoffbeutel aus einem Batikstoff genäht.


Besonders daran ist, dass ich den Stoff von dem "Bauherrenpaar" geschenkt bekommen habe. Sie haben mir etliche Stoffreste und alte Vorhänge geschenkt.

Jetzt haben sie wieder einen Stoff zurückgeschenkt bekommen und auch gleich erkannt. Das freut mich besonders.



Der Stoffbeutel darf gleich zu zwei Linkpartys:
und

Genäht habe ich "frei Schnauze", mit Bodenfalte.

Dienstag, 18. April 2017

Mein Leseeindruck: Unsere besten Rezepte für den Thermomix

 
 Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten
 ISBN: 978-3-8094-3758-1 
 Erschienen: 09.03.2017 
 Verlag: Bassermann
 
 
Dem Autorenpaar Theres und Benjamin Pluppins merkt man die Liebe zum Kochen und zum Thermomix an. Die Rezepte sind für und mit dem Thermomix ausprobiert.

Auch für alltäglichen „Probleme“ haben Therese und Benjamin Lösungen parat. Sei es nun die Reinigung mit einigen Tropfen Spülmittel im Wasser, das intensive Trocknen des Gerätes für die Herstellung von Salzen und Gewürzen, das Entfernen von Teigresten (eines meiner „Probleme“), das Vermeiden des Überkochens und wie man den angebrannten Boden wieder gelöst bekommt.

Bereits das Cover macht Lust auf das Ausprobieren der Rezepte.
Brot – Aufstriche, Senf & Sauce – Eintopf, Suppe & Snacks – Hauptgerichte – Desserts und andere süße Sachen – Getränke.
Für jedes Rezept gibt es ein ansprechendes Bild. Schwierigkeitsgrad, Anzahl der Portionen und Zubereitungszeit ergänzen die Rezepte. Auch sind die Zutaten nicht zu ausgefallen obwohl ich nicht alles im Hause hätte......
Ich werde nicht alle Rezepte nachkochen aber das eine oder andere könnte zu einem Lieblingsgericht werden.

Das Buch hat einen Platz in meinen Bücherregal in der Küche gefunden und es sind schon einige Lesezeichen im Buch. 
Für € 7,99 ein Buch voller Rezepte für den Alltag und auch für besondere Anlässe.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Montag, 17. April 2017

Mein Leseeindruck: Heldenflucht (Roman)




Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten.
ISBN: 978-3-453-43837-8
Erschienen: 13.03.2017
Verlag: Heyne
 
 
1918 – der erste Weltkrieg ist vorbei. Ein kleines Dorf mit all seinen Bewohnern warten auf die Kriegsrückkehrer. Viele werden nicht zurückkommen und die Feldpostbriefe im Buch berichten vom Leben im Schützengraben, von den Ängsten und den Hoffnungen. Diese Feldpostbriefe haben keinen direkten Bezug zur Handlung, haben mir aber die entbehrungsreiche Zeit vor Augen geführt.

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt. Die Kriegsberichterstatterin Agnes Papen die ihren kranken Onkel in ihrem Heimatdorf in der Eifel besucht. Der jüdische Kaufmann Ruben Lieberstock der seinen Laden trotz fehlender Waren offenhält. Der junge Franz Metzler der in einer Fabrik eine Arbeit annimmt um seine Mutter zu unterstützen. Der Arzt Hermann Brosch der im Krieg viel Leid erleben musste.
Die Handlung dreht sich neben dem alltäglichem Kampf ums Überleben, dem Warten auf Ehemann oder Vater der noch nicht aus dem Krieg zurückgekommen ist und um eine Leiche die wieder verschwindet. Außerdem sorgt ein stummer Soldat der plötzlich im Dorf auftaucht für Aufregung.

Gerade durch die vielen Handlungsstränge verliert der Roman an Tiefe. Mir sind einzelnen Protagonisten seltsam „fremd“ geblieben. Aber ich habe einiges über die entbehrungsreiche Nachkriegszeit gelesen was mir so unbekannt war.

Jetzt zum Klappentext: ich hatte danach eine spannende Geschichte (fast einen Krimi) erwartet. Ich finde es immer wieder schade wenn die Klappentexte den Leser in „die Irre führen“.

Das Cover passt auch nicht zu einem kleinen Eifeldorf im Jahre 1918. Autos waren dort nämlich sehr selten. Das Bild ohne das Auto wäre passender gewesen.

Mein Fazit:
Ein Roman der mich nicht richtig fesseln konnte weil mir die Protagonisten zum Teil nicht „lebendig“ genug waren. Oder anders gesagt: mir liegt die Art des Autors Jan Kilman nicht.





Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Samstag, 8. April 2017

Ostereiersuchtasche

Die jüngste Enkelin hatte noch keiner Ostereiersuchtasche und eigentlich wollte ich eine süße Hasentasche nähen. 
Aber, ganz großes ABER, dann würde es wahrscheinlich Probleme mit der älteren Schwester geben: "Warum habe ich keine Hasentasche? Kann ich nicht die Hasentasche nehmen und meine kleine Schwester bekommt meine?" 
Um das zu vermeiden habe ich eine einfache Tasche wie für die älteren Enkelkinder genäht (klick).


Von außen Katzen (Chrrr heißen Katzen und allen anderen Tiere bei der Kleinen).

Innen Unterwasser-Chrrrr (Unterwasser-Tiere).

Schnittmuster:
Ohne, es gibt aber bestimmt eine Anleitung im Internet.

Stoffe:
Außen und innen Baumwollstoffe (Buttinette)
Gefüttert mit einem alten Biberbetttuchrest.

Verlinkt bei:

Mittwoch, 5. April 2017

Sets around the year - neue Link-Party


Heute morgen bei meiner Blogrunde habe ich eine neue Link-Party entdeckt. 
 
 
Valomea und Doris haben sie ins Leben gerufen.
Idee der Link-Party ist, dass für jeden Monat ein Set genäht wird. 
 
Ich wollte schon oft Sets nähen aber es wurden immer "nur" Untersetzter/Mugrugs daraus.
Jetzt habe ich einen Ansporn endlich mal meinen Vorsatz in die Tat umzusetzen.
 
Verlinkt werden am letzten Sonntag im April die Sets für den Mai und da schwebt mir etwas zartgrünes vor.
Ich stürze mich in meine Restekiste, bzw. kippe diese aus und suche mir Maistoffe heraus.
 
Ich freue mich auf die neue Link-Party.

Dienstag, 4. April 2017

Rezension: Was wir denken, wenn wir uns ein Ei kochen




Paperback, Broschur, 272 Seiten
  ISBN: 978-3-442-39316-9 
 Erschienen: 27.03.2017
 Verlag: Mosaik Verlag  


Der Titel dieses Buches hat mich neugierig gemacht und ich habe mir ein Ei gekocht......

Wirklich, ich habe den Titel zum Anlass genommen mir ein Ei zu kochen und während ich auf mein hartgekochtes Ei wartete habe ich in das Buch geguckt.
Was soll ich sagen? Mein Ei wurde zur Nebensache – gut, dass ich einen Eierkocher habe der mich mit einem penetrantem Ton auf das Ende der Kochzeit hinweist.

Der Untertitel „unser Leben in 250 Grafiken“ erklärt den Inhalt des höchst informativem Buches.
Jede Seite eine Grafik und jede Grafik mit Informationen die kein Mensch braucht aber die ihn amüsieren.
Aufgeteilt in 7 Kapitel: Arbeit & Beruf, Essen & Trinken, Familie, Liebe & Partnerschaft, Mobilität, Urlaub.

Nur ein Beispiel: Warum Kinder in den Kindergarten gehen = 5 % Eltern entlasten, 
19 % Sozialisierung und 76 % Krankheiten austauschen.

Das Buch hat mich inzwischen durch das ganze Haus begleitet und meine Familie muss sich immer wieder „Passagen“ bzw. Grafiken anhören/ansehen.

Ein kurzweiliges Lesevergnügen: man kann unnützes Wissen anhäufen und sich dabei königlich amüsieren.

Für den geplanten Urlaub erfährt man im letzten Kapitel noch „Nützliches“, z.B. das meiste Geld im Urlaub (97%) geht für 2 Flaschen Wasser an der Autobahntankstelle drauf.........

Ein Buch mit wenig Text, viel unnützer Information und sehr viel Lesevergnügen!



 Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Sonntag, 2. April 2017

Mein Leseeindruck: Der zweite Reiter (Historischer Krimi)





Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten
 ISBN: 978-3-8090-2675-4 
 Erschienen: 27.03.2017 
 Verlag: Limes


 
Wien kurz nach dem ersten Weltkrieg. Das Leben ist für die Bewohner nicht einfach und die Kluft zwischen arm und reich ist gewaltig. August Emmerich ist als Invalide aus dem Krieg zurückgekehrt. Er ist als Rayonsinspektor bei der Polizei angestellt und versucht seine Verwundung zu vertuschen damit er nicht in den Innendienst versetzt wird. Er ist mit Leib und Seele Ermittler und vermutet bei einem Leichenfund, dass es kein Selbstmord war. Außerdem plagt er sich mit seinem jungen Assistenten Ferdinand Winter herum der andere Ansichten von Polizeiarbeit hat.

Mein Leseeindruck:
Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen obwohl für mich als Norddeutsche zu Anfang einige Hürden (Sprache/Ausdrücke) zu nehmen waren. Rayonsinspektor und Schleichhändler kannte ich nicht, aber jetzt.
Der Hauptprotagonist August Emmerich alleine war die Lektüre wert. Verletzt aus dem ersten Weltkrieg nach Hause gekommen, verschweigt das seinem Vorgesetzten damit er nicht in den Innendienst versetzt wird. Dann muss er sich mit einem Assistenten herum plagen der ihn eigentlich bei seiner Art zu arbeiten stört. Im Laufe der Handlung ändert sich der Verhältnis zwischen August Emmerich und Ferdinand Winter. Privat läuft es für August nicht gut. Er lebt mit einer Frau und deren Kinder zusammen und dann taucht der totgeglaubte Ehemann auf........
August vermutet bei einem Toten einen Mord nur kann er seinen Vorgesetzten nicht davon überzeugen. Trotzdem ermittelt er, auch weil er auf eine Beförderung in die Mordabteilung hofft.

Das Leben in Wien kurz nach dem Krieg ist für den Großteil der Bevölkerung nicht einfach. Hunger und Perspektivlosigkeit lähmen die Menschen. Der Spagat zwischen den wenigen Reichen und dem Rest der Wiener ist gewaltig. Alex Beer versteht es die entbehrungsreiche Zeit zu schildern. Auch wenn August Emmerich nicht immer auf ehrliche Art an seine Informationen kommt ist er mir immer sympathischer geworden. Ich habe viel über die Zeit nach dem ersten Weltkrieg gelernt.

Ein spannender Krimi mit einer eindringlichen historischen Geschichte.
Ich hoffe auf weitere Fälle für August Emmerich.
 
 
 Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Samstag, 1. April 2017

Die erste Schwalbe ist zurück!

Die erste Rauchschwalbe ist da!


Dies ist ein Foto vom letzten Jahr aber vielleicht ist es die gleiche Schwalbe(?) 

Heute war wieder so ein schöner Tag, dass ich meinen Kaffee im Garten genossen habe.



Mein Tischchen Marke Eigenbau ist große genug für Tasse und Füsse und die Stein- und Sandhaufen haben mich dabei rein gar nicht gestört.


Dies soll mal eine schöne Sitzecke werden - irgendwann mal......
Die Bank hat vorher am Teich gestanden (oben auf dem Blogtitel zu sehen) aber hier steht sie besser. Ich gehe nicht mit einer Tasse Kaffee bis zum Teich aber bis auf meine "Baustelle" schaffe ich es bevor der Kaffee kalt ist.


So sieht die jetzt nacke Steinmauer jetzt aus. 
Da muss ich mir noch etwas überlegen.


Diesen kleinen Abhang muss ich runter wenn ich zur Steinmauer will. 
Letztes Jahr habe ich hier Osterglocken "grob verteilt" und dieses Jahr blühen sie schon.


Die Kaiserkronen stehen in voller Blüte.
 

Diese Kamelie habe ich von 14-Uhr-Malerinnen als Dankeschön für mein Esszimmer (hier treffen wir uns zum Malen) bekommen.
Hoffentlich habe ich den richtigen Platz für die Pflanze ausgesucht.
 

Der Ranunkelstrauch blüht ebenfalls schon.
Im Hintergrund hinter der Mauer unser Misthaufen.


Die ersten Kirschblüten haben sich schon geöffnet - wenn das man nicht zu früh war.


Auch Mantou genießt den schönen Tag.

Badeteppich to go für den Sommerurlaub

Der Sommerurlaub rückt näher und meine Tochter fährt mit ihrer Familie an die Nordsee.
 Für meine Enkelin habe ich aus meinem schönen Gewinn-Stöffchen einen Badeteppich-to-go genäht.


Die Frotteeoberseite.
Durchmesser 48 cm, etwas größer als im ebook angegeben.
Der Frotteestoff ist sehr gut abgelagert.


Die Unterseite aus beschichteter Baumwolle (mein Gewinn bei der Material-Revue im Februar).


Mit der Kordel zusammengezogen wird aus dem Badeteppich ein riesiger Pompadour-Beutel.
Darin kann der nasse Badeanzug transportiert werden oder.....


Der Badeteppich wird als Sitzkissen für die Sandkiste umfunktioniert.

Detailbilder waren leider nicht mehr machbar denn meine Enkelin hat den Badeteppich nicht wieder hergegeben.

Ebook:
Badeteppich to go von der Näh-Manufaktur

Material:
Beschichtete Baumwolle mit Herzen, mein Gewinn bei der Material-Revue im Februar
Gestreifter Frotteerest
Schrägband für die Schlaufen und den Rand, "selbstgemacht" aus Baumwollstoff
Kordel 
Kordelstopper (recycelt)

Verlinkt bei:
(Frottee, Schrägband und Kordelstopper haben ein klitzekleines Loch in meinem Vorratslager hinterlassen)